Samstag, 21. Januar 2017

10 Tipps, wie du Themen für deinen Blog findest

Bloggen ist eine schöne Sache. Man kann seine Meinung kundtun, sich interaktiv mit seinen Lesern austauschen und sich ein Netzwerk von Gleichgesinnten aufbauen. Doch Blogs leben davon, dass man regelmäßig etwas Neues postet. Da kann es schon mal passieren, dass einem die Themen ausgehen. Im Folgenden möchte ich dir zehn Möglichkeiten vorstellen, die dir bei der Themensuche helfen können.




1. Tipps und Checklisten

Blogs werden oft deshalb gelesen, weil Menschen Ratschläge zu einem speziellen Thema suchen. Darum sind Tipps und Checklisten sehr beliebt. Sie sprechen außerdem neben den Stammlesern ein weiter gefasstes Publikum an. Checklisten bieten eine kurze Zusammenfassung zu einem bestimmten Themengebiet und eignen sich daher besonders für Leser, die etwas lesefaul sind. Und die gibt es häufiger, als man denkt! Für einen Schreibblog wären folgende Themen denkbar: „10 Klischees, die es zu vermeiden gilt“, „Checkliste zum Erstellen von Welten“ oder „5 Tipps, wie du vielschichtige Charaktere erstellst“.

 

2. News und aktuelle Themen

Vielleicht liest du ja Zeitungen oder Magazine zu deinem Blogthema und bist immer auf dem aktuellen Stand. Dann könntest du beispielsweise auch über Neuigkeiten und aktuelle Themen berichten, z. B. den Hype um ein bestimmtes Buch oder den Tod eines Schriftstellers.

 

3. Interviews

Bei meiner Tätigkeit als Bloggerin gehören sie zu meinen Lieblingsdingen: Interviews. Egal ob du einen Verlagsexperten befragst, eine Autorin zu ihrem neusten Buch ausquetschst oder dir von einer Lektorin Tipps zum Thema Schreiben holst – Interviews werden gerne gelesen und sind immer eine gute Idee, wenn man auf der Suche nach Themen ist. Dabei muss der Interviewpartner nicht einmal berühmt sein. Auch „normale“ Leute zu befragen kann Spaß machen und interessant sein. Ich interviewe auf meinem Blog beispielsweise in regelmäßigen Abständen Nachwuchsautoren, die erst vor kurzem veröffentlicht haben oder vor einer Veröffentlichung stehen. Außerdem habe ich angefangen, anderen Bloggern Fragen zu ihren Blogs und der Blogarbeit zu stellen. Verzweifle also nicht, wenn du keine berühmten Leute kennst oder dich scheust, erfolgreiche Menschen anzuschreiben. Gerade junge Autoren sind oft sehr dankbar, wenn sich jemand für sie und ihre Werke interessiert.

 

4. Wöchentliche Aktionen

Es gibt sie wie Sand am Meer: Wöchentliche Aktionen, bei denen man Fragen beantworten oder zu einem bestimmten, vorgegebenen Thema einen Blogartikel schreibt. Beispiele hierfür wären die Montagsfrage, Gemeinsam lesen oder auch das Bloggeralphabet. Sicher kennst du noch mehrere. Falls du keine Aktionen kennst, frage doch bei Bloggerkollegen einmal herum. Bestimmt kann dir jemand eine Aktion empfehlen. Eine weitere Möglichkeit wäre, selbst eine wöchentliche Aktion für Blogger ins Leben zu rufen. Das ist dann natürlich mit ein bisschen mehr Arbeit verbunden, aber wer gerne organisiert, kann dabei viel Spaß haben.

 

5. Tagebuch oder auch Weblog

Das Wort Weblog setzt sich aus den Begriffen „Web“ für Internet und „Log“ für Logbuch zusammen. Ganz in den Anfängen der Blogosphäre waren Blogs eine Art digitale Tagebücher, in denen die Blogger über ihr Leben berichtet haben. Du denkst, dein Leben wäre langweilig für andere? Weit gefehlt! Ich kenne viele Leute, die liebend gerne den Alltag von Gleichgesinnten verfolgen. Du kannst zum Beispiel deinen Schreibprozess dokumentieren und deine Erfolge mit anderen gemeinsam feiern. Aber auch Misserfolge zu teilen kann Sinn machen, denn meist bekommt man dann motivierende, aufmunternde Kommentare von seinen Followern, die einen wieder aufbauen können.

 

6. Tests

Du bist sehr experimentierfreudig und probierst gerne Neues aus? Dann ist diese Methode eine Möglichkeit für dich: Teste neue Dinge und teile deine Erfahrungen auf deinem Blog. Das kann eine neue Plotmethode sein, das Schreiben in einem neuen Genre, ein neues Schreibprogramm oder auch völlig andere Dinge wie das Ausprobieren eines neuen Rezepts oder technischen Produkts. Auch Rezensionen kann man darunter fassen, egal, ob du nun ein Buch, einen Film oder ein Musikalbum bewertest.

 

7. Wiederverwendung

Manchmal macht es auch Sinn, in seinen vergangenen Blogposts zu blättern und ein altes Thema noch einmal neu aufzugreifen. Vielleicht hat sich in dem Thema eine Veränderung ergeben? Oder du hast inzwischen neue Erfahrungen dazu gesammelt und möchtest sie teilen? Natürlich sollst du hierbei keinen alten Themen kopieren. Doch vor allem wenn der Artikel schon sehr lange zurückliegt, kann es für deine Leser ganz interessant sein, wenn du ein Thema noch einmal verwendest. Möglicherweise hast du mittlerweile neue Follower, die deinen alten Artikel noch nicht kennen.

 

8. Lesen und Nachfragen

Absolut inspirierend ist es, einen Blick auf die anderen zu werfen. Worüber schreiben Blogger, die einen ähnlichen Blog betreiben? Vielleicht kannst du dich auch mit ihnen austauschen, ob sie neue Themenideen für dich haben. Oder du fragst ganz einfach deine Leser, was sie gerne einmal lesen würden. Da können auch sehr interessante Vorschläge dabei sein. Vielleicht interessiert sie ein Thema, an das du bisher noch gar nicht gedacht hast?

 

9. Brainstorming und Mindmapping

Mit Kreativitätstechniken wie Brainstormung und Mindmapping kannst du eine ganze Reihe neuer Themen finden. Das Wort Brainstorming kommt von den englischen Begriffen „brain“ (Gehirn) und „storm“ (Sturm). Diese Technik wird oft im Werbe- und Marketingbereich zur Ideenfindung verwendet. Fürs Brainstorming brauchst du nichts weiter als ein Blatt Papier und einen Stift. Notiere so viele Ideen wie möglich, völlig unbeachtet davon, ob sie gut oder schlecht sind. Es kommt ganz auf die Quantität, nicht auf die Qualität der Ideen an. Wenn du möglichst viele Ideen zusammengesammelt hast, kommt die Bewertungsphase. Nun entscheidest du, ob es sich lohnt, eine Idee näher zu betrachten oder ob du sie besser verwirfst.

Eine weitere Kreativtechnik ist das Mindmapping. Hierbei wird ein Grundbegriff in die Mitte geschrieben. Dann geht es darum, Unterthemen zu finden, die mit Linien mit dem Grundbegriff verknüpft werden. Die Unterthemen können jeweils weiter unterteilt werden. Am besten verwendet man hierfür verschiedene Farben, um eine Übersichtlichkeit zu gewährleisten.

 

10. Ablenkung

Wenn alles nichts bringt, ist vielleicht ein Tapetenwechsel die rettende Lösung. Ein Wochenendurlaub oder eine Nacht bei der besten Freundin kann wahre Wunder wirken. Auch ausgedehnte Spaziergänge in der Natur oder Sport kann die Inspiration anregen. Einfach mal das Hirn ausschalten und sich ganz auf den Moment konzentrieren.

Na, hast du schon eine Idee für ein neues Blogthema? Probiere die einzelnen Tipps gerne einmal aus. Meist reicht es, mit offenen Augen durch die Welt zu gehen, um wieder neue Ideen für den Blog zu finden. Die besten Ideen sind oft ganz offensichtlich – sie werden bloß übersehen.


Zum Weiterlesen:



Mimi bloggt auf www.myna-kaltschnee.com über Bücher und das Schreiben. Ihre Geschichten sind in den Genres Horror, Fantasy und Science Fiction zu Hause.

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