Samstag, 22. September 2018

Disziplin & Willensstärke *Peitschenknall*

Du sitzt am Schreibtisch und starrst das leere Blatt an, das trotzig zurück schaut. Jetzt hast du es tatsächlich einmal geschafft, dich zur im Kalender eingetragenen Zeit – deiner Schreibzeit! – an die Arbeit zu machen … und dann bleibt sie aus, die Inspiration. Du holst dir einen Kaffee, der sie ersetzen soll, später ein wenig Schokolade zum Trost, weil es damit doch nicht geklappt hat. Nach höchstens 20 Minuten, die dir wie zwei Stunden vorkommen, gibst du dann auf: Heute ist kein guter Tag zum Schreiben, morgen wird es besser laufen. Weshalb solltest du dich also noch länger damit herumquälen? 

Mittwoch, 19. September 2018

7 Gründe warum es nicht einfach ist, ein Buch zu schreiben*

*In diesem Artikel geht es darum, ein Buch schreiben und veröffentlichen zu wollen. Wer nur für sich schreiben möchte, hat vermutlich nur einen Bruchteil dieser Probleme.

Überall wird suggeriert, man kann ganz einfach ein Buch schreiben. Man braucht nur eine gute Idee und muss sich jeden Tag hinsetzen. Aber kaum einer sagt einem, dass es mehr ist als das. Schreiben können, ist die eine Sache, das, was hinter dieser einfach klingenden Sache steht, etwas komplett anderes. Über einige Punkte habe ich schon im Schreibmeer gesprochen, zum Beispiel „Warum Schreiben als Hobby scheiße ist“ und „Warum Schreiben als Beruf scheiße ist“.

Wie bei vielen Autoren wurde auch bei mir der Wunsch, Geschichten niederzuschreiben, in der Kindheit bereits geweckt. Zunächst hat meine Mutter mir vorgelesen, dann begann ich selbst zu lesen, dachte mir Geschichten aus und schreib sie schließlich auf. Dieses Geschichten ausdenken war kinderleicht. Ich brachte sie einfach zu Papier, wie sie mir in den Sinn kamen. Niemals habe ich auch nur über Spannungsbögen oder Charakterentwicklung nachgedacht. Freunde, denen ich eine meiner Geschichten zeigte, waren begeistert und wollten wissen, wie es weiter geht. In den meisten Fällen steht man mit diesem schrägen Hobby aber ziemlich allein da, verheimlicht es sogar vor Freunden oder der Familie. Es ist eben ein eigenes Ding, das man eben tut. Und weil man es tut, wächst bei vielen der Wunsch heran, irgendwann ein Buch zu schreiben. Und ich glaube, dort fängt das Problem auch schon an.


 

Samstag, 15. September 2018

7 Wege, wie du deinen Erfolg als Autor sichtbar machst

"Ein Autor/Eine Autorin ist nur dann erfolgreich, wenn er/sie veröffentlicht wurde!" Dieser Glaubenssatz ist noch weit verbreitet.

Es kann niederschmetternd sein, auf einen Verlagsvertrag oder einen Platz in der Anthologie zu hoffen und Absage um Absage zu kassieren. Was die meisten Autoren/Autorinnen dabei jedoch vergessen: Erfolg sollte nicht darüber definiert sein, ob sich ein Herausgeber deinem Werk annimmt. Wir Autoren und Autorinnen haben alle unsere Erfolge, die jedoch kaum jemand wahrnimmt. Nicht einmal wir und deshalb denken wir oft, dass wir gar nichts erreichen. Damit ist jetzt Schluss! 



Mittwoch, 12. September 2018

Warum ein detaillierter Plot nicht Langeweile bedeutet

Wann immer ich mich unter Autoren umschaue, sind sie sich ähnlich und zugleich verschieden. Sie alle lieben das Schreiben, sie stecken Herzblut und Arbeit in ihre Projekte und doch tun sie das auf unterschiedliche Weise.

Der eine plant seine Geschichte grob, der Nächste überhaupt nicht und wieder ein anderer weiß alles, noch bevor er das erste Wort zu Papier bringt.


Samstag, 8. September 2018

Social Media: Likes und Abos sind nicht alles

Soziale Netzwerke sind für Autoren heute fast nicht mehr wegzudenken. Sie bieten eine unglaubliche Vielfalt, sich und seine Bücher zu präsentieren, und man kann sich sogar mit seinen LeserInnen austauschen. Viele Autoren hecheln deshalb Likes und Abos hinterher und verlieren dabei manchmal sich selbst.

Im Internet kursieren haufenweise Tipps, wie sich Autoren in den sozialen Netzwerken präsentieren können. Wie längerfristig Kontakte gepflegt werden und ein Netzwerk aufgebaut werden kann. Meist lautet die Tendenz: Weniger ist mehr. Lieber ein paar wenige Netzwerke aussuchen und diese dafür intensiv pflegen. Intensiv heißt, regelmäßig Content liefern. Möglichst jeden Tag ein Post auf Facebook, ein Bild auf Instagram, sich täglich in den Stories zeigen und da YouTube die zweitgrößte Suchmaschine ist, sollte man sicher ein Video pro Woche raushauen. 


Mittwoch, 5. September 2018

Mythos selbstbewusster Autor: Warum wir lieber in Selbstzweifeln versinken, anstatt unsere Arbeit zu würdigen

«Hallo! Du bist Selfpublishing-Autor und der Meinung, dein Buch könnte das beste selbst veröffentlichte Buch der Szene sein?»

Vor ein paar Monaten erhielt ich eine Mail mit diesen Zeilen als Aufhänger. Es war eine Einladung meines Distributors, mit meinem Buch am Deutschen Selfpublishing Preis (DSPP) teilzunehmen. Obwohl die Bewerbungszeit inzwischen schon lange vorbei ist, ist mir dieser Satz bis heute präsent im Kopf geblieben. Meine erste Reaktion, als ich ihn gelesen habe? Laut loslachen. Welche Autorin oder welcher Autor hätte denn das Selbstbewusstsein, so etwas vom eigenen Roman zu behaupten? Allein die Aussage, das beste selbst veröffentlichte Buch der Szene geschrieben zu haben, schien mir völlig absurd – hatte ich doch nie auch nur einmal darüber nachgedacht, dass mein Buch gewinnwürdig, geschweige denn das Beste von irgendetwas sein könnte. Doch je länger ich mich mit dem Gedanken beschäftigte, desto mehr drängte sich die Frage auf: Warum eigentlich nicht? Was ist so falsch daran, wenn eine Autorin, ein Autor selbstbewusst zu ihren oder seinen Werken stehen kann? Und warum tun wir das eigentlich nicht öfter? 



Samstag, 1. September 2018

Die Einsamkeit beim Schreiben

Die Schreibmeer-Kolumne. Einmal im Monat dürfen unsere Autoren unter diesem Deckmantel aus den Tiefen des Schreibmeers blubbern.




Ich schreibe, und das war schon immer mein Traum. Ich sitze hier am Tisch, während die Sonne auf mich fällt, und hacke in die Tastatur meines treuen Laptops. Der VHS-Kurs „Maschineschreiben“ hat sich letztendlich neben dem Autofahren tatsächlich als das einzig Nützliche erwiesen, was ich als Teenager gelernt habe. Hätte ich dieses Argument nur schon in der Schule gehabt, denke ich, während ich immer noch in die Tastatur hacke. Die Sonne ist längst ums Haus herumgewandert, und dennoch sitze und schreibe ich unverdrossen in meiner eigenen kleinen Welt: Immerhin werde ich dafür bezahlt, weshalb ich vermute, dass ich auch gelesen werde, von irgendjemandem.


Samstag, 28. Juli 2018

Körpersprache – ein Phänomen für sich

„Die Körpersprache ist zwar stumm, aber vielsagend.“ - Helmut Glaßl

Aus eigener Erfahrung kann wohl jeder eine Situation nennen, in der die Intention des Gegenübers nicht verbal ausgedrückt wurde, sondern über Mimik, Gestik und Körperhaltung vermittelt wurde. Die Körpersprache eines Menschen verrät oft mehr, als man zunächst annimmt. Manchmal sind es offensichtliche Reaktionen wie Schwitzen bei Nervosität oder rote Flecken im Gesicht bei Aufregung und manchmal unscheinbare wie das leichte Kräuseln der Nase bei Unwillen.



„Während wir selbst unfähig sind, unsere eigene Körpersprache zu lesen, ist sie für alle Welt sichtbar.“ - Siegfried Santura 

Mittwoch, 25. Juli 2018

Wunschberuf: Autor - Die Vorbereitung

Wie bereits in meinem vorangegangen Artikel erwähnt, bin ich ein großer Freund von Vorbereitung und Planung. Das mag vielleicht etwas spießig wirken und hat auf den ersten Blick wenig mit dem kreativen Autorenleben zu tun. Dennoch ist eine gute Vorplanung meines Erachtens besonders wichtig, wenn es um den Einstieg in den Wunschberuf “Autor” geht. Wenn du zumindest einen ungefähren Plan davon hast, was du machen und erreichen willst, wird dir das viele Dinge erleichtern. Unter anderem die Entscheidung, hauptberuflich Autor zu werden.

 

Samstag, 21. Juli 2018

Her mit der Inspiration! Wie inspiriere ich mich für neue Geschichten?

Eine Freundin hatte mich einst gefragt: „Woher kommt die Idee deiner Geschichte?“ und ich wusste keine Antwort darauf, zumindest keine, die man in einen Satz packen könnte…

Als ich mich wirklich mit der Frage beschäftigte, wurde mir klar, dass ich vieles unbewusst machte, wenn es um das Schreiben und seine Ideenentwicklung ging. Ich bin auch der Meinung, dass jeder einzelne von uns seine Ideen in der Tiefe seines Herzens findet – diese Geschichten, die einen Autor ausmachen, die er vielleicht selber zu verarbeiten hat, die er anderen mitgeben möchte oder die er gerne selber lesen würde! 

 

Mittwoch, 18. Juli 2018

Tippen im Dunkeln - 10-Fingerschreibsystem

Ich habe neulich erfahren, dass viele das 10-Fingerschreibsystem in der Schule mit Schreibmaschinen lernten. Sie waren verblüfft, dass einige aus meiner Generation das nie gelernt haben. Ich habe mir meine Gedanken dazu gemacht und denke, es hängt mit dem Umbruch der Nutzung von Schreibmaschinen zu Computern zusammen. Nicht jede Schule konnte sich Computer leisten und Schreibmaschinen waren groß, schwer und laut. Ich habe einen Rückblick in meine Vergangenheit gewagt und nach Situationen gesucht, in denen ich es hätte lernen können:

Samstag, 14. Juli 2018

Sieben Schritte, wie du deine Artikel in Magazinen unterbringst

Im letzten Post zum Thema habe ich von den sieben guten Gründen erzählt, dich auch einmal an einem Artikel zu versuchen. Vielleicht hat dich das ja dazu angeregt, einmal ein paar Schreibschritte in diese Richtung zu unternehmen. Und jetzt? Wie schaffst du es, einen Artikel in eine Zeitschrift – Print oder online - zu bekommen?

Es spricht nichts dagegen, klein anzufangen. Es gibt dir tatsächlich einen Energieschub, deinen Namen gedruckt oder gepostet zu sehen – der dir durchaus helfen kann, eine mögliche Hemmschwelle von „ich trau mich nicht“ zu überwinden. Und dann ran an die ganz Großen! :-) 



Mittwoch, 11. Juli 2018

Es kommt immer auf die Ziele an - Interview mit Alice Högner über „AuthorWing“

Wenn man gerade anfängt, sich mit dem Schreiben zu beschäftigen, ist es gut, sich zu informieren. Doch, wo findet man alle Infos, die man braucht? Wen kann man fragen, ohne zu stören oder eine genervte Antwort zu bekommen? Ein großartiges Projekt ist „AuthorWing“. Ich bin selbst seit einigen Monaten ein Teil der Community und fühle mich dort sehr wohl. Nicht zuletzt, weil Ally dieses Projekt mit so viel Liebe aufzieht. Ich habe ihr ein paar Fragen darüber und ihr Autorenleben gestellt und auch als erfahrenere Autorin noch den einen oder anderen Tipp mitnehmen können. 

Samstag, 7. Juli 2018

„Für mich ist das Ziel vor Augen das Wichtigste“ – Interview mit Sissi Kandziora

Überfüllte Schränke, nutzloser Kleinkram, Geschenke, von denen man sich nicht trennen kann oder darf. Jeder von uns kennt dies.

Mit „Nur was ich mag – Leben kann so einfach sein“ hat Sissi Kandziora einen Ratgeber auf die Beine gestellt, der dabei unterstützend helfen soll, sich nur auf das zu besinnen, was einem wirklich gefällt.

Doch Sissi ist nicht nur Selfpublisherin, sie ist YouTuberin, Selbstständige, Hundemama und eine kreative Frau, die ständig neue Ideen entwickelt. Im heutigen Interview habe ich sie zu ihrem Weg und Alltag befragt. 


 

Mittwoch, 4. Juli 2018

Gibt es einen Bestseller-Code?

In letzter Zeit hat das Sachbuch „Der Bestseller-Code“ von Jodie Archer und MatthewJockers für Wirbel in der Autorenszene gesorgt. Wir hatten es heimlich ja schon immer geahnt – und die Lektüre diverser Schreibratgeber hat es uns gelehrt: Es gibt einen Masterplan guter Bücher. Als Mediennutzer brauchst du dir ja bloß ein paar Hollywood-Blockbuster anzuschauen und dann weißt du, es gibt dieses Schema, das immer passt. Aber ist es wirklich so einfach, einen Bestseller zu landen? Und was haben die Autoren des Werkes „Der Bestseller-Code“ denn nun konkret herausgefunden?

 

Sonntag, 1. Juli 2018

DKZV? Nein, danke!

Die Schreibmeer-Kolumne. Einmal im Monat dürfen unsere Autoren unter diesem Deckmantel aus den Tiefen des Schreibmeers blubbern.




Kürzlich war ich bei meinen Eltern zum Mittagessen eingeladen. Wir tauschten uns über dieses und jenes aus und kamen schließlich auf meine Schreiberei zu sprechen.

Da berichtete mir meine Mutter ganz aufgeregt, dass eine Bekannte von ihr jetzt ein Buch veröffentlicht hätte. „Sie ist Autorin, genau wie du!“ Nur hätte sie sogar bei einem Verlag unterschrieben. Wow, dachte ich, das Glück hatte ich bisher noch nicht. 


Samstag, 30. Juni 2018

Die sieben besten Gründe, Artikel zu schreiben

Natürlich will auch ich einmal mein Geld mit dem Schreiben literarischer Bestseller verdienen, die Leserschaft wie Kritiker*innen gleichermaßen begeistern! ;-) Doch bis es soweit ist, schreibe ich Artikel, Kolumnen, Portraits oder Interviews für diverse Zeitschriften – nicht nur mit Vergnügen, sondern auch mit Gewinn! Schreiben ist ein Handwerk, das beim Verfassen von kurzen, informativen oder auch stimmungsvollen Texten bestens erlernt und geübt werden kann.

Mit jedem Wort, das du schreibst, gewinnst du mehr an Erfahrung und mehr Sicherheit im Ausdruck! Das Schreiben von Artikeln bringt dir – auch auf lange Sicht - solide Erkenntnisse und funktionierende Arbeitsmethoden. Dieses sind für mich die sieben besten Gründe, um sie zu schreiben. 


Mittwoch, 27. Juni 2018

Wenn die Leidenschaft zum Stress wird – Schreiben im Überlebensmodus

Während ich hier sitze und diese Zeilen schreibe, denke ich, dass mich das ja eigentlich schon wieder viel zu sehr stresst und ich mir lieber eine Pause gönnen sollte. Aber zugleich ist das Thema dieses Artikels zu wichtig, weil es jeden von uns treffen kann.

Zunächst einmal: Schreiben ist wichtig und macht Spaß. Wir schreiben, um dem Alltag zu entfliehen, Probleme zu bewältigen, Erlebnisse aufzuarbeiten und weil die Ideen in unserem Kopf danach verlangen, rausgelassen zu werden. Wir schreiben, um uns mitzuteilen, damit die Welt einen Anteil an den Geschichten in uns hat. 



Samstag, 23. Juni 2018

Zwischen Verkehrschaos und kuscheliger Atmosphäre – Die Buchmesse Hofheim 2018

Zum zweiten Mal hat am 09.06. und 10.06.2018 die Buchmesse Hofheim stattgefunden. Hofheim liegt in der Nähe von Frankfurt am Main, die Messehalle befindet sich im Industriegebiet. Insgesamt war die Veranstaltung eher klein, 34 Aussteller waren dort, darunter ein paar Verlage und viele Selfpublisher.
 

Mittwoch, 20. Juni 2018

Wenn Schreiben weh tut

Was haben ein Bürojob, ein Studium und das Leben als Schreiberling gemein? In den meisten Fällen wohl dann und wann Rückenschmerzen, einen verspannten Nacken und schmerzende Handgelenke. Kommt euch das bekannt vor? Mir auf jeden Fall. Ich bin ein Paradebeispiel für Ersteres und Letzteres: Rückenschmerzen durch zu langes, pausenloses Sitzen und Schmerzen im Handgelenk durch meine Obsession, immer alles zuerst mit der Hand schreiben zu wollen. 

Samstag, 16. Juni 2018

Erfolgreich bist du erst, wenn du vom Schreiben leben kannst!

Vier Bücher in einem Jahr veröffentlichen, tausende von Fans und begeisterte Leser täglich auf den Social Media Plattformen erreichen, den ganzen Tag mit dem Schreiben verbringen, mindestens einmal im Jahr auf Schreiburlaub auf irgendeine Insel in ein Standhaus mit Meerblick fahren, schon Verträge für die nächsten drei Jahre mit Verlagen in der Tasche. Ein erfolgreiches Autorenleben sieht in den Köpfen vieler vermutlich so aus. Eine Utopie, die ich gerne hätte, die aber nie möglich sein wird. 

Mittwoch, 13. Juni 2018

Planlos glücklich: Ohne Plot zum Roman

Ich begann mit dem Schreiben, als ich sieben war. Damals hatte ich noch keine Ahnung von Charakterentwicklung, Spannungsbogen oder Szenenaufbau. Erst ein paar Jahre später bin ich in den Weiten des World Wide Webs über ein Wort gestolpert, das meine ganze Sicht aufs Schreiben für immer verändern sollte.

PLOT.

Es brannte sich wie ein heißes Eisen in meinem Gedächtnis ein und war jahrelang mein ständiger Begleiter beim Schreiben. In jedem Forum, in dem ich aktiv war, in jeder Schreibgruppe und in jedem Ratgeber, den ich gelesen habe, schien derselbe Tenor zu herrschen: ohne Plot und Planung, kein Roman. 

Samstag, 9. Juni 2018

Wunschberuf: Autor.

Ehrlich gesagt, halte ich nicht viel von Aussprüchen wie "Man darf nie aufhören zu träumen". Für mich klingt das nach einem netten Lebensmotto, das man sich gerne als Wandtattoo über das Bett hängt, einen aber nicht wirklich weiterbringt. Natürlich gebe ich mich auch Tagträumen hin. Aber im Grunde bin ich ein Mensch, der sich Ziele setzt und auch daran arbeitet, diese zu erreichen. 


 

Mittwoch, 6. Juni 2018

Warum Schreiben so klasse ist

Schreiben ist mit Abstand die effizienteste und einfachste Methode, Krisen zu bewältigen, Blockaden zu überwinden und den Künstler in sich zu entdecken. Nebenher hilft es bei der Selbsterkenntnis, weckt Kreativität und macht einfach Spaß! Hier ein wenig Anregung für all jene, die der „Bug der Berufung“ noch nicht gebissen hat. 

Samstag, 2. Juni 2018

Dilemma Testleser: Wie sag ich dem Autor, dass ich seine Geschichte nicht mag?

Im Entstehungsprozess eines Buches – von der ersten Idee bis zur Veröffentlichung – sind Testleser unumgänglich. Sie zeigen dem betriebsblinden Autor auf, wo die Schwächen und Stärken seiner Geschichte liegen und geben Feedback zu ihren Leseeindrücken. So weit, so theoretisch. Die Wahrheit ist, dass nicht jeder Mensch als Testleser geeignet ist und – noch weitaus wichtiger – dass nicht jeder Roman jedem Testleser entspricht, genauso wenig, wie jedes Buch jedem Menschen gefallen kann. Denn: Geschmack ist bekanntlich subjektiv. Auch wenn ich persönlich der Meinung bin, dass dies die Welt bunt und abwechslungsreich macht, ist es mir schon öfters passiert, dass ich genau deswegen in einen Gewissenskonflikt geraten bin, als ich mich als Testleserin für andere Autoren zur Verfügung gestellt habe. 

Freitag, 1. Juni 2018

Endgegner DSGVO

Die Schreibmeer-Kolumne. Einmal im Monat dürfen unsere Autoren unter diesem Deckmantel aus den Tiefen des Schreibmeers blubbern.




Während ich diesen Beitrag schreibe, sind es nur noch wenige Tage bis das neue Datenschutzgrundverordnungsgesetz in Kraft tritt. Diese Änderung ist nur eine von vielen und doch stimmt sie mich traurig. Viele Künstler und kreative Köpfe, sehen sich gezwungen, ihre Blogs und Webseiten zu schließen, da sie sich nicht in der Lage sehen, sich mit dem Thema zu beschäftigen – ob nun finanziell oder zeitlich. Das ist nicht verwerflich. Ich möchte mit diesem Beitrag nicht verurteilen oder Vorwürfe verteilen, ich möchte nur meine Meinung kundtun und damit vielleicht zum Nachdenken anregen.

 

Mittwoch, 30. Mai 2018

Writing Excuses – Masterclass #10: Struktur und Story Q & A

Willkommen zurück zu den Writing Excuses. Im letzten Beitrag haben wir uns mit Fragen befasst, die ihr euch stellen könnt, um eure Geschichte besser formen zu können, welche Fragen sich Leser stellen könnten und wie es möglich ist, Plotlöcher zu stopfen.

In diesem Artikel geht es um direkte Fragen zum Thema Struktur, welche die Podcasthörer beschäftigen. Storystrukturen sind Werkzeuge. Ihr müsst schauen, ob sie euch helfen. Tun sie das nicht, legt sie beiseite und versucht etwas anderes. Keines dieser Werkzeuge ist ein Zauber, das euer Buch schreibt. Es sind nur Hilfsmittel, die euch unterstützen, eure Gedanken zu organisieren. Macht euch nichts daraus, wenn es euch nicht gelingt, alles beim ersten Mal perfekt anwenden zu können. Für viele ist es neu und manche können einfach nicht viel mit Struktur anfangen. Trotzdem sind im Folgenden für alle Interessierte ein paar Fragen zum Thema im Podcast zusammengefasst. 



Samstag, 26. Mai 2018

Plausibilität erschaffen

Plausibilitätsstrategien anhand von Juli Zehs Gesundheitsdiktatur in „Corpus Delicti“

Vor nicht allzu langer Zeit habe ich voller Vorfreude den zweiten Band einer Trilogie angefangen und wurde schon nach den ersten paar Kapiteln stutzig. Ich denke, jeder hatte mal so einen Augenblick in einer Lesehistorie. Plötzlich ergibt eine Szene keinen Sinn mehr. Gründe gibt es dafür wohl viele. Der Autor hat aus Versehen einen Namen verwechselt, der Handlungsstrang wird plötzlich gewechselt oder etwas Absurdes tritt ein. Um diesen letzten Fall soll es nachfolgend gehen. Wie können wir als Autoren Absurdes vermeiden und in welchen Fällen müssen wir das überhaupt? 



Mittwoch, 23. Mai 2018

Wie erschaffe ich eine Fantasywelt Teil 3 – Völker & Kulturen

Nachdem ich in den letzten beiden Teilen Tipps zur Erschaffung einer Welt und ihrer Tier- und Pflanzenwelt gegeben habe, möchte ich mich in diesem Artikel der Erschaffung von Völkern und ihren Lebensweisen widmen. Wie auch zuvor sind die dabei behandelten Aspekte Denkanstöße, die helfen, eure Völker lebendiger und realistischer zu machen. Was davon ihr verwendet und in welcher Detailfülle hängt davon ab, was ihr über die jeweilige Gesellschaft aussagen wollt und welche Rolle es in eurer Geschichte spielt. An diesem Punkt des Worldbuildings habt ihr möglicherweise schon eine recht gute Vorstellung, welche Art(en) von Kultur(en) ihr für eure Geschichte braucht, so dass dieser Artikel vor allem als Gedankenstütze dient, was ihr auf jeden Fall beachten solltet, damit eure Schöpfung wohldurchdacht ist. 




Samstag, 19. Mai 2018

Zeitabfolgeplanung mittels Wordtabellen

Eine Geschichte muss spannend sein. Eine Geschichte muss Charaktere haben, zu denen der Leser eine Verbindung hat, die plastisch sind. Und eine Geschichte muss in sich logisch sein. Das gilt auch für die zeitliche Abfolge von Ereignissen.


Der Protagonist wird im Kampf angeschossen. Schon kurz darauf springt er putzmunter und ohne körperliche Einschränkungen durch die Gegend. Für mich ist das der Augenblick, in dem ich überlege, das Lesen der Geschichte abzubrechen, denn es ist für mich absolut unlogisch, wenn der Autor nicht eine gute Erklärung dafür liefert. Dabei ist es egal, ob der Protagonist nun in einer Fantasywelt lebt, in der es Heilmittel oder Zauberkräfte gibt, die ihm nützlich sind, oder die Heilung normal schnell vonstattenging, es aber einen Zeitsprung gab. In beiden Fällen muss das dem Leser vermittelt werden. 



Mittwoch, 16. Mai 2018

Crowdfunding für Autoren

Machen wir uns nichts vor: Wenn man sein Buch selbst veröffentlichen will, kostet das eine Menge Geld. Nicht jeder hat die nötigen finanziellen Mittel auf der hohen Kante oder kann monatlich einen bestimmten Betrag beiseite legen. Eine attraktive Möglichkeit ist das Crowdfunding. Da ich gerade erst anfange, mich näher mit dem Thema zu beschäftigen und Autorenkollegen eher von außen dabei beobachtet habe, habe ich mir ein paar Experten gesucht und sie dazu befragt.

 

Samstag, 12. Mai 2018

Der Autor als Ghostwriter – Lukratives Einkommen oder Zeitverschwendung?

Bekannterweise dauert es meist eine Zeit, bevor du als Autor mit deinen Romanen Geld verdienst. Da klingt es doch durchaus verlockend, wenn du bis zu deinem schriftstellerischen Durchbruch für andere Texte schreibst und dich dafür gut bezahlen lässt. Es ist doch ein gutes Gefühl, wenn du einen Roman oder ein Sachbuch beginnst, und schon im Vorhinein weißt, dass du dafür Geld bekommen wirst. Stellt sich nur die Frage, ob die Arbeit als Ghostwriter tatsächlich ein lukratives Einkommen ist oder es doch besser ist, wenn du deine Zeit in deine eigenen Texte investierst.

 

Mittwoch, 9. Mai 2018

OneNote für Autor*innen

Als ich Tinkas begeisterten Artikel über ihren Wechsel zu Evernote las, musste ich schmunzeln - denn ich bin genau den umgekehrten Weg gegangen, weg von Evernote und hin zu OneNote. Nun ist es so, dass das Schreiben vielfältig ist. Jede*r Autor*in hat andere Methoden, andere Präferenzen. Manche kommen mit Wortzielen am Tag gut hin, einige kein bisschen. Einige nutzen dezidierte Schreibprogramme, andere funktionieren immer noch am besten mit Word/Open Office und einer Zettelwirtschaft.
Und darum gibt es meinen Artikel als Antwort auf Tinkas Artikel. Während für sie Evernote besser als OneNote war, lief es für mich genau umgekehrt. Und daher kann es nicht schaden, beide Programme vorzustellen.


Samstag, 5. Mai 2018

Plotbunnyzirkus – bloß nicht den Fokus verlieren!

Ihr kennt das sicher: Man sitzt an einer Geschichte, es läuft ganz gut und plötzlich fällt einem die nächste Geschichte ein. Wenn das nicht geschieht, ruft eine befreundete Autorin zu einer gemeinsamen Schreibaktion auf oder es gibt eine interessante Ausschreibung. Der neue Plot drängt sich auf und man kommt ins Grübeln, ob das, was man gerade schreibt, überhaupt Sinn macht und seine Zielgruppe finden wird. 


Mittwoch, 2. Mai 2018

Frisch gelesen ist halb gewonnen!

Schreiben, um gelesen zu werden, und schreiben, um gehört zu werden, sind zwei völlig verschiedene Dinge. Was auf dem Papier einfach sagenhaft rüberkommt, wenn es sich die Leser*innen in ihrem eigenen Tempo zu Gemüte führen, kann leicht an Wirkung verlieren, wenn es vom Autor vorgelesen wird – ein Fakt, den sich die wenigsten Autoren im Vorfeld von Lesungen wirklich bewusst machen. 

Dienstag, 1. Mai 2018

Fanliebe – Zwischen Verantwortung und Selbstschutz

Die Schreibmeer-Kolumne. Einmal im Monat dürfen unsere Autoren unter diesem Deckmantel aus den Tiefen des Schreibmeers blubbern.



Das Autorenleben. In Büchern und Filmen glamourös dargestellt ist es ein undefinierbarer Raum zwischen Faszination und Selbstzerstörung. Kaum ein Künstler kann von dem Leben, was er da den ganzen Tag tut. Die Arbeit ist nicht aufzuwiegen in Geld. Zu vieles machen wir, ohne dafür eins zu eins entlohnt zu werden. Doch irgendwann kann es sein, dass der Moment kommt, in dem wir begreifen, dass wir erfolgreich sind, mit dem was wir tun.

Samstag, 28. April 2018

Writing Excuses – Masterclass #09: Woher kommt meine Story eigentlich?


Und wieder ist es Zeit für unsere Masterclass. Ab dieser Podcastfolge der Writing Excuses geht es um die Struktur eurer Geschichte. Wie entsteht eine Story eigentlich? Worin gründen die Emotionen und wie wirken sie? Auf welche Fragen könnt ihr euch stützen, wenn ihr eurer Geschichte einen angemessenen Rahmen verpasst. Dieses Mal gibt es Fragen über Fragen, also haltet einen Stift und Notizpapier bereit. 


Mittwoch, 25. April 2018

Fantasie und Realität – die Zweite

„Die Freiheit der Phantasie ist keine Flucht in das Unwirkliche; sie ist Kühnheit und Erfindung.“
Eugène Ionesco

Wie verknüpfe ich Fantasie und Realität? Wie verknüpfe ich zwei scheinbare Gegensätze so, dass es dem Leser plausibel erscheint? Nun, zuerst einmal durch das Gegenüber/Nebeneinander/Ineinander von phantastischer und real-fiktiver Ebene, durch z.B. eine oder mehrere betretbare Parallelwelten, verschiedene Parallelzeiten innerhalb des Zeitreise-Motivs oder in Form einer parallelen, unerreichbaren Existenzebene. Die irreale Welt kann dabei in die reale einbrechen oder scheinbar natürlich ein Teil davon sein. Dabei stellt sich die Frage: Wie reagiert die Hauptfigur des eigenen Textes? Ist sie neu- und wissbegierig, oder fürchtet sie sich vor der „fremden Welt“?


Samstag, 21. April 2018

Charakterbögen – Pressen in Vorgaben oder hilfreiches Tool?

Sucht man im Internet nach Charakterbögen, findet man unzählige Vorlagen. Egal, ob wenige Punkte oder zutiefst detaillierte Listen, was auch immer man braucht, der Autor wird fündig.[1]

Es gibt Befürworter und Gegner. „Ich will plastische Figuren erschaffen, die sich organisch entwickeln“, ist eine häufige Aussage derer, die von erwähnten Charakterbögen nicht allzu begeistert sind. Und ganz unberechtigt ist dieser Einwurf auch nicht. 


Mittwoch, 18. April 2018

Marketing in bewegten Bildern – drei gute Gründe für Videomarketing

Manchmal weiß ich schon bevor ich mein Bett verlassen habe, was drei verschiedene Menschen gefrühstückt haben, ohne dass ich mit meinem Freund ein Wort gewechselt hätte. Mit dem Smartphone in der Hand liege ich im Bett und sehe anderen Menschen wortwörtlich in den morgendlichen Kaffee und auf den Frühstücksteller. Instastories sind für mich der Shit. Zweimal am Tag konsumiere ich die Bilder und 15-sekündigen Videos der Profile, die ich abonniert habe. Ich bin regelrecht süchtig danach, habe aber auch verstanden, wie ich dieses Medium für mich nutzen kann. Drei der wichtigsten Gründe für Videomarketing habe ich heute für euch in zusammengefasst. 


Samstag, 14. April 2018

Social Media – Brauch ich das wirklich?

Januar 2017. Während draußen das Feuerwerk knallt und nebenan das Gläserklirren meiner Nachbarn zu hören ist, sitze ich vor dem Laptop und starte das neue Jahr schreibend. Dieses Mal habe ich mir nur einen einzigen Vorsatz gemacht, aber ich bin fest entschlossen, ihn umzusetzen: Ich will mein erstes Buch im Selfpublishing herausbringen. 

Mittwoch, 11. April 2018

Autor sucht Anschluss — was du auf jeden Fall beachten solltest, bevor du einer Autorengruppe beitrittst

Während ich diesen Artikel schreibe, liegt die Leipziger Buchmesse gerade mal eine Woche zurück. Es war für mich eine Buchmesse voller großartiger Erlebnisse, von denen ich viele dem Nornennetz zu verdanken habe, jenem wunderbaren Netzwerk für deutschsprachige Phantastik-Autorinnen, dem ich seit dem letzten Jahr angehöre. Dank dieser Gemeinschaft hatte ich nicht nur eine Standbeteiligung, sondern konnte auch eine Lesung halten, eine Talkrunde moderieren und viel Zeit mit unglaublich netten, motivierenden Autorenkolleginnen verbringen. 

Samstag, 7. April 2018

Mit allen Sinnen schreiben – Was Vampire mit Selbstbeobachtung zu tun haben

Ich glaube, wer schreibt, hat diesen Tipp schon so oft gehört und gelesen, dass die Person nur noch mit den Augen rollen kann, wenn das allfällige "Schreibe mit allen Sinnen" mal wieder durch die sozialen Medien getrieben wird. Denn es heißt zwar immer, man solle das machen, aber auf die Frage nach dem Wie gibt es selten eine konkrete Antwort. Und wenn ein Beispiel bemüht wird, dann oft eins, das in dem Moment wenig hilfreich ist. Wie beispielsweise „Stell dir vor, du hast eine Blume vor dir. Beschreibe ihren Geruch, wie sich der Stängel und die Blütenblätter unter deinen Finger anfühlen und das Summen der Biene, das sie anfliegt.“ 

Mittwoch, 4. April 2018

Wie erschaffe ich eine Fantasywelt Teil 2: Flora und Fauna

Im ersten Teil dieser Reihe habe ich euch eine Methode vorgestellt, um die Karte für eine Fantasywelt mitsamt Landmassen, Bergen und Ozeanen zu erstellen, deren Naturgesetze nicht unbedingt komplett, aber weitgehend der unseren ähneln. Heute werden wir diese mit pflanzlichem und tierischem Leben füllen.

Viele Fantasywelten bedienen sich einer Mischung aus bekannten und erfundenen Tier- und Pflanzenarten. Bekanntes hat einen hohen Wiedererkennungswert und macht die fiktive Welt für die Leser greifbar. Selbsterfundenes zeugt von Kreativität und Phantasie, beinhaltet jedoch neben einer anschaulichen Implementierung einige Herausforderungen, auf die ich im Laufe dieses Artikels eingehen werde. Oft genügt es jedoch schon, etwas Bekanntes zu nehmen und in einigen Details abzuwandeln. 


Sonntag, 1. April 2018

Komm mal runter! – Vom hohen Ross des Schreibens

Die Schreibmeer-Kolumne. Einmal im Monat dürfen unsere Autoren unter diesem Deckmantel aus den Tiefen des Schreibmeers blubbern.



Manchmal verursacht es mir körperliche Schmerzen, zu hören, was manche Autoren so von sich geben. Ich versuche mir dann immer einzureden, dass ich auch mal angefangen habe und dass ich den großen Vorteil habe, mit der Technik aufgewachsen zu sein, aber bei manchen Fragen rollen sich mir vor Empörung mehr als nur die Fußnägel hoch.

Scheinbar gibt es aber bei den älteren Jungautoren einigen Klärungsbedarf bezüglich des Autorenlebens und ich nutze diese Plattform einfach mal, um mich auf ihre Ebene des Bewusstseins hinabzubegeben und die beliebte Suchmaschine Google mit Informationen zu füttern, auf die jeder eigentlich auch kommen könnte, ohne das Internet zu bemühen. Ich sage nicht, dass man eine bestimmte Intelligenz vorweisen muss, um Autor oder gar Selfpublisher zu sein, aber ein Mindestmaß an logischem Denken und technischem Verständnis wäre schon von Vorteil. Ich gebe zu, nicht jeder kann alles wissen, aber über so manche vom hohen Ross hinunter geworfene Frage, wundere ich mich doch sehr. Und ein bisschen froh macht es mich, dass der Großteil der Massen mir in den einfachsten Fragen so hinterherhinkt, dass ich mir getrost noch ein paar Jahre Zeit mit meinem Debütroman lassen kann. 


 

Samstag, 31. März 2018

Fantasie und Realität

Die Macht eines Schriftstellers zeigt sich in seiner Fähigkeit, die Fäden der Realität mit denen der Fantasie zu verknüpfen. Am stärksten zeigt sich diese Fähigkeit wohl bei Autoren fantastischer Literatur, man denke an Kai Meyer, Joanne K. Rowling, Cornelia Funke, Jens Schuhmacher, Suzanne Collins, Stephenie Meyer, Veronica Roth, J. R. R. Tolkien und George R. R. Martin.

Dass komplexe moralische Themen und darauf basierende Entscheidungen sowie das Anerkennen von Verantwortungsbewusstsein, die Konfrontation mit Gewalt, Tod und der eigenen Fehlbarkeit, aber auch die Suche nach der eigenen Identität in fantastischen Erzählungen immer wieder Thema sind, zeigt das Paradebeispiel der Harry Potter-Reihe von J. K. Rowling. 



Mittwoch, 28. März 2018

Writing Excuses – Master Class #08: Q & A Charaktere

Willkommen zurück zu unseren Writing Excuses. Aufgrund des Themenmonats im Februar mussten wir einen Monat pausieren. Nun geht es weiter. In der heutigen Folge der Master Class beantworten die Podcast-Autoren die Fragen der Hörer zum Thema Charaktere. Ich habe sie für euch übersetzt und zusammengefasst. Vielleicht könnt ihr für euch ein paar neue Erkenntnisse mitnehmen. Viel Spaß.