Samstag, 28. Mai 2016

Eine kunstgeschichtliche Reise #2: Klöster


Willkommen zurück auf meiner kunstgeschichtlichen Reise. Beim letzten Mal habe ich euch die Kirche auf eine literarische Weise näher gebracht. Die Kirche ist auch ein Bestandteil meines heutigen Themas. Ich nehme euch mit ins Kloster und zeige euch zwei Rollen auf, die dieses Bauwerk in euren Geschichten übernehmen könnte. In diesem Artikel beziehe ich meine Ausführungen auf die Klöster der westlichen Welt und lasse buddhistische und hinduistische Klöster außen vor. Es würde einfach den Rahmen sprengen. 

Mittwoch, 25. Mai 2016

»Yo-ho-ho und ne Buddel voll Rum« - Piratenlieder für deine Geschichte

Ich weiß nicht, ob Piraten besonders gute Sänger wären, aber ich kann mir gut vorstellen, dass Unterhaltung auf hoher See Mangelware war. Außerdem gehört Musik zum Menschen dazu wie das Atmen. Seit jeher machen Menschen Musik - was sogar steinzeitliche Funde von Instrumenten belegen - so sicher auch auf Piratenschiffen.
Ich möchte heute zwei Möglichkeiten vorstellen, wie ihr Piratenlieder für eure Geschichten nutzen könnt.




Samstag, 21. Mai 2016

Rezensionen – warum eine negative Bewertung oft alle positiven überschattet


„Aus Fehlern lernt man“

„Konstruktive Kritik bringt uns weiter“


Wir alle kennen diese schlauen Sätze und die meisten von uns dürften ihnen auch zustimmen. Denn im Großen und Ganzen sind sie wahr. Eigentlich müssten wir uns also über Kritik von Anderen freuen. Warum aber ziehen uns negative Rückmeldungen oft trotzdem so sehr runter, auch wenn sie vielleicht tatsächlich sachlich formuliert sind und uns die Gelegenheit geben, daraus zu lernen? Warum sticht diese eine negative Rezension zwischen den vielen positiven so stark heraus?




Mittwoch, 18. Mai 2016

Wie viel Nähe darf man zu seinen Lesern haben?

In den drei Jahren, in denen ich meine Geschichten nun schon veröffentliche, habe ich den Austausch mit den Lesern immer sehr genossen. Da ich keine Bücher, sondern Fanfictions schreibe, habe ich zudem die Möglichkeit, die Reviews der Leser zu beantworten – eine Gelegenheit, der ich mit großer Freude nachkomme. Von dem Austausch über die Geschichte und ihre Vorlage profitieren sowohl ich als auch die Leser. Andere Ansichten bringen oft neue Perspektiven ein, machen auf Dinge aufmerksam, die man vielleicht noch ausbessern sollte und bringen einen auf neue Ideen. Denn auch gute Beta-Leser und mehrere Überarbeitungszyklen können nicht alles.
 

Ich finde den Austausch mit meinen Lesern daher sehr inspirierend. Bleibt er aus, ist das zuweilen frustrierend und verunsichernd und hat mich schon in die eine oder andere ausgedehnte Sinnkrise gestürzt. 


Samstag, 14. Mai 2016

Was ist das? Ein Autor!

In den letzten Monaten habe ich vier verschiedene Autorentypen vorgestellt: den Autor als Gott, als Wahnsinnigen, als Abenteurer und als Gefährten. Alle Typen zeichnen sich durch die verschiedensten Merkmale aus. So ist der Gott mit Allmacht und Wissen ausgestattet, währenddessen der Wahnsinnige die Empathie des Lesers mit in sein Tun einbezieht und so seine manipulativen Kräfte ausspielt. Der Abenteurer gibt Hilfestellung und lässt uns Fremderfahrungen machen. Der Gefährte hingegen schlüpft nicht nur in die Rolle eines Freundes, er erschafft auch gleichzeitig welche, die uns begleiten.



Mittwoch, 11. Mai 2016

Die Landschaft und ich

Manchmal, wenn ich an meinem Fantasyprojekt schreibe und wieder einmal versuche, eine tolle Landschaft zu beschreiben, könnte ich meinen Kopf schreiend gegen eine Wand schlagen.
Ihr fragt euch warum? Das ist ganz einfach.
Ich liebe Serien und Filme mit tollen Landschaften und es gibt nichts Besseres für mich, als die schönen BBC-Produktionen mit den atemberaubenden Weitwinkelaufnahmen, anzuschauen. Ich sehe diese Landschaft vor meinem inneren Auge und schreibe: Das Gras ist saftig grün …
Das klingt jetzt vielleicht gar nicht so schlecht, aber wenn ich dann tatsächlich versuche, die grüne Graslandschaft mit den steil abfallenden Klippen Cornwalls zu beschreiben, dann habe ich immer das Gefühl, dem Ganzen nicht gerecht zu werden.
 


Samstag, 7. Mai 2016

Das Mittelalter – „Ja, so warn‘s, die alten Rittersleut!“

Moderne Autoren blicken auf eine lange, illustre Ahnenreihe zurück. Denn die Literatur als Kunstform ist im deutschen Sprachraum seit etwa (da scheiden sich die Geister ein wenig) dem 9. Jahrhundert existent – das Hildebrandslied aus diesem Zeitraum gilt als eines der ersten deutschsprachigen Literaturstücke. Über 1000 Jahre Literaturgeschichte liegen also hinter uns.
Von diesem Standpunkt aus betrachtet ist es klar, dass diese lange Dauer Spuren und Einflüsse hinterlassen hat, die bewusst oder auch unbewusst die heutigen Schriftsteller inspirieren, beeinflussen und leiten. Dies gilt nicht nur für historische Romane, die natürlich den Anspruch haben, möglichst dicht an der betreffenden Zeit zu bleiben, sondern auch für alle anderen Genres. Denn Elemente aus der langen Literaturgeschichte finden immer wieder Platz in aktuellen Veröffentlichungen. Ein Blick in die verschiedenen Epochen lohnt sich also. Als Geburtsstunde der deutschen Literatur lässt sich das Mittelalter bezeichnen.


Mittwoch, 4. Mai 2016

Genie und Wahnsinn – Psychische Leiden bei Schriftstellern

„Es gibt kein großes Genie ohne einen Schuss Verrücktheit.“ - Aristoteles
 

Das verrückte Genie, das geniale Meisterwerke schafft – jeder ist wohl mit diesem Charakter vertraut und manch einer hat ihn vielleicht sogar schon in seine Geschichten eingebaut. Tatsächlich gab es zahlreiche berühmte Künstler, die an psychischen Erkrankungen litten. Man denke nur an Robert Schumann, der seine tollsten Stücke in manischen Phasen komponierte, während er in depressiven Phasen kaum eine Note aufs Blatt brachte. Oder an Vincent van Gogh, einen der größten Maler überhaupt, der sich in einem psychotischen Anfall ein Ohr abschnitt. Doch auch die Literaturgeschichte kennt zahlreiche tragische Schicksale dieser Art.
 



Sonntag, 1. Mai 2016

Kolumne: Wir könnten alle Böhmermann sein

Lange habe ich mit mir gerungen, ob ich noch wirklich etwas zu dem Thema hinzuzufügen habe und ob das Thema nicht schon vom Tisch sein wird, wenn dieser Artikel erscheint, aber ihr kennt das ja: Manchmal müssen bestimmte Dinge einfach raus.




Was ist das Schlimme an dem Fall und warum ist er für uns Autoren wichtig?