Mittwoch, 30. November 2016

Sturm und Drang: Die Revoluzzer unter den Klassikern

Eigentlich ist die Epoche des Sturm und Drang gar keine eigene Epoche, sondern bildet eine Strömung innerhalb der Aufklärung und lässt sich ungefähr auf die zweite Hälfte des 18. Jahrhunderts datieren. Aber wie dem auch sei: Der Sturm und Drang ist so sinnstiftend, aussagekräftig und umfassend, dass man ihn getrost in einem eigenen Artikel vorstellen kann.

Samstag, 26. November 2016

Warum Charaktere sich auch mal unlogisch verhalten dürfen (und wann sie es nicht sollten)

Ich habe aufgehört zu zählen, wie oft ich jemanden darüber habe klagen hören, dass sich die Figuren in einem Buch oder Film unlogisch oder irrational verhalten. Es gibt Fälle, in denen dieser Unmut berechtigt ist und zu denen ich am Ende dieses Artikels noch etwas sagen werde. Doch es gibt mindestens ebenso viele Fälle, in denen der Autor damit eine bestimmte Absicht verfolgt oder das scheinbar unlogische Verhalten auf den zweiten oder dritten Blick deutlich wird.

In diesem Artikel möchte ich zum einen ein Bewusstsein dafür schaffen, dass unlogisches Verhalten nicht immer so unlogisch ist, wie es auf den ersten Blick scheint. Und ich möchte euch dazu anregen, eure Charaktere hin und wieder unlogisch handeln zu lassen, um sie facettenreicher zu gestalten und die Geschichte spannend zu halten. Denn wer liest schon gerne einen Roman mit perfekten Figuren, die sich immer logisch und nach gesundem Menschenverstand verhalten?



Mittwoch, 23. November 2016

Writers High - ein Erfahrungsbericht

Alkohol und andere Drogen sollen in den vergangen Jahrhunderten schon so einigen Autoren zu einem wahren Höhenflug beim Schreiben verholfen haben. Doch auch das Schreiben an sich kann berauschen.

Samstag, 19. November 2016

Der Autor im Buch - Emotionales Verarbeiten beim Schreiben

In der Schule haben wir noch alle eins auf die Finger bekommen, wenn wir den Erzähler einmal mit dem Autor verwechselt haben oder vielleicht sogar ganz dreist der Auffassung waren, dass der Autor in verschiedenen Figuren wiederzuerkennen ist. Woher aber kommt dieser Trend, den Autor völlig von seinem Werk lösen zu wollen? Hinterlassen nicht alle Schriftsteller ein Teil von sich in ihren Büchern? Charaktereigenschaften, Hoffnungen, Wünsche, Träume, Ängste, Erfahrungen? Ist es wirklich so einfach zu sagen, dass Autor und Werk nicht miteinander in Verbindung gebracht werden dürfen?



Mittwoch, 16. November 2016

Eine kunstgeschichtliche Reise #6: Lost Places

Willkommen zurück auf unserer kunstgeschichtlichen Reise. In diesem Artikel geht es um Fabrik- und Industriebauten und die sehr beliebten Lost Places. Ihr werdet euch sicher fragen, was diese Bauten mit Kunstgeschichte zu tun haben. Eine berechtigte Frage. Natürlich sind industrielle Bauten nicht mit den mittelalterlichen Kirchen und Burgen vergleichbar, jedoch sind sie ein Teil unserer Kultur und sollten somit einen Platz in dieser Artikelreihe haben. Die Gebäude aus rotem Backstein stehen heute sogar unter Denkmalschutz.

Samstag, 12. November 2016

Schattenseiten des NaNoWriMos

Mit dem zwölften November kommt dieser Beitrag sicherlich zu spät, um Werbung für den NaNoWriMo zu machen. Das ist kein Problem, denn das will er auch gar nicht. Viel mehr möchte er einmal einen kurzen Blick auf ein jährlich wiederkehrendes Phänomen werfen, das im Schatten des National Novel Writing Months immer wieder auftritt: Die Diskussionen über Sinn und Zweck des Events, wenn nicht gar die Kritik daran.

Mittwoch, 9. November 2016

Autorenfotos - ein Erfahrungsbericht

Überall liest man heute, wie wichtig es ist, dass sich ein Autor als Marke präsentiert. Alles soll stimmig sein: Genre, Geschichte, das Homepagedesign usw. sollen zur Zielgruppe und den eigenen Werken passen. Dazu gehört auch das Foto. Denn das ist es, womit man sich präsentiert. Ein gutes Porträt erhöht die Glaubwürdigkeit und vermittelt einen ersten Eindruck über die Person.


Samstag, 5. November 2016

Autoren auf Facebook: Profil vs. Fanseite

Es ist das soziale Netzwerk schlechthin und wer bekannt werden möchte, kommt nicht darum herum: Facebook. Mit rund 1,44 Milliarden Nutzern ist Mark Zuckerbergs Unternehmen eines der erfolgreichsten weltweit. Egal ob man sich mit seinen Freunden vernetzen, Promis folgen oder Veranstaltungen erstellen möchte, Facebook lässt sich auf vielerlei Weise einsetzen.

Mittwoch, 2. November 2016

Starke Frauenfiguren – Die Ehefrau

Seit ein paar Wochen schaue ich neben dem Korrigieren immer The Good Wife an. Je länger ich mich mit dieser Serie auseinandersetzte, desto faszinierender finde ich die Figur der Alicia Florrick.


Die Figur

Alicia ist die Ehefrau eines ehemaligen Chicagoer Staatsanwaltes, der wegen Veruntreuung und Vorteilsnahme ins Gefängnis soll. Nicht nur, dass er sie unzählige Male betrogen hat, er sorgt jetzt mit der Gerichtsverhandlung dafür, dass Alicia vorgeführt wird. Sie und die Kinder müssen das Haus verlassen und in eine kleine Wohnung ziehen. Zudem nimmt Alicia ihren Beruf als Anwältin wieder auf, nach 13 Jahren „Pause“.

Dienstag, 1. November 2016

Alle Jahre wieder – oder: Jahrmarkt der Bücher

Die Schreibmeer-Kolumne. Einmal im Monat dürfen unsere Autoren unter diesem Deckmantel aus den Tiefen des Schreibmeers blubbern.


Ein früher Morgen irgendwann Anfang–Mitte Oktober. Ich sitze frierend am Bahnsteig irgendwo in der tiefsten Provinz und warte auf die Bahn, die mich in die große weite Welt bringen soll. Genauer gesagt, nach Frankfurt, wo wieder einmal die größte Büchershow der Welt läuft.