Mittwoch, 30. August 2017

Gedanken aus dem Leben

Hallo ihr Schreibmeerlinge <3,

heute werde ich ein bisschen aus dem Nähkästen, das sich mein Leben nennt, plaudern. Zurzeit ist es für mich nicht leicht zu schreiben. Das tut weh, wirklich weh und manchmal frage ich mich, ob ich überhaupt noch das Zeug habe etwas zu schreiben, das andere begeistern kann. Das klingt vielleicht hochtrabend, denn wer kann schon wissen, was einen Leser wirklich begeistert, doch mir bringt es Freude. Ein strahlendes Lächeln auf dem Gesicht meiner Freunde zu sehen, wenn sie etwas lesen, das ich verfasst habe. Auch für mich selbst ist Schreiben oft eine Art der Therapie, denn auch ich kann mit meinen Geschichten mitfiebern. Kann mit ihnen lachen und traurig sein. Sie begleiten mich, seit ich klein bin und doch weiß ich – so sehr mich die Vorstellung quält, nicht mehr so zu schreiben, wie ich es lange Zeit konnte, frei und ohne nachzudenken –, dass sie mich nicht verlassen werden. In meinem Kopf werden sie ewig weiterleben, sich neu bilden – neue Welten, Wesen, Phantasien. Eins habe ich mit der Zeit gelernt: Ich bin jemand der seine Schmerzen, seine Trauer und seine Gedanken in Geschichten, Texten und Gedichten verarbeiten kann. Den Schritt, auch meine positiven Gedanken in Worte fassen zu können, bin ich noch nicht oft gegangen. 

Samstag, 26. August 2017

Lieder in Geschichten

Die meisten kennen das Phänomen vor allem aus zahlreichen Vertonungen, sowohl in den Filmfassungen, als auch durch engagierte Fans: Lieder in Romanen.
Spätestens seit „Der Herr der Ringe“ scheint es in der Fantasy beinahe zum guten Ton zu gehören, Liedgut in den eigenen Roman einzufügen und Nachfolger*innen von Tolkien tun dies mit mal mehr, mal weniger Erfolg sehr gerne.
Doch wie funktionieren die Lieder bei Tolkien eigentlich? Und wie bei anderen Autor*innen, die Lieder verwenden?
Als Beispiele dienen in diesem Artikel Anne Rice und George R. R. Martin.


Mittwoch, 23. August 2017

Warum Kreativität Zeit braucht und was Leser und Autoren daraus lernen können

Kennt ihr das? Ihr wartet ungeduldig auf die Fortsetzung eurer Lieblingsbuchreihe, doch anstatt brav an den Schreibtisch gefesselt zu schreiben, bis das Buch fertig ist, postet euer Lieblingsautor lustige Alltagsanekdoten auf Facebook, zockt Computerspiele, liest Bücher, produziert Serien, engagiert sich für wilde Wölfe oder schreibt andere Bücher? Und werdet ihr dann auch immer ungehalten, weil er doch gefälligst erst den neuen Band zu Ende schreiben soll, bevor er etwas anderes machen darf?


Samstag, 19. August 2017

Auch für Faule leicht zu erlernen – Meine Erfahrung mit Papyrus Autor

Als langjährige Word-Nutzerin habe ich mich beim ersten Benutzen von Papyrus Autor gewundert, was das da oben alles für bunte Symbole sind, warum da mitunter neue Fenster aufgehen, wenn man drauf drückt und vor allem, was dieser Geist da soll. Ich muss zugeben, alles, was für mich nicht direkt (nach zwei Mal wild Rumklicken) ersichtlich ist, wird erstmal ignoriert. Da bin ich faul. Ich habe also ein bisschen gebraucht, um alle Funktionen auszuprobieren und mir anzueignen. Nach einer kurzen Einarbeitungszeit und ein, zwei Mal nachschlagen im Handbuch, finde ich mich inzwischen bestens zurecht und möchte kein anderes Programm für meine Texte mehr verwenden. An dieser Stelle gleich mal ein dickes Lob für das Handbuch. Ich kenne es von den meisten Programmen, dass die Texte sehr technisch und unverständlich geschrieben sind, mit dem Ergebnis, dass man mit Ausprobieren oft schneller ist. Wohl einer der Hauptgründe für meine Ignoranz Neuem gegenüber. Nicht so im Papyrus-Handbuch. Das ist hübsch aufgemacht, klar verständlich und ich schaue inzwischen ganz gerne rein, wenn ich eine Funktion mal schnell nachschlagen will.
Ein paar dieser Funktionen möchte ich euch in diesem Artikel gerne vorstellen.




Der Start: Einfach hübsch

Direkt beim Öffnen eines neuen Dokuments kann ich, wenn ich möchte, aus verschiedenen Vorlagen wählen, welches Format ich benötige. Neben unterschiedlichen Brief-Formaten finden sich in den Vorlagen beispielsweise Publisher Druckvorlagen (BoD, CreateSpace, KDP Print) Romanvorlagen (welche ich verwende, da meine Texte damit schon professionell aussehen, was mich motiviert), aber auch Vorlagen für wissenschaftliche Arbeiten. Natürlich kann man seinen Text auch später noch umwandeln.

Stilanalyse

Ich bin ein großer Fan der Stilanalyse. Papyrus durchsucht den Text hierbei nach Möglichkeiten, Formulierungen zu verbessern, den Satz verständlicher zu machen. Es gibt mehrere voreingestellte Analyselevel, die man nutzen kann. Oder man kann selber angeben, welche Korrekturen man benötigt.

Beispielsweise zeigt das Programm Füllwörter, Adjektive und Adverben an und macht einen auf Amtsdeutsch oder Phrasen aufmerksam. Ich verstehe diese Markierungen als Ideen und Hinweise, denn oftmals würde von einem Satz nicht mehr viel bleiben, wenn man alles streicht, was Papyrus einem vorgibt.

Papyrus Lvl 0
Papyrus Lvl 1
Papyrus Lvl 2


Wie ihr in den Beispielen seht, wird der Text dadurch ziemlich bunt. Mit der Zeit findet man raus, was gemeint ist. Ansonsten kann man mit dem Cursor über den Text fahren und bekommt die passende Erklärung. Ihr müsst also nicht alle Bedeutungen auswendig lernen.

Klemmbrett, Notizen, verschiedene Formate

Was ich auch sehr mag, ist die Klemmbrett-Funktion. In einem Bereich neben dem Text ist ein Areal, in dem ihr Notizzettel anheften könnt. Ich nutze das für alles Mögliche: Ideen, wo ich im Text noch etwas einfügen möchte, Namen, die nicht oft vorkommen (die ich sonst vergessen würde), To-Do-Listen ...

Außerdem gibt es, wie bei Word, Kommentare und eine »Änderungen verfolgen«-Funktion, was das gemeinsame Arbeiten an einem Text angenehm gestaltet.

Klemmbrett und Kommentare


Besonders wertvoll für Autoren ist außerdem die Möglichkeit, das Dokument problemlos in andere Dateiformate umzuwandeln. Einerseits lässt sich der Text mit wenigen Klicks in Normseiten umwandeln, was für die Arbeit mit Verlagen oder bei Schreibwettbewerben wichtig ist. Andererseits können Selfpublisher ihre Dateien in die gängigen Ebook-Formate (z.B. Mobi, ePub) umwandeln, um diese bei den verschiedenen Anbietern hochzuladen, oder den Text probeweise auf dem eigenen Gerät anzusehen.

Wörtliche Rede anzeigen ...

... ist eine weitere Funktion, die ich gerne nutze. Mit einem einzelnen Klick tritt der Erzähltext in den Hintergrund und nur noch die wörtliche Rede wird angezeigt. Das ist super praktisch, um nachzuvollziehen, ob Gespräche wirklich Sinn machen und die Gesprächspartner sich aufeinander beziehen. Vor allem für Schreiber wie mich, die ungern Dialoge schreiben.

Zeitstrahl

Den Zeitstrahl finde ich gelungen, um den Überblick über die Dauer der Handlung, Erzählpausen, parallele Handlungen usw. zu behalten. Ihr könnt ein Startdatum angeben und danach eure einzelnen Kapitel auf dem Zeitstrahl platzieren. Dafür könnt ihr mehrere Erzählstränge erstellen, um auch gleichzeitige Handlungen darzustellen. Die einzelnen Kapitel sind direkt mit eurem Text verknüpft, und wenn ihr die Figurendatenbank nutzt, auch damit. Dieses Tool nutze ich gerne. Ich will ja sichergehen, dass mein Student nicht an einem Sonntag in die Uni rennt, um dort seine Matheprüfung zu schreiben.

Figurendatenbank und Denkbrett

Diese beiden Tools sind bestimmt für den Ein oder Anderen nützlich. Ich verwende sie nicht, da ich diese Dinge gerne von Hand mache. Meine Charaktersheets habe ich beim Schreiben meistens neben mir liegen. Brauche ich eine Info, blättere ich schnell nach. Da will ich nicht am Laptop rumklicken, ich möchte alles auf einen Blick vor mir sehen. Die Idee, dass man im Text nur einen Namen anklicken muss und schon alle nötigen Infos bekommt, gefällt mir theoretisch. Ich habe aber gemerkt, dass ich es für mich nicht nutze. Hinterlegt habe ich die Personen trotzdem, damit ich die entsprechenden Vermerke, wer in welcher Szene vorkommt, wiederum im Zeitstrahl habe.
Genauso geht es mir mit dem Denkbrett. Dort lässt sich quasi eine Mindmap erstellen. Auch das mache ich einfach gerne von Hand. Ich liebe es, meine Ideen auf ein Blatt zu kritzeln, farbige Notizen zu schreiben, sie zu verbinden und fünfmal bunt zu umkringeln. Das ist bei mir mitunter etwas chaotisch. An dieser Stelle muss ich sagen, dass Papyrus mit dem Denkbrett wirklich etwas richtig gemacht hat. Wenn der Platz zu eng wird, kann man einfach ganze Gruppen markieren und verschieben. Man muss sich also nicht im Voraus überlegen, wie viel Raum man für weitere Notizen benötigt. Die Kästchen lassen sich farbig markieren, man kann Statussymbole hinzufügen, die Form verändern, Gruppen zusammenfügen, diesen wiederum Titel geben und vieles mehr. Ziel ist es, Ideen zu fassen, sie zu gruppieren und schließlich zu Kapiteln umzuwandeln, damit aus all dem am Ende eine fertige Geschichte werden kann. Nach einem kurzen Blick ins Handbuch und dem Hinweis, dass die »Strg«-Taste wichtig ist, erklärt sich der Rest fast von selbst. Um euch ein paar der Funktionen zu zeigen, habe ich für euch ein Denkbrett zu diesem Artikel erstellt.

Denkbrett

Zu guter Letzt: Was hat es mit dem Geist auf sich?

Mit dem Geist lassen sich Textpassagen in Geistertext umwandeln. Ich nutze das beim Überarbeiten sehr gerne. Geistertext bleibt im Programm blau gefärbt sichtbar, wird aber für Ausgaben wie »Drucken« oder »Exportieren« unterdrückt. Ich markiere damit unfertige Kapitel oder Textpassagen, von denen ich noch nicht genau weiß, ob und wo ich sie später unterbringen werde. Ich fühle mich dank der Geisterfunktion frei, in meinen Texten jederzeit Infodump zu betreiben (praktisch wenn man, wie ich, immer so viel im Kopf hat, was raus muss). Diese Parts werden später einfach als Geistertext markiert, wenn sie zu viel sind. Sie sind noch da, für mich, als Gedächtnisstütze, und um sie übernehmen zu können, wo sie gebraucht werden – treten aber in den Hintergrund. Und das, ohne dass ich ein neues Dokument dafür öffnen oder sie in eine Notiz quetschen müsste. Ich kann sie kopieren, wohin ich will, Teile wieder zurückverwandeln oder einfach doch löschen.

Fazit

Ich kann Papyrus auf jeden Fall weiterempfehlen. Mir macht es Spaß, damit zu arbeiten. Die Umstellung von Word ist ziemlich leicht. Alles, was mit dem Tippen an sich und der Gliederung des Textes zu tun hat, funktioniert fast genauso. Das heißt, man kann nach der Installation zügig beginnen und einfach mal loslegen. Darüber hinaus bietet Papyrus aber Lösungen für sämtliche andere Arbeitsschritte, die die Arbeit an einem Manuskript eben erfordert. Es kann einen von der ersten Idee auf dem Denkbrett bis hin zur Überarbeitung mittels Stilanalyse begleiten. Auch, wenn ich manche der Schritte noch gerne auf Papier mache, sind es mir die Übrigen wert, mit Papyrus zu arbeiten. Probiert es doch einfach mal aus, und entscheidet selbst. Es gibt übrigens eine Demoversion, mit der ihr das Programm testen könnt. Schaut doch einfach mal auf der Homepage www.papyrus.de vorbei.


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Zum Weiterlesen:


Sabrina bloggt außerdem auf sabi-writing-whatever.com 

    Mittwoch, 16. August 2017

    Der Sommer der Selbstzweifel

    Was klingt wie ein Buchtitel, ist ein „Trend“, der mir in den letzten Wochen unter Autoren vermehrt aufgefallen ist. Das betrifft nicht nur mich selbst, auch das Camp NaNo hat so einige Zweifler aufgedeckt, selbst Autoren, die vom Schreiben leben können, sind nicht davor gefeit und schließlich haben sich sogar die Schreibdilettanten der Frage gestellt, was eigentlich einen guten Autor ausmacht – die Antwort darauf ist nicht weniger ernüchternd: Man selbst wird nie wissen, ob man ein guter Autor ist. Damit sind die Zweifel auch schon vorprogrammiert.


    Samstag, 12. August 2017

    Latein im Roman? Aber bitte richtig!

    Spätestens seit Harry Potter ist es wieder „in“, Latein in seinen Romanen zu verwenden – sei es als Grundlage für geheimnisvolle Zauberformeln, als Basis für Figuren-, Orts- oder Staatsnamen oder richtig als Sprache, etwa in Magiergilden, geheimen Orden, Verschwörerkreisen etc.
    Tatsächlich ist Latein für all diese Dinge sehr gut geeignet – niemand spricht es heute mehr, es hat ein verstaubtes Image (umso passender als Sprache für Magier und Gelehrte!). Latein klingt in unseren Ohren fremdartig, formelhaft, teils geradezu mathematisch – allein die vielen Worte, die auf ein -um enden, schreien bereits nach Zaubersprüchen.
    Aber die Sache hat einen Haken: Latein ist komplex. Und die Gefahr, es falsch zu verwenden und sich lächerlich zu machen, allgegenwärtig. Mir selbst ist einmal ein Autor begegnet, der eine Alienrasse auf Latein sprechen ließ, allerdings hat selbiger Autor einfach per Google Translator übersetzt. Die Folge: Sätze, die sich im Deutschen als „Du sehen Raumschiff!“ und „Des Marsianers uns besiegen morgen“ wiedergeben ließen … Das muss nicht sein.
    Darum hier drei Tipps.



    Mittwoch, 9. August 2017

    Wie ich es schaffte, meine Manuskripte zu beenden

    Ein Erfahrungsbericht


    Schon seit ich ein kleines Kind war, trug ich einen Wunsch im Herzen: Ich wollte Bücher schreiben, wollte eine Autorin werden und Menschen mit meinen Geschichten verzaubern. Früh begann ich damit, erste Kurzgeschichten zu schreiben, aber irgendwann war mir das nicht mehr genug und ich wollte mich an Romane heranwagen. Ich startete den ersten Versuch – und versagte! Auch die nächsten geschätzten fünfzig Versuche scheiterten. Ich schrieb einen Anfang, kam aber nie über die ersten zehn Kapitel hinaus. Es war jedes Mal das gleiche Schauspiel: Mich verließ der Mut, ich fand alles einfach nur noch schlecht und schmiss das Ganze hin. Oder – was noch tückischer war – mir kam eine neue, vermeintlich viel bessere Idee, der ich mich lieber widmen wollte, als dem aktuellen Projekt. Auf diese Weise begann ich zig Romanprojekte, brachte aber kein einziges davon zu Ende. Ich wurde zunehmend verzweifelter und entfernte mich immer mehr von meinen Ziel, Bücher zu schreiben. So sehr ich mich auch anstrengte, es wollte mir einfach nicht gelingen, meine Manuskripte zu beenden. 

    Samstag, 5. August 2017

    Was tun, wenn dir das Schreiben keinen Spaß mehr macht?

    Erinnere dich an die Zeit, in der du mit dem Schreiben angefangen hast. Möglicherweise warst du noch ein Kind und konntest gar nicht schreiben, als du dir erste Geschichten ausgedacht hast. Du hast sie allen erzählt, die es hören (oder auch nicht hören) wollten. Warst du ein zurückhaltendes Kind, dann hast du Bilder zu deinen Geschichten gemalt oder beim Spielen mit Puppen, Kuscheltieren oder Autos deiner Phantasie freien Lauf gelassen.

    Mittwoch, 2. August 2017

    Vielfalt bei Fabelwesen

    Im Juni habe ich einen Beitrag über Diversity in Büchern geschrieben. Dort habe ich hauptsächlich über die Themen Rassismus und die Sexualität der Charaktere gesprochen. Während des Schreibens habe ich mit einer Freundin darüber diskutiert, die mich die ganze Zeit davon überzeugen wollte, doch auch etwas über Fabelwesen zu schreiben, es würden in Büchern doch immer die gleichen auftauchen. Da dies aber nicht zu meiner Kernaussage im Text gepasst hat, musste ich sie leider enttäuschen. Der Gedanke lässt mich nicht mehr los. Sie hat natürlich vollkommen recht damit: Vampire, Elfen, Dämonen, all das haben wir doch schon zur Genüge gelesen. Engel waren eine Zeit lang auch stellenweise im Trend.


    Dienstag, 1. August 2017

    Camp NaNoWriMo und Selbstzweifel

    Die Schreibmeer-Kolumne. Einmal im Monat dürfen unsere Autoren unter diesem Deckmantel aus den Tiefen des Schreibmeers blubbern.


    Und wieder ist er vorbei, der Event, der die Autorenwelt spaltet: (Camp) NaNoWriMo liegt hinter uns. Gratulation an dieser Stelle allen Gewinnern des Camps!

    Dreimal im Jahr findet der National Novel Writing Month inzwischen statt – das Hauptevent im November und die beiden „Soft-Ableger“ im April und Juli, liebevoll „Camp“ genannt. Dreimal im Jahr also der volle Wordcount-Wahnsinn für alle Teilnehmer und Nichtteilnehmer, wie ein anderer Autor im Schreibmeer schon einmal bemerkt hat.

    Auch heute geht es nicht zwingend um die positiven Aspekte des NaNoWriMos, sondern um ein zentrales Problem: Zweifel.