Mittwoch, 23. Mai 2018

Wie erschaffe ich eine Fantasywelt Teil 3 – Völker & Kulturen

Nachdem ich in den letzten beiden Teilen Tipps zur Erschaffung einer Welt und ihrer Tier- und Pflanzenwelt gegeben habe, möchte ich mich in diesem Artikel der Erschaffung von Völkern und ihren Lebensweisen widmen. Wie auch zuvor sind die dabei behandelten Aspekte Denkanstöße, die helfen, eure Völker lebendiger und realistischer zu machen. Was davon ihr verwendet und in welcher Detailfülle hängt davon ab, was ihr über die jeweilige Gesellschaft aussagen wollt und welche Rolle es in eurer Geschichte spielt. An diesem Punkt des Worldbuildings habt ihr möglicherweise schon eine recht gute Vorstellung, welche Art(en) von Kultur(en) ihr für eure Geschichte braucht, so dass dieser Artikel vor allem als Gedankenstütze dient, was ihr auf jeden Fall beachten solltet, damit eure Schöpfung wohldurchdacht ist. 


Samstag, 19. Mai 2018

Zeitabfolgeplanung mittels Wordtabellen

Eine Geschichte muss spannend sein. Eine Geschichte muss Charaktere haben, zu denen der Leser eine Verbindung hat, die plastisch sind. Und eine Geschichte muss in sich logisch sein. Das gilt auch für die zeitliche Abfolge von Ereignissen.


Der Protagonist wird im Kampf angeschossen. Schon kurz darauf springt er putzmunter und ohne körperliche Einschränkungen durch die Gegend. Für mich ist das der Augenblick, in dem ich überlege, das Lesen der Geschichte abzubrechen, denn es ist für mich absolut unlogisch, wenn der Autor nicht eine gute Erklärung dafür liefert. Dabei ist es egal, ob der Protagonist nun in einer Fantasywelt lebt, in der es Heilmittel oder Zauberkräfte gibt, die ihm nützlich sind, oder die Heilung normal schnell vonstattenging, es aber einen Zeitsprung gab. In beiden Fällen muss das dem Leser vermittelt werden. 



Mittwoch, 16. Mai 2018

Crowdfunding für Autoren

Machen wir uns nichts vor: Wenn man sein Buch selbst veröffentlichen will, kostet das eine Menge Geld. Nicht jeder hat die nötigen finanziellen Mittel auf der hohen Kante oder kann monatlich einen bestimmten Betrag beiseite legen. Eine attraktive Möglichkeit ist das Crowdfunding. Da ich gerade erst anfange, mich näher mit dem Thema zu beschäftigen und Autorenkollegen eher von außen dabei beobachtet habe, habe ich mir ein paar Experten gesucht und sie dazu befragt.

 

Samstag, 12. Mai 2018

Der Autor als Ghostwriter – Lukratives Einkommen oder Zeitverschwendung?

Bekannterweise dauert es meist eine Zeit, bevor du als Autor mit deinen Romanen Geld verdienst. Da klingt es doch durchaus verlockend, wenn du bis zu deinem schriftstellerischen Durchbruch für andere Texte schreibst und dich dafür gut bezahlen lässt. Es ist doch ein gutes Gefühl, wenn du einen Roman oder ein Sachbuch beginnst, und schon im Vorhinein weißt, dass du dafür Geld bekommen wirst. Stellt sich nur die Frage, ob die Arbeit als Ghostwriter tatsächlich ein lukratives Einkommen ist oder es doch besser ist, wenn du deine Zeit in deine eigenen Texte investierst.

 

Mittwoch, 9. Mai 2018

OneNote für Autor*innen

Als ich Tinkas begeisterten Artikel über ihren Wechsel zu Evernote las, musste ich schmunzeln - denn ich bin genau den umgekehrten Weg gegangen, weg von Evernote und hin zu OneNote. Nun ist es so, dass das Schreiben vielfältig ist. Jede*r Autor*in hat andere Methoden, andere Präferenzen. Manche kommen mit Wortzielen am Tag gut hin, einige kein bisschen. Einige nutzen dezidierte Schreibprogramme, andere funktionieren immer noch am besten mit Word/Open Office und einer Zettelwirtschaft.
Und darum gibt es meinen Artikel als Antwort auf Tinkas Artikel. Während für sie Evernote besser als OneNote war, lief es für mich genau umgekehrt. Und daher kann es nicht schaden, beide Programme vorzustellen.


Samstag, 5. Mai 2018

Plotbunnyzirkus – bloß nicht den Fokus verlieren!

Ihr kennt das sicher: Man sitzt an einer Geschichte, es läuft ganz gut und plötzlich fällt einem die nächste Geschichte ein. Wenn das nicht geschieht, ruft eine befreundete Autorin zu einer gemeinsamen Schreibaktion auf oder es gibt eine interessante Ausschreibung. Der neue Plot drängt sich auf und man kommt ins Grübeln, ob das, was man gerade schreibt, überhaupt Sinn macht und seine Zielgruppe finden wird. 


Mittwoch, 2. Mai 2018

Frisch gelesen ist halb gewonnen!

Schreiben, um gelesen zu werden, und schreiben, um gehört zu werden, sind zwei völlig verschiedene Dinge. Was auf dem Papier einfach sagenhaft rüberkommt, wenn es sich die Leser*innen in ihrem eigenen Tempo zu Gemüte führen, kann leicht an Wirkung verlieren, wenn es vom Autor vorgelesen wird – ein Fakt, den sich die wenigsten Autoren im Vorfeld von Lesungen wirklich bewusst machen. 

Dienstag, 1. Mai 2018

Fanliebe – Zwischen Verantwortung und Selbstschutz

Die Schreibmeer-Kolumne. Einmal im Monat dürfen unsere Autoren unter diesem Deckmantel aus den Tiefen des Schreibmeers blubbern.



Das Autorenleben. In Büchern und Filmen glamourös dargestellt ist es ein undefinierbarer Raum zwischen Faszination und Selbstzerstörung. Kaum ein Künstler kann von dem Leben, was er da den ganzen Tag tut. Die Arbeit ist nicht aufzuwiegen in Geld. Zu vieles machen wir, ohne dafür eins zu eins entlohnt zu werden. Doch irgendwann kann es sein, dass der Moment kommt, in dem wir begreifen, dass wir erfolgreich sind, mit dem was wir tun.

Samstag, 28. April 2018

Writing Excuses – Masterclass #09: Woher kommt meine Story eigentlich?


Und wieder ist es Zeit für unsere Masterclass. Ab dieser Podcastfolge der Writing Excuses geht es um die Struktur eurer Geschichte. Wie entsteht eine Story eigentlich? Worin gründen die Emotionen und wie wirken sie? Auf welche Fragen könnt ihr euch stützen, wenn ihr eurer Geschichte einen angemessenen Rahmen verpasst. Dieses Mal gibt es Fragen über Fragen, also haltet einen Stift und Notizpapier bereit. 


Mittwoch, 25. April 2018

Fantasie und Realität – die Zweite

„Die Freiheit der Phantasie ist keine Flucht in das Unwirkliche; sie ist Kühnheit und Erfindung.“
Eugène Ionesco

Wie verknüpfe ich Fantasie und Realität? Wie verknüpfe ich zwei scheinbare Gegensätze so, dass es dem Leser plausibel erscheint? Nun, zuerst einmal durch das Gegenüber/Nebeneinander/Ineinander von phantastischer und real-fiktiver Ebene, durch z.B. eine oder mehrere betretbare Parallelwelten, verschiedene Parallelzeiten innerhalb des Zeitreise-Motivs oder in Form einer parallelen, unerreichbaren Existenzebene. Die irreale Welt kann dabei in die reale einbrechen oder scheinbar natürlich ein Teil davon sein. Dabei stellt sich die Frage: Wie reagiert die Hauptfigur des eigenen Textes? Ist sie neu- und wissbegierig, oder fürchtet sie sich vor der „fremden Welt“?


Samstag, 21. April 2018

Charakterbögen – Pressen in Vorgaben oder hilfreiches Tool?

Sucht man im Internet nach Charakterbögen, findet man unzählige Vorlagen. Egal, ob wenige Punkte oder zutiefst detaillierte Listen, was auch immer man braucht, der Autor wird fündig.[1]

Es gibt Befürworter und Gegner. „Ich will plastische Figuren erschaffen, die sich organisch entwickeln“, ist eine häufige Aussage derer, die von erwähnten Charakterbögen nicht allzu begeistert sind. Und ganz unberechtigt ist dieser Einwurf auch nicht. 


Mittwoch, 18. April 2018

Marketing in bewegten Bildern – drei gute Gründe für Videomarketing

Manchmal weiß ich schon bevor ich mein Bett verlassen habe, was drei verschiedene Menschen gefrühstückt haben, ohne dass ich mit meinem Freund ein Wort gewechselt hätte. Mit dem Smartphone in der Hand liege ich im Bett und sehe anderen Menschen wortwörtlich in den morgendlichen Kaffee und auf den Frühstücksteller. Instastories sind für mich der Shit. Zweimal am Tag konsumiere ich die Bilder und 15-sekündigen Videos der Profile, die ich abonniert habe. Ich bin regelrecht süchtig danach, habe aber auch verstanden, wie ich dieses Medium für mich nutzen kann. Drei der wichtigsten Gründe für Videomarketing habe ich heute für euch in zusammengefasst. 


Samstag, 14. April 2018

Social Media – Brauch ich das wirklich?

Januar 2017. Während draußen das Feuerwerk knallt und nebenan das Gläserklirren meiner Nachbarn zu hören ist, sitze ich vor dem Laptop und starte das neue Jahr schreibend. Dieses Mal habe ich mir nur einen einzigen Vorsatz gemacht, aber ich bin fest entschlossen, ihn umzusetzen: Ich will mein erstes Buch im Selfpublishing herausbringen. 

Mittwoch, 11. April 2018

Autor sucht Anschluss — was du auf jeden Fall beachten solltest, bevor du einer Autorengruppe beitrittst

Während ich diesen Artikel schreibe, liegt die Leipziger Buchmesse gerade mal eine Woche zurück. Es war für mich eine Buchmesse voller großartiger Erlebnisse, von denen ich viele dem Nornennetz zu verdanken habe, jenem wunderbaren Netzwerk für deutschsprachige Phantastik-Autorinnen, dem ich seit dem letzten Jahr angehöre. Dank dieser Gemeinschaft hatte ich nicht nur eine Standbeteiligung, sondern konnte auch eine Lesung halten, eine Talkrunde moderieren und viel Zeit mit unglaublich netten, motivierenden Autorenkolleginnen verbringen. 

Samstag, 7. April 2018

Mit allen Sinnen schreiben – Was Vampire mit Selbstbeobachtung zu tun haben

Ich glaube, wer schreibt, hat diesen Tipp schon so oft gehört und gelesen, dass die Person nur noch mit den Augen rollen kann, wenn das allfällige "Schreibe mit allen Sinnen" mal wieder durch die sozialen Medien getrieben wird. Denn es heißt zwar immer, man solle das machen, aber auf die Frage nach dem Wie gibt es selten eine konkrete Antwort. Und wenn ein Beispiel bemüht wird, dann oft eins, das in dem Moment wenig hilfreich ist. Wie beispielsweise „Stell dir vor, du hast eine Blume vor dir. Beschreibe ihren Geruch, wie sich der Stängel und die Blütenblätter unter deinen Finger anfühlen und das Summen der Biene, das sie anfliegt.“ 

Mittwoch, 4. April 2018

Wie erschaffe ich eine Fantasywelt Teil 2: Flora und Fauna

Im ersten Teil dieser Reihe habe ich euch eine Methode vorgestellt, um die Karte für eine Fantasywelt mitsamt Landmassen, Bergen und Ozeanen zu erstellen, deren Naturgesetze nicht unbedingt komplett, aber weitgehend der unseren ähneln. Heute werden wir diese mit pflanzlichem und tierischem Leben füllen.

Viele Fantasywelten bedienen sich einer Mischung aus bekannten und erfundenen Tier- und Pflanzenarten. Bekanntes hat einen hohen Wiedererkennungswert und macht die fiktive Welt für die Leser greifbar. Selbsterfundenes zeugt von Kreativität und Phantasie, beinhaltet jedoch neben einer anschaulichen Implementierung einige Herausforderungen, auf die ich im Laufe dieses Artikels eingehen werde. Oft genügt es jedoch schon, etwas Bekanntes zu nehmen und in einigen Details abzuwandeln. 


Sonntag, 1. April 2018

Komm mal runter! – Vom hohen Ross des Schreibens

Die Schreibmeer-Kolumne. Einmal im Monat dürfen unsere Autoren unter diesem Deckmantel aus den Tiefen des Schreibmeers blubbern.



Manchmal verursacht es mir körperliche Schmerzen, zu hören, was manche Autoren so von sich geben. Ich versuche mir dann immer einzureden, dass ich auch mal angefangen habe und dass ich den großen Vorteil habe, mit der Technik aufgewachsen zu sein, aber bei manchen Fragen rollen sich mir vor Empörung mehr als nur die Fußnägel hoch.

Scheinbar gibt es aber bei den älteren Jungautoren einigen Klärungsbedarf bezüglich des Autorenlebens und ich nutze diese Plattform einfach mal, um mich auf ihre Ebene des Bewusstseins hinabzubegeben und die beliebte Suchmaschine Google mit Informationen zu füttern, auf die jeder eigentlich auch kommen könnte, ohne das Internet zu bemühen. Ich sage nicht, dass man eine bestimmte Intelligenz vorweisen muss, um Autor oder gar Selfpublisher zu sein, aber ein Mindestmaß an logischem Denken und technischem Verständnis wäre schon von Vorteil. Ich gebe zu, nicht jeder kann alles wissen, aber über so manche vom hohen Ross hinunter geworfene Frage, wundere ich mich doch sehr. Und ein bisschen froh macht es mich, dass der Großteil der Massen mir in den einfachsten Fragen so hinterherhinkt, dass ich mir getrost noch ein paar Jahre Zeit mit meinem Debütroman lassen kann. 


 

Samstag, 31. März 2018

Fantasie und Realität

Die Macht eines Schriftstellers zeigt sich in seiner Fähigkeit, die Fäden der Realität mit denen der Fantasie zu verknüpfen. Am stärksten zeigt sich diese Fähigkeit wohl bei Autoren fantastischer Literatur, man denke an Kai Meyer, Joanne K. Rowling, Cornelia Funke, Jens Schuhmacher, Suzanne Collins, Stephenie Meyer, Veronica Roth, J. R. R. Tolkien und George R. R. Martin.

Dass komplexe moralische Themen und darauf basierende Entscheidungen sowie das Anerkennen von Verantwortungsbewusstsein, die Konfrontation mit Gewalt, Tod und der eigenen Fehlbarkeit, aber auch die Suche nach der eigenen Identität in fantastischen Erzählungen immer wieder Thema sind, zeigt das Paradebeispiel der Harry Potter-Reihe von J. K. Rowling. 



Mittwoch, 28. März 2018

Writing Excuses – Master Class #08: Q & A Charaktere

Willkommen zurück zu unseren Writing Excuses. Aufgrund des Themenmonats im Februar mussten wir einen Monat pausieren. Nun geht es weiter. In der heutigen Folge der Master Class beantworten die Podcast-Autoren die Fragen der Hörer zum Thema Charaktere. Ich habe sie für euch übersetzt und zusammengefasst. Vielleicht könnt ihr für euch ein paar neue Erkenntnisse mitnehmen. Viel Spaß. 

Samstag, 24. März 2018

Sag nur ein Wort – Wie Sprache Charaktere prägt

Im Gegensatz zum Film sieht der Leser die Figuren eines Romans nicht, weshalb es umso wichtiger ist, dass sie über herausstechende Merkmale verfügen. Jede Romanfigur sollte für sich einzigartig und so jederzeit für den Leser klar identifizierbar sein. Das beginnt bei ihrer äußeren Erscheinung, dem Kleidungsstil, ihren Verhaltensweisen, Macken und nicht zuletzt auch über ihre Sprache. Jede Figur sollte über einen eigenen Sprachstil verfügen, damit der Leser auch bei Dialogen immer weiß, wer sich gerade zu Wort meldet ohne ein “sagte Figur A” hinzufügen zu müssen. Neben der besseren Unterscheidung zwischen einzelnen Romanfiguren hat der eigene Sprachstil noch eine weitere Funktion: Der Charakter der Figur, ihre Persönlichkeit, ihre Ausbildung und ihr sozialer Hintergrund kommen zum Vorschein. Sprache und bestimmte Wörter können also ein Aushängeschild für die Charaktereigenschaften einer Figur sein.



Mittwoch, 21. März 2018

Wie erschaffe ich eine Fantasywelt - Teil 1: Geographie und Klimazonen

Im ersten Teil dieser Artikelreihe möchte ich euch einen Weg zeigen, wie man eine Fantasywelt „from scratch“ – also von der grünen Wiese an – in all ihren wunderbaren Facetten erschaffen kann. Natürlich gibt es noch weitere ebenso gültige Ansätze, doch diese sind nicht Bestandteil dieses Artikels, weil ich nur von dem sprechen kann, was sich für mich bewährt hat.

Eine komplette Fantasywelt zu erstellen, ist eine umfangreiche und herausfordernde Aufgabe und erfordert neben den großen Aspekten (Völker, Religionen, Spezies, Magie etc.) und dem damit verbundenen Denken auf großen Skalen, unglaublich viel Detailarbeit, durch die eine Welt erst wirklich lebendig wird. All diese Elemente greifen wie Zahnräder ineinander und bilden ein Gesamtgefüge. 



Samstag, 17. März 2018

Den Schreiballtag organisieren mit Evernote und Trello

Es ist ein bisschen gewagt, es als Offenbarung zu bezeichnen. Aber im Moment bin ich regelrecht süchtig nach der Kombination aus Evernote, Pinterest und Trello. Keine Ahnung, wie das passiert ist. Ich bin beim Stöbern auf Pinterest auf Evernote gestoßen und dachte, ich gebe ihm mal eine Chance. Ich dachte, es wäre wie OneNote. Davon war ich zwar anfänglich begeistert, aber doch irgendwann gefrustet. Ich konnte meine Notizen zwar anlegen, aber alles war viel zu unübersichtlich und doch irgendwie strukturiert. Ich wollte, mal wieder, zu viel und habe mich verzettelt.


Mittwoch, 14. März 2018

Warum Mainstream-Cover nicht immer schlecht sind

Wer sich die Zeit nimmt und die Buchcover eines bestimmten Genres genauer unter die Lupe nimmt, der wird auf wiederkehrende Elemente treffen: die Farbe Pink für Liebesromanen, das Rot-Weiß-Thema für Thriller und die Frau im wundervollen Kleid auf Fantasy-Romanen.

Und dennoch gibt es einen Satz, den ich regelmäßig von Autoren höre, die ein Cover bei mir in Auftrag geben:

„Aber bitte kein Mainstream“ 


Samstag, 10. März 2018

Zeitsparend gegen eBook-Piraten kämpfen

Ob eBook-Piraterie [1] den Autor*innen wirklich schadet oder „es doch am Ende Werbung ist“ und wie viele der Pirat*innen das Buch auch wirklich lesen und/oder jemals gekauft hätten und somit als potentielle Käufer*innen ausgefallen sind, da sie es ja „gratis“ bekommen haben, ist nicht das Thema des Artikels. Das ist ein Wespennest, in das ich nicht stechen möchte. Die Meinungen dazu gehen von „das kostet mich Einnahmen im fünfstelligen Bereich“ und Autor*innen wie Maggie Stiefvater, deren Reihen darum teilweise nicht mehr als eBook erscheinen bis hin zu Autor*innen wie Cory Doktorow, Aktivist bei der Open Rights Group , oder Paulo Coelho, die ihre Bücher selbst hochladen.



Mittwoch, 7. März 2018

Die Dreifelderwirtschaft des Schreibens

Fast jeder Autor steht irgendwann vor der Qual der Wahl, welches Projekt er denn in Angriff nehmen könnte. Manche haben eine neue Idee, die reizvoll, aber eigentlich noch nicht ausgereift genug ist. Dafür liegt eine ältere ja schon länger und müsste nur noch überarbeitet werden, das ist aber nicht so spannend. Andere fühlen sich heute zu diesem Projekt hingezogen, morgen aber zu jenem und finden bei keinem so richtig zu einem Ende.

 

Samstag, 3. März 2018

On the Road: Schreiberlinge unterwegs

Die Möglichkeit, flexibel und ortsunabhängig zu arbeiten, zählt für viele Schreibende zu den absoluten Pluspunkten des Autorenlebens. Und natürlich bringen die neuen Eindrücke und Erlebnisse, die man in der Großen Weiten Welt (GWW – nicht zu verwechseln mit www (-;) aufsammelt, auch ein Mehr an Erfahrung, Anregung und Inspiration. Das Schreiben in anderen Ländern bietet eine Reihe an Herausforderungen - und auch ein paar gute Impulse für das Schreiben in heimischen Breiten.

 

Donnerstag, 1. März 2018

Neid unter Autoren

Die Schreibmeer-Kolumne. Einmal im Monat dürfen unsere Autoren unter diesem Deckmantel aus den Tiefen des Schreibmeers blubbern.


Das 21. Jahrhundert ist eine wunderbare Zeit, um Autor oder Autorin zu sein. Das Klischee des einsamen Schriftstellers, der in Kerzenlicht jede Nacht alleine an seinem Schreibtisch verbringt und über seine Werke brütet, ist längst überholt, denn heute ermöglicht uns das World Wide Web, uns mit Schreiberlingen auf der ganzen Welt zu vernetzen – und das, ohne je einmal das eigene Haus zu verlassen. Schreib-Communities boomen. Jeder kann heute mit wenigen Klicks über Twitter, Facebook oder Instagram Gleichgesinnte finden und so der vermeintlichen Einsamkeit des Schreibens entkommen. Eigentlich eine tolle Entwicklung – zumindest auf den ersten Blick. Wenn man jedoch genau hinsieht, erkennt man schnell, dass auch hier nicht alles Gold ist, was glänzt.



Mittwoch, 28. Februar 2018

Auch Bilder haben Rechte – was man bei der Verwendung von Bildern beachten sollte

Wer kennt das nicht? Ihr seid auf der Suche nach Bildern für euren Blog oder für euer Buchcover und schon Google spuckt eine Menge Möglichkeiten aus, eure Werke zu verschönern. Aber Vorsicht! Es ist schwer sich nicht verleiten zu lassen, denn hinter vielen dieser Bilder stehen Rechte, die ihr wahren solltet. Ansonsten kann das durchaus sehr teuer werden. Es ist egal auf welcher Seite ihr unterwegs seid, ob auf einer normalen Suchmaschine oder auf einem Bilder-Portal, ihr solltet euch immer die Zeit nehmen und euch informieren. Wo kommt das Bild her? Wer hat es gemacht? Welche Rechte und Lizenzen liegen auf dem Bild?
In diesem Artikel erfahrt ihr, was es mit dem Bildrecht auf sich hat, was ihr bei Stockfotos beachten müsst und wo ihr preisgünstige Bilder findet. Doch bevor ich euch ein paar Seiten vorschlage, sollte jeder von euch wissen, was Bildrechte eigentlich sind.





Samstag, 24. Februar 2018

6 Eigenschaften, die du brauchst, um dein Buch erfolgreich selbst zu veröffentlichen

Prinzipiell geht ein jedes Buch den gleichen Weg. Es beginnt bei der Idee, durchschreitet den mehr oder weniger ausführlichen Weg der Planung, wandert durch den Wald des Schreibens, begegnet nahezu unbesiegbaren Monstern wie dem "Zweifel", überquert den Fluss der Überarbeitung mit Stromschnellen – auch Lektorat genannt –, die es in die eine oder andere Richtung mit sich reißen, bis es schließlich den Berg der Vollendung erklimmt und sich von dort im freien Fall ins Ungewisse stürzt.

Der feine Unterschied dabei ist, ob der Autor von einem Verlag auf seinem Weg begleitet wird oder ob er alles ganz allein macht*. Da wir uns hier im Themenmonat Selfpublishing befinden und ich von der Zusammenarbeit mit einem Verlag überhaupt keinen blassen Schimmer habe, teile ich mit euch gern die Eigenschaften**, die ich behaupte von mir zu haben – oder an denen ich stetig arbeite –, um meine Bücher selbst zu veröffentlichen und welche jeder Selfpublisher haben und/oder (weiter)entwickeln sollte:

Mittwoch, 21. Februar 2018

Mach mal schneller! – Vom hohen Druck beim Selfpublishing

Selfpublishing …

Ich habe mich früh für diesen Themenmonat eingetragen und wusste bis vor wenigen Tagen noch nicht wirklich, worüber ich schreiben wollte. Ich hatte gedacht, dass mir die Wahl eines Themas leicht fallen würde. Aber alles, was mir einfiel, gab es auf hunderten anderer Blogs bereits. Und vermutlich besser, als ich es je schreiben konnte. Dabei lag das Thema für mich eigentlich auf der Hand. Denn es gibt eine Frage, die mich seit letztem Oktober immer wieder beschäftigt: Welchen Standpunkt hat das Selfpublishing in meinem Leben? Was will ich damit wirklich erreichen? Wie schnell?

Samstag, 17. Februar 2018

Ego-Media: Ein versehentlicher Selbstversuch mit Folgen

Immer weniger Kommentare. Von mir. Von den anderen. Keine Zeit. Keine Lust. Keine Inspiration. Es musste eine Lösung her. Und zwar so schnell wie möglich.

Mittwoch, 14. Februar 2018

Selfpublishing – wirklich nur Freiheit und eitel Sonnenschein?

Seit Autoren Bücher als Selfpublisher online stellen können, nimmt nicht nur die Anzahl der Veröffentlichungen zu, gleichzeitig wachsen auch die Kritiken an ihnen. Selfpublishing ziehe im Durchschnitt die Qualität der deutschsprachigen Buchveröffentlichungen herunter, heißt es oft. Ob dem so ist, woran das liegen könnte und wie sich das umgehen lässt, möchte ich in diesem Artikel aufgreifen.

Samstag, 10. Februar 2018

Füllwörter – und wenn ja, wie viele?

Eigentlich könnte es fast schon so etwas wie einfach sein. Füllwörter sind Wörter, die nichts zur Sache beitragen und den Text unnötig aufblasen.

Daher müsste der erste Satz dieses Artikels lauten: Es könnte einfach sein. Oder: Einfach könnte es sein. Oder: Könnte es einfach sein?



Mittwoch, 7. Februar 2018

Einen guten Titel für den eigenen Roman finden

Selfpublishing gibt den Autor*innen viele Freiheiten - Entscheidungen, die normalerweise vom Verlag getroffen werden und auf die man sonst kaum einen Einfluss hat, können selbstständig getroffen werden. Alle Freiheiten zu haben, heißt jedoch auch, die alleinige Verantwortung zu haben. Während in einem Verlag, je nachdem, wie groß er ist, mehrere Expert*innen damit beschäftigt sind, genau DEN Titel zu finden, der auf die eigene Zielgruppe zugeschnitten für die größte Marktfähigkeit sorgt, müssen wir das selbst erledigen, wenn wir ohne einen Verlag im Rücken veröffentlichen.

Samstag, 3. Februar 2018

Plotting like a Pro

Beim Thema plotten oder nicht plotten vor dem Schreiben einer Geschichte scheiden sich die Autoren-Geister. Manche Autoren mögen es einen durchstrukturierten Szenenplan auszuarbeiten, noch bevor das erste Wort geschrieben wird. Andere verzichten darauf und nennen sich Discovery Writer oder Pantser. Und viele Autoren liegen mit ihren Vorbereitungen irgendwo dazwischen.

Donnerstag, 1. Februar 2018

Warum es völlig okay ist, keine Zeit mehr zu haben

Die Schreibmeer-Kolumne. Einmal im Monat dürfen unsere Autoren unter diesem Deckmantel aus den Tiefen des Schreibmeers blubbern.


Wir schreiben den 1. Februar. Damit lassen wir den Januar hinter uns – und mit ihm eine riesige Flut an Blogposts über Neujahrsvorsätze, Schreibpläne, Writing Excuses und „Schreib dieses Jahr endlich dein Buch zu ende!“-Tipps, die alle vor Motivation nur so triefen und beim Leser vor allem eines hervorrufen: Ein mordsmäßig schlechtes Gewissen, weil man doch so gerne schreiben würde, aber keine Zeit hat.


Mittwoch, 31. Januar 2018

Wenn Fluchen zum Fluch wird

Schimpfworte: Benutzung und Reaktion.

Jeder kennt es und jeder hat sich mal darüber aufgeregt: Wort-Blackouts. Man schreibt gerade an einer richtig spannenden Stelle, möchte mal wieder etwas Schwung und Frische mit hineinbringen und dann: Tja, dann fallen einem nur immer wieder dieselben Begriffe ein. Vor allem in Situationen wo ein Charakter seine Wut oder Frustration ausdrücken soll, indem er wild herumbrüllt oder leise vor sich hin flucht, fällt so etwas schnell auf. 
Ein Charakter der immer und in jeder Situation bloß „Scheiße“ oder „Fuck“ sagt, ist weder sehr realistisch noch authentisch – oder vielleicht doch?


Samstag, 27. Januar 2018

Writing Excuses – Master Class #07: Wer sind denn eigentlich all diese Leute?

Wir sind nun alle im neuen Jahr angekommen und es geht weiter mit den Writing Excuses. Der letzte Artikel zu diesem Thema handelte von den sogenannten „Magischen 1%“. Hier könnt ihr noch einmal nachlesen, warum ihr auch einen genaueren Blick auf eure Nebencharaktere werfen solltet.

In den heutigen Writing Excuses geht es darum, wie ihr mehrere Charaktere entwerfen und sie unverwechselbar gestalten könnt. Nun stellt euch einmal vor, ihr habt einen großen Cast für eure Story. Aus diesen Leute müsst ihr die Idealbesetzung für eure Geschichte finden. Welche Charaktere braucht ihr wirklich? Aber überlegt euch genau, ob die Figuren die Story vorantreiben oder ob sie überflüssig sind. Die Podcastautoren zeigen uns,wie wir dies erkennen lernen und welche unterschiedlichen Charakterkategorien es gibt.

Mittwoch, 24. Januar 2018

Der Fluch des selbstkritischen Autors

Wenn man Fremdwerke nicht mehr genießen kann und wie man das in einen Vorteil verwandelt

Es gab eine Zeit, da habe ich Bücher, Filme und Serien völlig unreflektiert konsumiert. Natürlich kam es vor, dass mir etwas dabei nicht gefiel. Über kleinere Dinge habe ich hinweggesehen, größere Kritikpunkte konnten dazu führen, dass mich die Fortsetzung nicht mehr interessiert hat. Tiefschürfende Gedanken habe ich mir dazu jedoch selten gemacht. Es war einfach so. Umgekehrt genügte es häufig schon, einen Aspekt ganz besonders toll zu finden – eine Figur, eine epische Schlacht, einen fiesen Twist, neben dem der Rest verblasste.



Samstag, 20. Januar 2018

Der Knackpunkt in der Geschichte deiner Figuren

Was braucht eine Hauptfigur, damit die Handlung der Geschichte in Gang kommt? Richtig. Die Figur braucht ein Ziel, das es zu erreichen gilt. Es muss etwas geben, was die Figur unbedingt haben, schaffen oder verhindern will. Sei es nun die Rettung der Welt, die Liebe des Love Interests, der verborgene Schatz oder das Lösen eines Rätsels. Mit einem Ziel vor Augen bekommen die Hauptfigur und somit auch die Handlung Schwung.
Passend zum Ziel braucht deine Figur auch eine Motivation, einen nachvollziehbaren und glaubwürdigen Grund, warum dieses Ziel überhaupt erreicht werden soll. Was ist der Grund, der deine Figur jeden Morgen aufstehen lässt? Warum kämpft sie sich weiter durch die Probleme und Hindernisse, die zwangsläufig folgen, damit sie ihr Ziel erreichen kann?







Mittwoch, 17. Januar 2018

Novelle – Überflüssige Kunstform oder praktische Kurzform?

Wie die Überschrift schon verrät, möchte ich hier und heute der Frage nachgehen, ob „kleine Neuigkeiten“, wie „Novellen“ übersetzt heißen, eigentlich noch zeitgemäß sind, man sie dementsprechend auch ab und zu nutzen sollte oder ob sie doch eher antiquiert sind und wir sie gleich getrost wieder aus unserem Kopf verbannen können.

Samstag, 13. Januar 2018

Die Online Autorenmesse 2017 – ein Videomarathon

Zum ersten Mal öffnete die Online Autorenmesse im vergangenen November ihre virtuellen Pforten. Weit über 3.000 Teilnehmer tummelten sich binnen weniger Tage im Internet, um den Vorträgen zu lauschen.

Mittwoch, 10. Januar 2018

Schreiben und Lesen im universitären Alltag – Teil 3


Im dritten und vorerst letzten Teil der Reihe „Schreiben und Lesen im universitären Alltag“ wollen wir uns der Aussage „Wie die Universität unsere Schreibskills erweitert und/oder vermurkst“ konkret widmen. Was meine ich nun damit und wie komme ich auf diese Idee?


Dienstag, 2. Januar 2018

Und jährlich grüßt das Murmeltier

Die Schreibmeer-Kolumne. Einmal im Monat dürfen unsere Autoren unter diesem Deckmantel aus den Tiefen des Schreibmeers blubbern.

Ist es schon wieder so weit?
Neujahr?
Den Kopf noch voll mit zu viel Alkohol der vergangenen Nacht beginne ich die Suche nach der Liste mit den guten Vorsätzen.
Dreißig Minuten sinnloser Wühlerei sind vergangen, als ein Bild in der Erinnerung aufploppt: ein Fetzen Papier, der sich im Aschenbecher der sengenden Hitze ergibt. Auf ein Neues. Noch einmal die Gedanken sortieren, die Vorsätze zusammenkratzen.
Die obligatorische Diät. Aber der Beginn wird auf nächste Woche vertagt. Da sind noch die Reste der Weihnachtsbäckerei und außerdem der Knabberkram von Silvester. Beides muss erst weg. Und die Diät deswegen warten.
Regelmäßiger Sport. Er soll die Diät unterstützen und darf deswegen   erst gemeinsam mit der Diät beginnen.
Viel mehr lesen. Es heißt immer, Autoren sollen viel lesen. Jeden Tag eine Stunde. Das stand auch auf der Liste.
Ausgeglichenheit trainieren. Regelmäßige Auszeiten, um dem Alltagsstress zu entkommen. Yoga soll gut sein. Unbedingt mal ausprobieren.
Täglich Schreiben. Wie beim Lesen:, jeden Tag eine Stunde. Dann wird das Buch auch endlich fertig.
Immer nur ein Schreibprojekt. Vorbei die Zeiten des Projekt-Hoppings. Andere Autoren sagen, das funktioniert besser.