Samstag, 16. September 2017

Autobiografisches Schreiben: Wie es auch für andere spannend wird

„Viele kleine Mädchen sind Pferdenärrinen – in den Neunzigern bedeutete das, die Mädchenzeitschrift „Wendy“ zu abonnieren, auf einem Reiterhof zu jobben und Pferdebücher zu lesen beziehungsweise sich vorlesen zu lassen.
Ich war als Kind eine Hasennärrin. Zu meinen liebsten Märchen gehörte die russische Kindergeschichte vom „Sack mit Äpfeln“, dessen Protagonist ein Hasenpapa war.“


(aus meiner Kurzgeschichte „Hasenpfeffer“, veröffentlicht in „Ist ja tierisch!“)


Mittwoch, 13. September 2017

Wege aus der Überarbeitungsspirale

Der erste Entwurf ist beendet und die Geschichte lange genug liegen gelassen worden, um etwas Abstand zu kriegen. Doch die wirkliche Arbeit beginnt erst, denn nun steht die allseits gefürchtete Überarbeitung an. Das Fundament der Geschichte ist gelegt und die Zeiten, in denen man frisch-fröhlich darauf los tippen konnte, sind vorbei. Ab jetzt wird geformt, gekürzt, gedreht und gewendet, bis aus dem anfänglichen Rohschliff ein Diamant geworden ist.


Samstag, 9. September 2017

Der Künstlername – praktisches Gimmick oder lästiger Trend?

Es gibt zahlreiche Gründe, warum Autoren lieber mit einem Decknamen als ihrem bürgerlichen Namen unterwegs sind. Darüber haben wir schon einmal geschrieben und sogar ein Interview geführt. Da sich in letzter Zeit die Fragen zum Thema Künstlernamen häufen, möchte ich noch einmal gezielt darauf eingehen.


Mittwoch, 6. September 2017

Autorenwahnsinn

Autoren müssen wahnsinnig sein, sagt Annika Bühnemann. Aber so?

Mich macht es wahnsinnig, dass ich nicht schreiben kann. Also, ich kann schon schreiben, aber ich habe das Gefühl, es kommt kein vernünftiges Wort dabei heraus. Dabei übe ich doch schon seit Jahren.


Samstag, 2. September 2017

Bernsteinfarbene Flüssigkeit am lauen Sommerabend - Über Attribute, Metaphern und Originalität

Für Autorinnen und Autoren ist es gar nicht so einfach, den richtigen Ton für den Text zu finden. Denn er soll so vieles sein: fesselnd, aber nicht übertrieben. Geistreich, aber nicht plump. Er soll sich von anderen Texten unterscheiden, was Neues bieten – aber wurde nicht schon alles irgendwann einmal gedacht und aufgeschrieben? Wo sollen dann noch Originalität und Esprit herkommen?

Freitag, 1. September 2017

Frohes neues Jahr!

Die Schreibmeer-Kolumne. Einmal im Monat dürfen unsere Autoren unter diesem Deckmantel aus den Tiefen des Schreibmeers blubbern.


Zumindest fühlt es sich irgendwie so an.

Aber der Reihe nach.

Mittwoch, 30. August 2017

Gedanken aus dem Leben

Hallo ihr Schreibmeerlinge <3,

heute werde ich ein bisschen aus dem Nähkästen, das sich mein Leben nennt, plaudern. Zurzeit ist es für mich nicht leicht zu schreiben. Das tut weh, wirklich weh und manchmal frage ich mich, ob ich überhaupt noch das Zeug habe etwas zu schreiben, das andere begeistern kann. Das klingt vielleicht hochtrabend, denn wer kann schon wissen, was einen Leser wirklich begeistert, doch mir bringt es Freude. Ein strahlendes Lächeln auf dem Gesicht meiner Freunde zu sehen, wenn sie etwas lesen, das ich verfasst habe. Auch für mich selbst ist Schreiben oft eine Art der Therapie, denn auch ich kann mit meinen Geschichten mitfiebern. Kann mit ihnen lachen und traurig sein. Sie begleiten mich, seit ich klein bin und doch weiß ich – so sehr mich die Vorstellung quält, nicht mehr so zu schreiben, wie ich es lange Zeit konnte, frei und ohne nachzudenken –, dass sie mich nicht verlassen werden. In meinem Kopf werden sie ewig weiterleben, sich neu bilden – neue Welten, Wesen, Phantasien. Eins habe ich mit der Zeit gelernt: Ich bin jemand der seine Schmerzen, seine Trauer und seine Gedanken in Geschichten, Texten und Gedichten verarbeiten kann. Den Schritt, auch meine positiven Gedanken in Worte fassen zu können, bin ich noch nicht oft gegangen. 

Samstag, 26. August 2017

Lieder in Geschichten

Die meisten kennen das Phänomen vor allem aus zahlreichen Vertonungen, sowohl in den Filmfassungen, als auch durch engagierte Fans: Lieder in Romanen.
Spätestens seit „Der Herr der Ringe“ scheint es in der Fantasy beinahe zum guten Ton zu gehören, Liedgut in den eigenen Roman einzufügen und Nachfolger*innen von Tolkien tun dies mit mal mehr, mal weniger Erfolg sehr gerne.
Doch wie funktionieren die Lieder bei Tolkien eigentlich? Und wie bei anderen Autor*innen, die Lieder verwenden?
Als Beispiele dienen in diesem Artikel Anne Rice und George R. R. Martin.


Mittwoch, 23. August 2017

Warum Kreativität Zeit braucht und was Leser und Autoren daraus lernen können

Kennt ihr das? Ihr wartet ungeduldig auf die Fortsetzung eurer Lieblingsbuchreihe, doch anstatt brav an den Schreibtisch gefesselt zu schreiben, bis das Buch fertig ist, postet euer Lieblingsautor lustige Alltagsanekdoten auf Facebook, zockt Computerspiele, liest Bücher, produziert Serien, engagiert sich für wilde Wölfe oder schreibt andere Bücher? Und werdet ihr dann auch immer ungehalten, weil er doch gefälligst erst den neuen Band zu Ende schreiben soll, bevor er etwas anderes machen darf?


Samstag, 19. August 2017

Auch für Faule leicht zu erlernen – Meine Erfahrung mit Papyrus Autor

Als langjährige Word-Nutzerin habe ich mich beim ersten Benutzen von Papyrus Autor gewundert, was das da oben alles für bunte Symbole sind, warum da mitunter neue Fenster aufgehen, wenn man drauf drückt und vor allem, was dieser Geist da soll. Ich muss zugeben, alles, was für mich nicht direkt (nach zwei Mal wild Rumklicken) ersichtlich ist, wird erstmal ignoriert. Da bin ich faul. Ich habe also ein bisschen gebraucht, um alle Funktionen auszuprobieren und mir anzueignen. Nach einer kurzen Einarbeitungszeit und ein, zwei Mal nachschlagen im Handbuch, finde ich mich inzwischen bestens zurecht und möchte kein anderes Programm für meine Texte mehr verwenden. An dieser Stelle gleich mal ein dickes Lob für das Handbuch. Ich kenne es von den meisten Programmen, dass die Texte sehr technisch und unverständlich geschrieben sind, mit dem Ergebnis, dass man mit Ausprobieren oft schneller ist. Wohl einer der Hauptgründe für meine Ignoranz Neuem gegenüber. Nicht so im Papyrus-Handbuch. Das ist hübsch aufgemacht, klar verständlich und ich schaue inzwischen ganz gerne rein, wenn ich eine Funktion mal schnell nachschlagen will.
Ein paar dieser Funktionen möchte ich euch in diesem Artikel gerne vorstellen.




Der Start: Einfach hübsch

Direkt beim Öffnen eines neuen Dokuments kann ich, wenn ich möchte, aus verschiedenen Vorlagen wählen, welches Format ich benötige. Neben unterschiedlichen Brief-Formaten finden sich in den Vorlagen beispielsweise Publisher Druckvorlagen (BoD, CreateSpace, KDP Print) Romanvorlagen (welche ich verwende, da meine Texte damit schon professionell aussehen, was mich motiviert), aber auch Vorlagen für wissenschaftliche Arbeiten. Natürlich kann man seinen Text auch später noch umwandeln.

Stilanalyse

Ich bin ein großer Fan der Stilanalyse. Papyrus durchsucht den Text hierbei nach Möglichkeiten, Formulierungen zu verbessern, den Satz verständlicher zu machen. Es gibt mehrere voreingestellte Analyselevel, die man nutzen kann. Oder man kann selber angeben, welche Korrekturen man benötigt.

Beispielsweise zeigt das Programm Füllwörter, Adjektive und Adverben an und macht einen auf Amtsdeutsch oder Phrasen aufmerksam. Ich verstehe diese Markierungen als Ideen und Hinweise, denn oftmals würde von einem Satz nicht mehr viel bleiben, wenn man alles streicht, was Papyrus einem vorgibt.

Papyrus Lvl 0
Papyrus Lvl 1
Papyrus Lvl 2


Wie ihr in den Beispielen seht, wird der Text dadurch ziemlich bunt. Mit der Zeit findet man raus, was gemeint ist. Ansonsten kann man mit dem Cursor über den Text fahren und bekommt die passende Erklärung. Ihr müsst also nicht alle Bedeutungen auswendig lernen.

Klemmbrett, Notizen, verschiedene Formate

Was ich auch sehr mag, ist die Klemmbrett-Funktion. In einem Bereich neben dem Text ist ein Areal, in dem ihr Notizzettel anheften könnt. Ich nutze das für alles Mögliche: Ideen, wo ich im Text noch etwas einfügen möchte, Namen, die nicht oft vorkommen (die ich sonst vergessen würde), To-Do-Listen ...

Außerdem gibt es, wie bei Word, Kommentare und eine »Änderungen verfolgen«-Funktion, was das gemeinsame Arbeiten an einem Text angenehm gestaltet.

Klemmbrett und Kommentare


Besonders wertvoll für Autoren ist außerdem die Möglichkeit, das Dokument problemlos in andere Dateiformate umzuwandeln. Einerseits lässt sich der Text mit wenigen Klicks in Normseiten umwandeln, was für die Arbeit mit Verlagen oder bei Schreibwettbewerben wichtig ist. Andererseits können Selfpublisher ihre Dateien in die gängigen Ebook-Formate (z.B. Mobi, ePub) umwandeln, um diese bei den verschiedenen Anbietern hochzuladen, oder den Text probeweise auf dem eigenen Gerät anzusehen.

Wörtliche Rede anzeigen ...

... ist eine weitere Funktion, die ich gerne nutze. Mit einem einzelnen Klick tritt der Erzähltext in den Hintergrund und nur noch die wörtliche Rede wird angezeigt. Das ist super praktisch, um nachzuvollziehen, ob Gespräche wirklich Sinn machen und die Gesprächspartner sich aufeinander beziehen. Vor allem für Schreiber wie mich, die ungern Dialoge schreiben.

Zeitstrahl

Den Zeitstrahl finde ich gelungen, um den Überblick über die Dauer der Handlung, Erzählpausen, parallele Handlungen usw. zu behalten. Ihr könnt ein Startdatum angeben und danach eure einzelnen Kapitel auf dem Zeitstrahl platzieren. Dafür könnt ihr mehrere Erzählstränge erstellen, um auch gleichzeitige Handlungen darzustellen. Die einzelnen Kapitel sind direkt mit eurem Text verknüpft, und wenn ihr die Figurendatenbank nutzt, auch damit. Dieses Tool nutze ich gerne. Ich will ja sichergehen, dass mein Student nicht an einem Sonntag in die Uni rennt, um dort seine Matheprüfung zu schreiben.

Figurendatenbank und Denkbrett

Diese beiden Tools sind bestimmt für den Ein oder Anderen nützlich. Ich verwende sie nicht, da ich diese Dinge gerne von Hand mache. Meine Charaktersheets habe ich beim Schreiben meistens neben mir liegen. Brauche ich eine Info, blättere ich schnell nach. Da will ich nicht am Laptop rumklicken, ich möchte alles auf einen Blick vor mir sehen. Die Idee, dass man im Text nur einen Namen anklicken muss und schon alle nötigen Infos bekommt, gefällt mir theoretisch. Ich habe aber gemerkt, dass ich es für mich nicht nutze. Hinterlegt habe ich die Personen trotzdem, damit ich die entsprechenden Vermerke, wer in welcher Szene vorkommt, wiederum im Zeitstrahl habe.
Genauso geht es mir mit dem Denkbrett. Dort lässt sich quasi eine Mindmap erstellen. Auch das mache ich einfach gerne von Hand. Ich liebe es, meine Ideen auf ein Blatt zu kritzeln, farbige Notizen zu schreiben, sie zu verbinden und fünfmal bunt zu umkringeln. Das ist bei mir mitunter etwas chaotisch. An dieser Stelle muss ich sagen, dass Papyrus mit dem Denkbrett wirklich etwas richtig gemacht hat. Wenn der Platz zu eng wird, kann man einfach ganze Gruppen markieren und verschieben. Man muss sich also nicht im Voraus überlegen, wie viel Raum man für weitere Notizen benötigt. Die Kästchen lassen sich farbig markieren, man kann Statussymbole hinzufügen, die Form verändern, Gruppen zusammenfügen, diesen wiederum Titel geben und vieles mehr. Ziel ist es, Ideen zu fassen, sie zu gruppieren und schließlich zu Kapiteln umzuwandeln, damit aus all dem am Ende eine fertige Geschichte werden kann. Nach einem kurzen Blick ins Handbuch und dem Hinweis, dass die »Strg«-Taste wichtig ist, erklärt sich der Rest fast von selbst. Um euch ein paar der Funktionen zu zeigen, habe ich für euch ein Denkbrett zu diesem Artikel erstellt.

Denkbrett

Zu guter Letzt: Was hat es mit dem Geist auf sich?

Mit dem Geist lassen sich Textpassagen in Geistertext umwandeln. Ich nutze das beim Überarbeiten sehr gerne. Geistertext bleibt im Programm blau gefärbt sichtbar, wird aber für Ausgaben wie »Drucken« oder »Exportieren« unterdrückt. Ich markiere damit unfertige Kapitel oder Textpassagen, von denen ich noch nicht genau weiß, ob und wo ich sie später unterbringen werde. Ich fühle mich dank der Geisterfunktion frei, in meinen Texten jederzeit Infodump zu betreiben (praktisch wenn man, wie ich, immer so viel im Kopf hat, was raus muss). Diese Parts werden später einfach als Geistertext markiert, wenn sie zu viel sind. Sie sind noch da, für mich, als Gedächtnisstütze, und um sie übernehmen zu können, wo sie gebraucht werden – treten aber in den Hintergrund. Und das, ohne dass ich ein neues Dokument dafür öffnen oder sie in eine Notiz quetschen müsste. Ich kann sie kopieren, wohin ich will, Teile wieder zurückverwandeln oder einfach doch löschen.

Fazit

Ich kann Papyrus auf jeden Fall weiterempfehlen. Mir macht es Spaß, damit zu arbeiten. Die Umstellung von Word ist ziemlich leicht. Alles, was mit dem Tippen an sich und der Gliederung des Textes zu tun hat, funktioniert fast genauso. Das heißt, man kann nach der Installation zügig beginnen und einfach mal loslegen. Darüber hinaus bietet Papyrus aber Lösungen für sämtliche andere Arbeitsschritte, die die Arbeit an einem Manuskript eben erfordert. Es kann einen von der ersten Idee auf dem Denkbrett bis hin zur Überarbeitung mittels Stilanalyse begleiten. Auch, wenn ich manche der Schritte noch gerne auf Papier mache, sind es mir die Übrigen wert, mit Papyrus zu arbeiten. Probiert es doch einfach mal aus, und entscheidet selbst. Es gibt übrigens eine Demoversion, mit der ihr das Programm testen könnt. Schaut doch einfach mal auf der Homepage www.papyrus.de vorbei.



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Zum Weiterlesen:


Sabrina bloggt außerdem auf sabi-writing-whatever.com 

    Mittwoch, 16. August 2017

    Der Sommer der Selbstzweifel

    Was klingt wie ein Buchtitel, ist ein „Trend“, der mir in den letzten Wochen unter Autoren vermehrt aufgefallen ist. Das betrifft nicht nur mich selbst, auch das Camp NaNo hat so einige Zweifler aufgedeckt, selbst Autoren, die vom Schreiben leben können, sind nicht davor gefeit und schließlich haben sich sogar die Schreibdilettanten der Frage gestellt, was eigentlich einen guten Autor ausmacht – die Antwort darauf ist nicht weniger ernüchternd: Man selbst wird nie wissen, ob man ein guter Autor ist. Damit sind die Zweifel auch schon vorprogrammiert.


    Samstag, 12. August 2017

    Latein im Roman? Aber bitte richtig!

    Spätestens seit Harry Potter ist es wieder „in“, Latein in seinen Romanen zu verwenden – sei es als Grundlage für geheimnisvolle Zauberformeln, als Basis für Figuren-, Orts- oder Staatsnamen oder richtig als Sprache, etwa in Magiergilden, geheimen Orden, Verschwörerkreisen etc.
    Tatsächlich ist Latein für all diese Dinge sehr gut geeignet – niemand spricht es heute mehr, es hat ein verstaubtes Image (umso passender als Sprache für Magier und Gelehrte!). Latein klingt in unseren Ohren fremdartig, formelhaft, teils geradezu mathematisch – allein die vielen Worte, die auf ein -um enden, schreien bereits nach Zaubersprüchen.
    Aber die Sache hat einen Haken: Latein ist komplex. Und die Gefahr, es falsch zu verwenden und sich lächerlich zu machen, allgegenwärtig. Mir selbst ist einmal ein Autor begegnet, der eine Alienrasse auf Latein sprechen ließ, allerdings hat selbiger Autor einfach per Google Translator übersetzt. Die Folge: Sätze, die sich im Deutschen als „Du sehen Raumschiff!“ und „Des Marsianers uns besiegen morgen“ wiedergeben ließen … Das muss nicht sein.
    Darum hier drei Tipps.



    Mittwoch, 9. August 2017

    Wie ich es schaffte, meine Manuskripte zu beenden

    Ein Erfahrungsbericht


    Schon seit ich ein kleines Kind war, trug ich einen Wunsch im Herzen: Ich wollte Bücher schreiben, wollte eine Autorin werden und Menschen mit meinen Geschichten verzaubern. Früh begann ich damit, erste Kurzgeschichten zu schreiben, aber irgendwann war mir das nicht mehr genug und ich wollte mich an Romane heranwagen. Ich startete den ersten Versuch – und versagte! Auch die nächsten geschätzten fünfzig Versuche scheiterten. Ich schrieb einen Anfang, kam aber nie über die ersten zehn Kapitel hinaus. Es war jedes Mal das gleiche Schauspiel: Mich verließ der Mut, ich fand alles einfach nur noch schlecht und schmiss das Ganze hin. Oder – was noch tückischer war – mir kam eine neue, vermeintlich viel bessere Idee, der ich mich lieber widmen wollte, als dem aktuellen Projekt. Auf diese Weise begann ich zig Romanprojekte, brachte aber kein einziges davon zu Ende. Ich wurde zunehmend verzweifelter und entfernte mich immer mehr von meinen Ziel, Bücher zu schreiben. So sehr ich mich auch anstrengte, es wollte mir einfach nicht gelingen, meine Manuskripte zu beenden. 

    Samstag, 5. August 2017

    Was tun, wenn dir das Schreiben keinen Spaß mehr macht?

    Erinnere dich an die Zeit, in der du mit dem Schreiben angefangen hast. Möglicherweise warst du noch ein Kind und konntest gar nicht schreiben, als du dir erste Geschichten ausgedacht hast. Du hast sie allen erzählt, die es hören (oder auch nicht hören) wollten. Warst du ein zurückhaltendes Kind, dann hast du Bilder zu deinen Geschichten gemalt oder beim Spielen mit Puppen, Kuscheltieren oder Autos deiner Phantasie freien Lauf gelassen.

    Mittwoch, 2. August 2017

    Vielfalt bei Fabelwesen

    Im Juni habe ich einen Beitrag über Diversity in Büchern geschrieben. Dort habe ich hauptsächlich über die Themen Rassismus und die Sexualität der Charaktere gesprochen. Während des Schreibens habe ich mit einer Freundin darüber diskutiert, die mich die ganze Zeit davon überzeugen wollte, doch auch etwas über Fabelwesen zu schreiben, es würden in Büchern doch immer die gleichen auftauchen. Da dies aber nicht zu meiner Kernaussage im Text gepasst hat, musste ich sie leider enttäuschen. Der Gedanke lässt mich nicht mehr los. Sie hat natürlich vollkommen recht damit: Vampire, Elfen, Dämonen, all das haben wir doch schon zur Genüge gelesen. Engel waren eine Zeit lang auch stellenweise im Trend.


    Dienstag, 1. August 2017

    Camp NaNoWriMo und Selbstzweifel

    Die Schreibmeer-Kolumne. Einmal im Monat dürfen unsere Autoren unter diesem Deckmantel aus den Tiefen des Schreibmeers blubbern.


    Und wieder ist er vorbei, der Event, der die Autorenwelt spaltet: (Camp) NaNoWriMo liegt hinter uns. Gratulation an dieser Stelle allen Gewinnern des Camps!

    Dreimal im Jahr findet der National Novel Writing Month inzwischen statt – das Hauptevent im November und die beiden „Soft-Ableger“ im April und Juli, liebevoll „Camp“ genannt. Dreimal im Jahr also der volle Wordcount-Wahnsinn für alle Teilnehmer und Nichtteilnehmer, wie ein anderer Autor im Schreibmeer schon einmal bemerkt hat.

    Auch heute geht es nicht zwingend um die positiven Aspekte des NaNoWriMos, sondern um ein zentrales Problem: Zweifel.



    Samstag, 29. Juli 2017

    Writing Excuses – Master Class #04: Q & A Ideen


    Willkommen zurück zur Writing Excuses – Master Class. Zum Abschluss des Themas „Ideenfindung“ kommen die Autoren in diesem Podcast noch einmal auf ein paar Fragen der Zuhörer zu sprechen. Als Zusammenfassung habe ich euch die Fragen und die dazugehörigen Antworten zusammengetragen. Vielleicht helfen sie auch euch, einige Bedenken beiseite zu schieben.




    Mittwoch, 26. Juli 2017

    Philosophie und das Schreiben – Sprachphilosophie

    „Alle Sprache ist Bezeichnung der Gedanken, und umgekehrt die vorzüglichste Art der Gedankenbezeichnung ist die durch Sprache, dieses größte Mittel, sich selbst und andere zu verstehen.“
    -Immanuel Kant-

    In dieser Ausgabe von Philosophie und das Schreiben soll es ein wenig um tieferliegende Strukturen gehen. Welchen Stellenwert hat Sprache und welche Rolle spielt sie für uns?

    Samstag, 22. Juli 2017

    Diversity – Das kleine Umdenken – Ein Kommentar

    Vielfalt ist natürlich gut und schön, da möchte ich unserer Autorin des Artikels „Diversity – Das kleine Umdenken“ gar nicht allzu sehr widersprechen. Aber sind wir mal ehrlich, auch in der Natur, dem großen, künstlerischen und uns all umfassenden Vorbild und Inspiration vieler großer Dichter und Denker, gibt es in der Vielfalt eine gewisse Begrenzung. Jeder kennt das Gesetz des Stärkeren. Und bei Büchern und anderen Medien ist es nicht anders. Es gewinnt immer das, was bei den Konsumenten gerade gut ankommt. Denkt doch nur mal an die letzten Jahre: Harry Potter, Eulen, und jetzt sogar Einhörner. Irgendwas ist doch immer. Okay, vielleicht kommt auch nur das bei den Konsumenten gut an, was neudeutsch Influencer gut finden und hypen oder in das die Werbeindustrie massenhaft Kohle steckt. Shades of Grey – vielleicht nur berühmt, weil es eben als Fanfiction zu Twilight bekannt wurde. Denkt mal drüber nach.


    Mittwoch, 19. Juli 2017

    Studium und Autorendasein

    Ich höre immer wieder von Menschen, die ein Studium aufnehmen und kurz darauf zumindest temporär das Schreiben einschränken oder ganz damit aufhören. Das ist immer sehr schade und ich frage mich, ob das wirklich daran liegt, dass das Studium so fordernd ist – je nach Fach durchaus möglich - oder daran, dass diese Menschen Studieren und Schreiben zwar gerne unter einen Hut bringen würden, aber an ihrer eigenen Zeiteinteilung scheitern.

    Samstag, 15. Juli 2017

    Erzähltempo und Erzählzeit

    Eines der grundlegendsten Handwerksmittel eines Schriftstellers ist sicherlich die Gestaltung von Erzähltempo und Erzählzeit, spielen sie doch eine nicht zu unterschätzende Rolle dabei, wie der Leser die Geschichte erlebt: Ist sie rasant, abgehetzt, atemlos oder doch langsam, ruhig dahinplätschernd, oft verweilend? Aber der Reihe nach.

    Mittwoch, 12. Juli 2017

    Schreibforen

    Heute gibt es einen weiteren Erfahrungsbericht von mir, der sich auf einen Bereich bezieht, der für mich einen wichtigen Teil einnimmt. Die Rede ist von Schreibforen.
    In Zeiten von Facebook und Co. haben es Foren längst nicht mehr so einfach wie früher. Und trotzdem finde ich sie als Austauschplattform für Autoren unglaublich wichtig.
    Ich bin Teil mehrerer Facebook-Gruppen und treibe mich ebenfalls auf Twitter herum. Gerade in Facebook sehe ich durchaus gute Möglichkeiten, doch ist die Kommunikation dort schnelllebig, was am anderen Aufbau im Vergleich zu Foren liegt.
    In letzteren kann ich mich als User neu anmelden und finde auch unter unzähligen Themen recht schnell diejenigen, die gerade wichtig für mich sind. Und diesen Aspekt weiß ich an Foren zu schätzen.
    Es gibt nichts Lineares, bei dem die Beiträge von vorgestern in spätestens einer Woche im Nirwana verschwunden sind. Da ist üblicherweise ein strukturierter Aufbau und zusätzlich eine Suchfunktion (die es bei Facebook zwar auch gibt, aber meiner Erfahrung nach weniger gut funktioniert, wobei dieser Punkt bei Foren stark von der verwendeten Software abhängt und auch nicht in jedem Forum gut funktioniert).




    Samstag, 8. Juli 2017

    Back to work

    Gedanken einer depressiven Autorin


    Here we are … again. Vor ungefähr zwei Monaten habe ich euch erzählt, wie es mir mit dem „Druck zu veröffentlichen“ geht. Heute gibt es ein kleines Update. 

    So langsam aber sich bin ich mit meiner Entscheidung, erst in ein paar Jahren zu veröffentlichen, wieder im Einklang. Und jetzt?

    Mittwoch, 5. Juli 2017

    Sachbuch- oder Ratgeberprojekte realisieren in 6 Schritten

    Oder: Wie ich aus Versehen Sachbuchautorin geworden bin


    Ich bin Tinka und ich schreibe Ratgeber für Autoren.

    Ein Satz, der mir immer noch nicht so leicht über die Lippen geht, aber ich arbeite daran.

    In diesem Jahr möchte ich dazu stehen, dass ich Ratgeber schreibe – aktuell arbeite ich an meinem dritten „Ratgeberprojekt“. Es ist wirklich schwierig für mich gewesen, das zu akzeptieren, denn eigentlich möchte ich ja Jugendbücher schreiben. Das war schon immer mein Plan. Allerdings kam mein Wunsch, anderen zu helfen dem ein bisschen in die Quere – was sich im Nachhinein betrachtet als gar nicht mal so doof herausstellte.

    Wie ich meine Ratgeberprojekte umsetze, möchte ich euch heute erzählen, denn mittlerweile möchte ich mich schon als Profi darin bezeichnen. Warum? Weil es mir leicht fällt, eben genau das zu tun, und weil die Bücher sehr gut bei meinen Lesern ankommen. Und dieses Wissen möchte ich an euch weitergeben.

    Samstag, 1. Juli 2017

    Autorenklüngel – Von Gefälligkeitsrezensionen und anderen Dreistigkeiten

    Die Schreibmeer-Kolumne. Einmal im Monat dürfen unsere Autoren unter diesem Deckmantel aus den Tiefen des Schreibmeers blubbern.


    Verfolgt man eine Weile das Geschehen in Autorenkreisen, dann wird ziemlich schnell klar: Autoren klüngeln. Und das häufig und ausdauernd. Was da teilweise abläuft, insbesondere in Selfpublisher- und Kleinverlagskreisen, ist erschreckend, traurig und irgendwie abstoßend. Denn letztendlich geht es immer um eines: das Heischen nach Aufmerksamkeit und möglichst guten Bewertungen, egal um welchen Preis.

    Mittwoch, 28. Juni 2017

    Philosophie und das Schreiben – Charaktere

    Bevor ich in eine kleine philosophische Reise der Charaktere einsteige, müssen wir uns erst einmal vor Augen führen, was wir meinen, wenn wir von „Charakter“ sprechen.

    Samstag, 24. Juni 2017

    Diversity – Das kleine Umdenken

    In den letzten Wochen bin ich immer wieder darauf gestoßen, dass Leser sich über die Diversity in Büchern, also die Vielfalt, beschwert haben.

    Doch was umfasst diese Vielfalt alles? Wie gehe ich als Autor/-in damit um? In meinem Kopf hat dieser Beitrag als Rant begonnen und nun hoffe ich, das Ganze etwas differenzierter betrachten zu können.


    Mittwoch, 21. Juni 2017

    Welches Konfliktpotenzial steht zwischen deinen Charakteren?

    Eine meiner größten Schwächen ist es, über Charaktere zu schreiben, die ähnlich ticken. Daraus ergibt sich, dass sie sich fast immer einig sind, die Geschichte ohne großartige wörtliche Rede auskommt und meine Charaktere sich so gut wie nie streiten. Das ist ein ziemliches Problem, weil so überhaupt keine oder nur wenig Spannung in einer Geschichte entstehen kann. Ich bin zwar ein ziemlich friedfertiger Mensch und versuche, mich so oft es geht in andere hineinzuversetzen und sie zu verstehen. Wenn aber eine langweilige Geschichte das Ergebnis ist, dann muss ich daran arbeiten, es ordentlich zwischen den Figuren krachen zu lassen.

    Samstag, 17. Juni 2017

    Protagonist vs. PoV

    Wer an einer Geschichte schreibt und sich mit anderen Autoren austauscht, kommt früher oder später an den Punkt, an dem er gefragt wird, wer denn sein Protagonist ist. Und nicht selten besteht die Antwort aus mehreren Namen.

    Mittwoch, 14. Juni 2017

    Plotten mit vielen Charakteren

    George R. R. Martin macht es vor - man kann Romane mit einem sehr großen Cast schreiben, ohne dabei durcheinanderzukommen oder einen Strang völlig aus dem Blick zu verlieren. Leider weiß ich nicht, wie genau der große Meister dabei vorgeht und ob - oder wie - er seine Geschichten plant. Aber auch mein Cast an Erzählcharakteren hat sich inzwischen stärker verselbstständigt, als mir lieb ist. Da ich keine reine Plotterin bin - Szenenpläne oder ähnlich enge Korsetts sind mir ein Graus - habe ich nach einer praktischen und übersichtlichen Methode gesucht, um gleichzeitig alle wichtigen Erzählcharaktere mit ihren Strängen unter einen Hut zu bekommen und trotzdem locker genug zu planen, um mir Freiheiten zu lassen.


    Samstag, 10. Juni 2017

    Der Antagonist ist immer der Böse – Regeln für Gegenspieler, gegen die man verstoßen kann und sollte

    Jonathan steht am Morgen auf. Die Sonne scheint durch sein Fenster, und draußen singen die Vögel. Er ist sofort total ausgeschlafen und startet mit Kaffee und einem leckeren Frühstück in den Tag. Auf dem Weg zur Arbeit geschieht absolut nichts, und er kommt wie immer rechtzeitig ins Büro. Seine Mitarbeiter grüßen ihn freundlich, die Chefin lächelt ihm zu und die Arbeit macht mal wieder total Spaß. Den Abend verbringt er mit seiner Freundin, die ihn bereits mit seinem Lieblingsessen zu Hause erwartet hat.

    Ganz ernsthaft, würdest du so eine Geschichte lesen wollen?

    "Es passiert ja gar nichts", würdest du dich wahrscheinlich beschweren und das Buch kurzerhand weglegen.

    Denn wie wir alle wissen, interessieren wir uns mehr dafür, wer wen betrogen und wer mit wem gestritten hat, als für eine harmonische Beziehung oder einen friedlichen Alltag. Und genauso ist es in der Literatur. Eine Geschichte über einen Helden, dem alles gelingt, ist einfach nur todlangweilig. Ein spannender und guter Plot lebt vom Konflikt.

    Und da spielt natürlich einer eine ganz besondere Rolle: der Antagonist. (Ich benutze im Folgenden die männlichen Formen, meine aber genauso auch Antagonistin, Protagonistin, Heldin etc.)


    Mittwoch, 7. Juni 2017

    Starke Frauenfiguren – Das Waisenkind

    Der Ein oder Andere kennt die Geschichte von Anne Shirley vielleicht. Geschrieben wurde sie von Lucy Maud Montgomery und spielt ca. Juni 1877 bis September 1919. Veröffentlicht wurde Annes Geschichte das erst mal 1908 in dem ersten Band der Reihe „Anne of Green Gables“. Warum ich euch das erzähle? Netflix hat mit der ersten Staffel „Anne with an E“ in sieben Folgen einen Großteil des ersten Buches verfilmt und das auf eine fantastische Art und Weise.

    Samstag, 3. Juni 2017

    Hello Stranger! – Wie du deine Charaktere besser kennenlernst

    Um eine gute Geschichte zu schreiben, muss mal vielerlei Dinge beachten. Man sollte Ideen im Kopf haben, vielleicht auch einen detaillierten Plot, das Setting sollte ausgearbeitet sein und eventuell Worldbuilding betrieben werden. Doch ein ganz wichtiger Punkt ist es, jene zu erschaffen, die der Geschichte Leben einhauchen: die Charaktere. Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, diese zu entwickeln und besser kennenzulernen. Im Folgenden möchte ich dir ein paar Werkzeuge an die Hand geben, mit denen du Charaktere kreieren kannst.


    Donnerstag, 1. Juni 2017

    9 Arten von Autoren

    Die Schreibmeer-Kolumne. Einmal im Monat dürfen unsere Autoren unter diesem Deckmantel aus den Tiefen des Schreibmeers blubbern.


    Das Leben als Autor ist ja echt nicht leicht. Nicht allein die eigenen Charaktere, die sich zunächst im Kopf und dann auf dem Papier breitmachen, nein, auch mit den werten Kollegen in den sozialen Netzwerken muss man irgendwie klarkommen. Da die nächsten Artikel sich mit den Charakteren in fiktiven Welten beschäftigen, nutze ich den Auftakt des Monats, um mir die „echten“ Menschen vorzuknöpfen.

    Mittwoch, 31. Mai 2017

    Spannung erzeugen

    Vor einer Weile wurde ich gefragt, ob ich nicht einmal etwas zu diesem Thema schreiben könnte. Ich war erst skeptisch. Offengestanden habe ich weder eine Ahnung, wie ich beim Schreiben Spannung erzeuge, noch ob meine Geschichten tatsächlich spannend sind. Ich finde meine Geschichten langweilig und vorhersehbar. Ich kann nicht einmal von mir behaupten, jemals einen Plottwist geschrieben zu haben, weil ich immer weiß, was passiert. Zudem hat mich die Kommunikation mit meinen Lesern gelehrt, dass es einen ziemlichen Unterschied zwischen Selbstwahrnehmung und Leserwahrnehmung gibt. Was ich für spannend halte, finden sie vorhersehbar. Und wo ich davon ausgehe, wieder einen Kommentar á là „war ja abzusehen“ zu bekommen, haben sie mit dieser Entwicklung nicht gerechnet.

    Samstag, 27. Mai 2017

    Philosophie und das Schreiben - Staatsphilosophie und Dystopien


    "George Orwell (1984), Ray Bradbury (Fahrenheit 451) und Aldous Huxley (Brave New World) wollten keine Anleitungen schreiben, sondern Warnungen."
    Karsten Bender

    Mittwoch, 24. Mai 2017

    Die Dystopie - „Es war doch alles gut gemeint …“

    „Dystopie? Was ist das denn?“

    Noch vor gar nicht langer Zeit war dies die gängige Reaktion, wenn ich mal wieder die Frage „Was schreibst du denn so?“ beantwortete. Doch alles halb so schlimm, denn erstens war ich durch mein anderes Genre Mystery bereits an die fragenden Blicke gewohnt, und zweitens brauchte ich hier keine langen Ausführungen, sondern nur kurze Hinweise. „Sowas wie Die Tribute von Panem“ bei jüngeren oder „Ähnlich wie Brave New World oder 1984“ bei älteren oder klassisch bewanderten Lesern konnte schnell Abhilfe schaffen. 

    Samstag, 20. Mai 2017

    Writing Excuses 10.3: Lovecraftian Horror

    Willkommen zu einer nächsten Runde Writing Excuses. In diesem Artikel widmen wir uns einem eher speziellen Thema, ein Thema, welches jedoch zu meiner Geschichte passt. Damit ihr im fortlaufenden Artikel wisst, um wen es geht, werde ich euch einen Kurzinhalt meiner entwickelten Idee vorstellen.


    Mittwoch, 17. Mai 2017

    LitCamp Bonn 2017 – Ein Erfahrungsbericht

    Nachdem ich das LitCamp in Heidelberg letztes Jahr nicht besuchen konnte, wollte ich es mir nicht nehmen lassen, als es hieß: „Wir in Bonn machen auch ein Litcamp.“
    Ich bin dem Ruf gefolgt und habe euch viele fantastische Eindrücke mitgebracht. 


    Samstag, 13. Mai 2017

    Was, wenn jeden Tag schreiben utopisch ist?

     

    Utopie, die

    undurchführbar erscheinender Plan; Idee ohne reale Grundlage

    [Duden] 

    Mittwoch, 10. Mai 2017

    Täglich - aber wie?

    Immer wieder ist die Rede davon, dass man als Autor möglichst täglich schreiben sollte, dass man eine Routine braucht.

    Aber dem stehen so viele andere Dinge im Weg.

    Und am allermeisten jeder Autor sich selbst.



    Samstag, 6. Mai 2017

    Essen für arme Poeten

    Wer sich als Kunstschaffender durch die Welt bugsiert, kennt es leider: Am Ende vom Geld ist oft noch so viel Monat übrig – und im schlechtesten Fall ist dann auch noch der Kühlschrank leer. Zwar heißt es, ein voller Bauch studiere nicht gern. Aber ein leerer schreibt noch weniger gern. Ideen müssen her, wie man mit wenig Geld den Kühlschrank voll bekommt. Und nach Möglichkeit noch lecker und gesund. Geht nicht? Muss aber gehen. 


     

    Mittwoch, 3. Mai 2017

    But no pressure – Mein Druck zu veröffentlichen

    Gedanken einer depressiven Autorin

    Wer kennt es nicht, das Wort Ende wird unter das Buch gesetzt und die Euphorie ist greifbar. Ein Kribbeln rast durch sämtliche Körperteile und der Magen schlägt Saltos, die man nicht für möglich gehalten hätte. 


     

    Montag, 1. Mai 2017

    Saure-Gurken-Zeit


    Die Schreibmeer-Kolumne. Einmal im Monat dürfen unsere Autoren unter diesem Deckmantel aus den Tiefen des Schreibmeers blubbern.