Samstag, 31. Dezember 2016

Einfach mal abschalten: Bewusst Pausen machen

„Wir haben viel zu wenig Muße: Zeit, in der nichts los ist. Das ist die Zeit, in der die Einsteins, die kreativen Forscher, ihre Entdeckungen machen. Der Betrieb und die Routine sind uninteressant und kontraproduktiv.“
- Adolf Muschg -

Die Frage danach, wieso Pausen wichtig sind, müssen wir uns in einer Zeit, in der Achtsamkeit und bewusstes Leben eine neue, große Rolle einnehmen, nicht mehr stellen. Sie geben uns einen Ausgleich zu all dem Stress, den wir auf der Arbeit, aber auch im Alltag ansammeln. Einen Ausgleich in Form von Entspannung, Spaß, Motivation und Klarheit.


Mittwoch, 28. Dezember 2016

[Tutorial] Wie erstellt man eine Facebook-Seite?

Mittlerweile gibt es schon ein paar Beiträge von uns, die sich mit dem Thema Facebook beschäftigen. Da wird diskutiert, ob das Profil ausreicht, um seine Bücher zuvermarkten, oder ob man vielleicht doch lieber eine Seite erstellen sollte – und wie man diese mit Inhalten füllen kann. Heute möchte ich euch eine Anleitung geben, wie man eigentlich eine Facebook-Seite erstellt und worauf man als Autor dabei achten sollte. Im nächsten Teil werde ich euch daran teilhaben lassen, wie ich mit dieser Seite an die ersten 100 Likes komme.


Samstag, 24. Dezember 2016

Eine kunstgeschichtliche Reise #7: Das Museum

Frohe Weihnachten und willkommen zurück liebe Schreiberlinge. Das Jahr geht nun langsam zu Ende, ebenso wie unsere kunstgeschichtliche Reise. Dies wird vorerst der letzte Artikel zum Thema „Beschreibungen von Kunstgegenständen und Architektur“ sein. Natürlich gäbe es noch einige Bauwerke und diverse Elemente, die man behandeln könnte, aber ich erachte dies als unnötig. Zum einen habe ich die wichtigsten Formen vorgestellt andererseits ist das Grundschema der Vorgehensweise relativ gut übertragbar. Des Weiteren kann ich euch eine ausführliche Recherche zu eurem speziellen Thema nicht abnehmen. Bei den Beschreibungen müsst ihr euch sowieso in eure Charaktere hineinversetzen. Da kann ich euch nur Beispiele mit auf den Weg geben. Der Umfang eurer Beschreibungen obliegt nicht euren angeeigneten Fachwissen, sondern dem Wissen und dem Interesse eures Protagonisten. Ihr braucht keine „Fachidioten“ sein. Eure Charaktere sind es auch nur in den seltensten Fällen. Trotzdem ist es immer von Vorteil, sich ein wenig in eine Thematik einzulesen.

Mittwoch, 21. Dezember 2016

Die Entstehung eines Buchcovers

Der Autor

Wie stellt man sich als Autor das perfekte Buchcover vor? Als Selfpublisher hat man keine Verlagsmaschinerie im Rücken, die das Design übernimmt, dafür aber große Freiheit bei der Gestaltung des eigenen Buchcovers. Man hat Monate, oft auch Jahre mit der Aus- und Überarbeitung des Textes verbracht – nun soll das Cover als wichtiges Verkaufsargument den Inhalt auch perfekt widerspiegeln.

Doch wie präsentiert man den Inhalt am besten? Man ist versucht, alle wichtigen Figuren und Schlüsselobjekte auf dem Cover zu platzieren – schließlich machen diese doch den Inhalt aus, nicht wahr? Nicht immer ist das eine gute Idee, denn wenn das Titelbild aus zu vielen Elementen besteht, wird der Leser eher verwirrt als angesprochen. So wichtig es ist, dass Cover und Inhalt einander entsprechen, so wichtig ist auch Klarheit in der Gestaltung.

Samstag, 17. Dezember 2016

Arbeitsorganisation. Oder: Ich und mein liebenswertes kleines Chaos

Als Einzelkämpfer im Homeoffice ist man sein eigener Herr. Das ist toll. Kein „Tu dies, tu das“ aus der Chefetage, keine nervigen Dresscodes, keine unflexiblen Arbeitszeiten. Herrlich!
Doch wie bei so vielen Dingen hat die Medaille zwei Seiten. Diese Freiheit ist Fluch und Segen zugleich. Auf der Pro-Seite stehen ganz eindeutig ein paar wichtige Punkte:

  • Einpassung der Arbeit in die Eckpfeiler des Privatlebens
  • Persönliche Freiheit auch am Arbeitsplatz
  • Flexibilität in allen Lebensbereichen 
  • Arbeiten nach dem persönlichen Biorhythmus 

Aber auch ein großes, dickes Contra gibt es:
  • Auch die Organisation hängt allein an mir. 

Um die Arbeitsorganisation ohne Druck und Vorgaben „von oben“ im Griff zu behalten, habe ich mir ein eigenes System erarbeitet. Das kann für den einen oder anderen Leser bekannt sein, andere mögen sagen, dass es nichts für sie selbst ist, wieder andere aber finden aber vielleicht eine Anregung und können mit meinen Vorschlägen etwas anfangen. Denn es sind nur Ideen, die man abwandeln oder ganz anders umsetzen kann. Alles kann, nichts muss ;)


Mittwoch, 14. Dezember 2016

Erfahrungsbericht - geschlossenes Pseudonym

Wenn man in verschiedenen Genres schreibt, kommt man vielleicht irgendwann an den Punkt, an dem die Unterschiede der Zielgruppen so stark hervortreten, dass ein Pseudonym nach einer guten Lösung klingt.

Aber ist es das auch?

Ich bin in vielen Genres unterwegs und habe immer unter demselben Autorennamen veröffentlicht. Bis meine Muse mich mit erotischen Ideen bombardierte. Doch, was tun, wenn die Zielgruppe bei jungen Lesern beginnt und irgendwo im hohen Alter endet, wenn also die Geschichten bis dahin für nahezu jedes Alter geeignet waren? Man trennt die Erotik, ist doch ganz einfach. Aber so einfach, wie ich mir das vorgestellt hatte, war es leider nicht.

Ich möchte gerne meine Erfahrungen diesbezüglich mit euch teilen.


Samstag, 10. Dezember 2016

Autoren-ABC

Vielleicht sitzt du seit Jahren in deinem Zimmer und tippst vor dich hin. Deine Geschichte ist nun fast beendet und du wünschst dir, dass sie direkt in deinem Traumverlag angenommen und publiziert wird.

Bei der Recherche im Internet, wie man das nun macht, stößt du auf kryptische Geheimformeln und Variablen, die dir völlig unbekannt sind. Um dich zu entwirren, habe ich einfach mal ein paar Grundbegriffe aus dem Autorenalltag aufgeführt, die dir früher oder später unweigerlich begegnen werden.


Mittwoch, 7. Dezember 2016

Mit Instagram zum ersten eigenen Buch

Mit den persönlichen Träumen ist es ein bisschen so wie mit der Steuererklärung: Wenn man sie nie in die Hand nimmt und immer weiter vor sich herschiebt, wird nie etwas daraus. Doch während man die Steuererklärung Gott sei Dank an eine andere Person oder gar ein Computer-Programm abgeben kann, sind unsere Träume immer noch allein unsere Angelegenheit. Zum Glück, denn was ist bitteschön schlimmer, als anderen dabei zuzusehen, wie sie unsere Träume leben?


Samstag, 3. Dezember 2016

Social Media Detox – Erfahrungsbericht einer Autorin

Am Freitag den 5. August 2016 verschwand ich einfach von der Bildfläche. Im Internet gab es so gut wie kein Lebenszeichen mehr von mir, die Posts für meine Facebook-Seite habe ich vorgeplant.

Ich brauchte eine Auszeit – und die habe ich mir genommen, ohne besonders vielen Menschen Bescheid zu sagen.

Donnerstag, 1. Dezember 2016

Auf der Suche nach Weihnachten zwischen den Zeilen

Die Schreibmeer-Kolumne. Einmal im Monat dürfen unsere Autoren unter diesem Deckmantel aus den Tiefen des Schreibmeers blubbern.



Mittwoch, 30. November 2016

Sturm und Drang: Die Revoluzzer unter den Klassikern

Eigentlich ist die Epoche des Sturm und Drang gar keine eigene Epoche, sondern bildet eine Strömung innerhalb der Aufklärung und lässt sich ungefähr auf die zweite Hälfte des 18. Jahrhunderts datieren. Aber wie dem auch sei: Der Sturm und Drang ist so sinnstiftend, aussagekräftig und umfassend, dass man ihn getrost in einem eigenen Artikel vorstellen kann.

Samstag, 26. November 2016

Warum Charaktere sich auch mal unlogisch verhalten dürfen (und wann sie es nicht sollten)

Ich habe aufgehört zu zählen, wie oft ich jemanden darüber habe klagen hören, dass sich die Figuren in einem Buch oder Film unlogisch oder irrational verhalten. Es gibt Fälle, in denen dieser Unmut berechtigt ist und zu denen ich am Ende dieses Artikels noch etwas sagen werde. Doch es gibt mindestens ebenso viele Fälle, in denen der Autor damit eine bestimmte Absicht verfolgt oder das scheinbar unlogische Verhalten auf den zweiten oder dritten Blick deutlich wird.

In diesem Artikel möchte ich zum einen ein Bewusstsein dafür schaffen, dass unlogisches Verhalten nicht immer so unlogisch ist, wie es auf den ersten Blick scheint. Und ich möchte euch dazu anregen, eure Charaktere hin und wieder unlogisch handeln zu lassen, um sie facettenreicher zu gestalten und die Geschichte spannend zu halten. Denn wer liest schon gerne einen Roman mit perfekten Figuren, die sich immer logisch und nach gesundem Menschenverstand verhalten?



Mittwoch, 23. November 2016

Writers High - ein Erfahrungsbericht

Alkohol und andere Drogen sollen in den vergangen Jahrhunderten schon so einigen Autoren zu einem wahren Höhenflug beim Schreiben verholfen haben. Doch auch das Schreiben an sich kann berauschen.

Samstag, 19. November 2016

Der Autor im Buch - Emotionales Verarbeiten beim Schreiben

In der Schule haben wir noch alle eins auf die Finger bekommen, wenn wir den Erzähler einmal mit dem Autor verwechselt haben oder vielleicht sogar ganz dreist der Auffassung waren, dass der Autor in verschiedenen Figuren wiederzuerkennen ist. Woher aber kommt dieser Trend, den Autor völlig von seinem Werk lösen zu wollen? Hinterlassen nicht alle Schriftsteller ein Teil von sich in ihren Büchern? Charaktereigenschaften, Hoffnungen, Wünsche, Träume, Ängste, Erfahrungen? Ist es wirklich so einfach zu sagen, dass Autor und Werk nicht miteinander in Verbindung gebracht werden dürfen?



Mittwoch, 16. November 2016

Eine kunstgeschichtliche Reise #6: Lost Places

Willkommen zurück auf unserer kunstgeschichtlichen Reise. In diesem Artikel geht es um Fabrik- und Industriebauten und die sehr beliebten Lost Places. Ihr werdet euch sicher fragen, was diese Bauten mit Kunstgeschichte zu tun haben. Eine berechtigte Frage. Natürlich sind industrielle Bauten nicht mit den mittelalterlichen Kirchen und Burgen vergleichbar, jedoch sind sie ein Teil unserer Kultur und sollten somit einen Platz in dieser Artikelreihe haben. Die Gebäude aus rotem Backstein stehen heute sogar unter Denkmalschutz.

Samstag, 12. November 2016

Schattenseiten des NaNoWriMos

Mit dem zwölften November kommt dieser Beitrag sicherlich zu spät, um Werbung für den NaNoWriMo zu machen. Das ist kein Problem, denn das will er auch gar nicht. Viel mehr möchte er einmal einen kurzen Blick auf ein jährlich wiederkehrendes Phänomen werfen, das im Schatten des National Novel Writing Months immer wieder auftritt: Die Diskussionen über Sinn und Zweck des Events, wenn nicht gar die Kritik daran.

Mittwoch, 9. November 2016

Autorenfotos - ein Erfahrungsbericht

Überall liest man heute, wie wichtig es ist, dass sich ein Autor als Marke präsentiert. Alles soll stimmig sein: Genre, Geschichte, das Homepagedesign usw. sollen zur Zielgruppe und den eigenen Werken passen. Dazu gehört auch das Foto. Denn das ist es, womit man sich präsentiert. Ein gutes Porträt erhöht die Glaubwürdigkeit und vermittelt einen ersten Eindruck über die Person.

Samstag, 5. November 2016

Autoren auf Facebook: Profil vs. Fanseite

Es ist das soziale Netzwerk schlechthin und wer bekannt werden möchte, kommt nicht darum herum: Facebook. Mit rund 1,44 Milliarden Nutzern ist Mark Zuckerbergs Unternehmen eines der erfolgreichsten weltweit. Egal ob man sich mit seinen Freunden vernetzen, Promis folgen oder Veranstaltungen erstellen möchte, Facebook lässt sich auf vielerlei Weise einsetzen.

Mittwoch, 2. November 2016

Starke Frauenfiguren – Die Ehefrau

Seit ein paar Wochen schaue ich neben dem Korrigieren immer The Good Wife an. Je länger ich mich mit dieser Serie auseinandersetzte, desto faszinierender finde ich die Figur der Alicia Florrick.


Die Figur

Alicia ist die Ehefrau eines ehemaligen Chicagoer Staatsanwaltes, der wegen Veruntreuung und Vorteilsnahme ins Gefängnis soll. Nicht nur, dass er sie unzählige Male betrogen hat, er sorgt jetzt mit der Gerichtsverhandlung dafür, dass Alicia vorgeführt wird. Sie und die Kinder müssen das Haus verlassen und in eine kleine Wohnung ziehen. Zudem nimmt Alicia ihren Beruf als Anwältin wieder auf, nach 13 Jahren „Pause“.

Dienstag, 1. November 2016

Alle Jahre wieder – oder: Jahrmarkt der Bücher

Die Schreibmeer-Kolumne. Einmal im Monat dürfen unsere Autoren unter diesem Deckmantel aus den Tiefen des Schreibmeers blubbern.


Ein früher Morgen irgendwann Anfang–Mitte Oktober. Ich sitze frierend am Bahnsteig irgendwo in der tiefsten Provinz und warte auf die Bahn, die mich in die große weite Welt bringen soll. Genauer gesagt, nach Frankfurt, wo wieder einmal die größte Büchershow der Welt läuft.


Samstag, 29. Oktober 2016

Eine kunstgeschichtliche Reise #5: Friedhöfe und Gärten

Herzlich Willkommen im Herbst und zu einer neuen Ausgabe der „kunstgeschichtlichen Reise“. Bevor ich mit den nächsten Objekten fortfahre, möchte ich auf einen Kommentar eingehen, der mir unter meinen Artikeln geschrieben wurde. Vielen Dank! Ich finde es wichtig, dass ihr als Leser eure Meinung sagt und meine Artikel ergänzt. So sehr ich mich bemühe, kann auch mal ein Aspekt untergehen und dann brauche ich euch – so wie im folgenden Beispiel.

Unsere Leserin nikeleonhard hat mit einem sehr wichtigen Gedankengang den Artikel zu Kunst- und Architekturbeschreibungen ergänzt. Sie verweist auf den Protagonisten. Fachliche Beschreibungen seien schön und gut, doch nütze es alles nichts, wenn die Verbindung zur Person fehlt, welche das Bauwerk oder das Objekt betrachtet. Man solle immer aus dem Blick des Protagonisten beschreiben.
Damit hast sie einen sehr wichtigen Punkt angesprochen, den ich an dieser Stelle noch einmal betonen möchte. Diese Artikelreihe soll euch nicht zu Kunsthistorikern machen. Sie soll eine Hilfe sein, die Bauten einzuordnen und von deren Eigenschaften aus eine Formulierung für eure Geschichte zu finden – eine Recherchegrundlage. Hierbei solltet ihr nicht mit eurem Fachwissen jedes Detail beschreiben, sondern euch in euren Protagonisten hineinversetzen. Der Leser sollte schließlich erfahren, wie euer Protagonist die Kirche oder das Schloss sieht. Er sieht in der Flucht vor einem Gewitter vielleicht nicht gerade die Spitzbogenfenster mit dem reichverzierten Glas der Kirche, sondern freut sich einfach, dass die Holztür noch offen ist. Dies gilt für alles in eurer Geschichte: Für Gebäude ebenso, wie für Landschaften. Für jeden Charakter ist etwas anderes in bestimmten Situationen wichtig, und entsprechend solltet ihr auch beschreiben.


Mittwoch, 26. Oktober 2016

Die Qual der Wahl – Autoren und Smartphones

Schreiben ist eine Tätigkeit, die früher oder später alle Bereiche des täglichen Lebens in irgendeiner Weise beeinflusst und durchdringt. Zumindest ist es bei mir so. Egal wo ich gehe und stehe, mir rauschen Geschichten durch den Kopf. Und hin und wieder auch Dinge, die ich sofort notieren muss, um sie nicht zu vergessen.
Inzwischen ist alles ganz einfach – Idee im Kopf? Zack, ich greife zum Smartphone und notiere sie. Oder notiere die ganze Szene. Oder schreibe mal eben 1000 Wörter, während ich im Bus sitze und von A nach B fahre.


Samstag, 22. Oktober 2016

Schreibratgeber oder Wie zur Hölle schreibt man einen Roman?

Es ist nun gut und gerne 5 Jahre her, dass mich ein Gedanke einfach nicht mehr losließ. Ich will einen Roman schreiben.

Doch wie zur Hölle schreibt man einen Roman?
Sicher. Ich hatte in der Vergangenheit bereits gewisse Erfahrungen beim Schreiben von Drehbüchern, Songtexten und Kurzgeschichten gesammelt. Doch ein ganzer Roman? Das ist dann doch ein völlig anderes Kaliber.


Mittwoch, 19. Oktober 2016

Denn keiner weiß, wie ich wirklich heiß! - Pseudonyme

Das eigene Buch ist endlich fertig. Das Cover ist wunderschön und der eigene Name prangt stolz über dem überzeugenden Titel. Ist das nicht ein Traum?

Nicht für jeden. Es kann gute Gründe geben sich ein Pseudonym zuzulegen – oder eben auch nicht.

Samstag, 15. Oktober 2016

Buchmessen für Autoren

Der Autor, der sich auf eine Buchmesse vorbereitet, durchstöbert zunächst einmal das Programm: Er versucht herauszufinden, welche Verlage oder Anbieter dort zu finden sein werden, guckt, welche der Veranstaltungen ihn interessieren und fragt seine Community, wer von seinen Lesern, Freunden und Kollegen auch auf der Buchmesse sein wird.
So habe ich es getan und genau das beobachte ich vor jeder Messe bei anderen Autoren. Nun würde ich mich nicht als alter Hase bezeichnen, was Buchmessen angeht, denn als Autorin war ich nur auf zwei Buchmessen bisher: die Buch Berlin 2015 und die Leipziger Buchmesse 2016. Hinzu kommt die Autorenmesse in Frankfurt im Juni. Allerdings konnte ich für mich herausfinden, was ich von einer Messe für mich erwarten kann und was ich lieber nicht erwarten sollte. Diese Erfahrung deckt sich teilt auch mit der, die ich von anderen Autoren mitbekommen habe.

Mittwoch, 12. Oktober 2016

Von Cosplay bis zur Selbstrecherche am eigenen Leib – Wenn Autoren in die Rolle ihrer Protagonisten schlüpfen

Was tut man nicht alles, um sich seinem Protagonisten näher zu wähnen und zu fühlen und zu begreifen, was er fühlt, wenn man ihn leiden lässt? Und steckt nicht in jedem von uns ein Stück unserer Protagonisten? Ich habe mich ein wenig unter Autoren umgehört und dabei die wunderlichsten Dinge zutage gefördert, wobei ich mich selbst alles andere als davon freisprechen kann.



Samstag, 8. Oktober 2016

Typisch Autor! Klischees über Schriftsteller

Der Autor ist als Figur in Filmen und Literatur sehr beliebt. Kein Wunder – Autoren sind auch wirklich interessante Menschen, das habe ich selbst schon festgestellt. Doch was für ein Typ ist ein Autor eigentlich? Welche Eigenschaften passen zu ihm? In welchem Umfeld lebt er? Die Medien präsentieren da ein ganz eindeutiges Bild, welches ich im Folgenden einmal näher untersucht habe.

Mittwoch, 5. Oktober 2016

Interview mit Axel Hollmann über Autorenlifestyle

Für diesen Themenmonat, der im Zeichen des Autorenlifestyles steht, haben wir  Axel Hollmann für euch interviewt. Bevor er uns aber von seinem spannenden Autorenleben erzählt, möchten wir ihn kurz vorstellen:

Axel Hollmann wurde 1968 in Berlin geboren. Stephen King höchstpersönlich sabotierte Axels BWL-Studium, was ihn jedoch nicht davon abhielt, noch vor seinem 30. Geburtstag Mitinhaber eines Buch- und Rollenspielladens zu werden.

Von Kreativität und Schaffenskraft geplagt begann er irgendwann, selbst zu schreiben. Bisher sind von ihm zwei Romane in der Julia-Wagner-Reihe erschienen und sein neuester Thriller „Rissiges Eis“.

Außerdem bloggt er auf axelhollmann.com und führt seit Jahren den Autorenpodcast „Die Schreibdilettanten“ mit Marcus Johanus, den wir schon im letzten Themenmonat interviewen durften.


Samstag, 1. Oktober 2016

Schriftsteller und Lektorat – der Beginn einer wunderbaren „Freindschaft“

Neu im Schreibmeer: Die Schreibmeer-Kolumne. Einmal im Monat dürfen unsere Autoren unter diesem Deckmantel aus den Tiefen des Schreibmeers blubbern.




Am Anfang war das Wort. Aber wenn der Autor sieht, dass es gut ist, ist es nicht etwa so, dass er den Griffel beiseitelegt, das Ganze binden lässt, es verkauft und reich und berühmt wird …

Dann geht es erst richtig los. Überarbeitung eins, Überarbeitung zwei, Überarbeitung unendlich. Betaleser eins, Betaleser zwei, Betaleser trölfzig. Und dann: das Lektorat.

An dieser Stelle soll gar nicht weiter darauf eingegangen werden, ob und warum ein Lektorat für einen Autor ein Must-have ist – über dieses Thema wurde in der Vergangenheit sowieso schon viel geschrieben und gestritten.


Der Lektor, das unbekannte Wesen

Aus meiner Warte kann ich erst mal nur sagen, was ein Lektor NICHT ist (obwohl es mir auch schon mehrfach so unterstellt wurde): Nein, ich bin kein verhinderter Schriftsteller, der aus Mangel an Talent und Können leider „nur“ Lektor wurde und daraus zwei Psychosen entwickelte: a) den überheblichen Ewigbesserwisser, der jeden Text nur kaputtmachen kann, oder b) den Killer, der das Manuskript nur kaputtmachen will – aus Neid, weil er es selbst nicht so gut kann.

Für mich persönlich kann ich jedenfalls in Anspruch nehmen: Ich bin kein verhinderter Schriftsteller. Ich bin gar kein Schriftsteller, denn das Schriftstellern liegt mir nicht. Das sollen bitte die Autoren machen. Ich bin derjenige, der gut mit fremden Texten umgehen kann, stilistische Besonderheiten findet, Ungereimtheiten im Plot entdeckt und sie mit Vorschlägen (ja, es sind nur Vorschläge, keine diktatorischen Befehle) ausbügelt.


Von Hebammen und Hintergrundarbeitern

Oft bleibe ich in einem bestimmten Bild: Wenn das Buch das Baby ist, ist der Autor die Mutter. Ich bin dann die Hebamme. Das Bild mag ich sehr gern, denn es trifft ein paar wesentliche Punkte.
  • Im Prozess des Werdens, Entstehens und Reifens halte ich dem Autor das Händchen. Ich ermutige, bekämpfe Zweifel, leiste Erste Hilfe am Text, wenn es gar nicht vorwärts gehen will, stehe Rede und Antwort und bin immer ansprechbar.
  • In der „heißen Phase“ bin ich da, wo ich gebraucht werde. Ich baue letzte Korrekturen ein, suche nach vielleicht übersehenen Stolperfallen. Ich fiebere mit, wenn der Erscheinungstermin in greifbare Nähe rückt, ich bin einer der ersten Menschen, die das fertige Buch aus der Zellophanhülle befreien und aufschlagen, und mit klopfendem Herzen lese ich ein paar Wörter. Ich freue mich unbändig, dass es gelungen ist und wünsche ihm ganz viel Erfolg.
  • Hinterher: Ich räume auf. Ich sichere die Daten, drucke Dokumente aus, die ich archivieren muss, sortiere alles in die passenden Ordner, lösche, was ich aus Datenschutzgründen nicht behalten darf. Das Leben des Autors und seines Buches geht nun ohne mich seinen Gang.
  • Dann: Ich schaue aus der Ferne zu. Wie sind die Bewertungen, was tut sich in Leserunden? Ich bleibe am Ball, auch wenn ich unsichtbar bin. Aber wenn ein von mir lektoriertes Buch es im Ranking weit nach oben schafft oder einen Leserpreis gewinnt (ja, auch das ist schon passiert ;) ), dann bekomme ich das mit. Und ich gratuliere dem Autor zum Erfolg und mache mir heimlich, still und leise auch einen Sekt auf.
  • Die Glückwünsche bekommt der Autor, ihm wird auf die Schulter geklopft, er steht im Rampenlicht. Und da gehört er auch hin – nicht ich. Ich bin nicht die Mama. Aber als Geburtshelfer des Buches hänge ich emotional auch irgendwie mit drin.


Der Lektor als Sparringpartner

Was will ich damit eigentlich verdeutlichen? Die Beziehung zwischen Schriftsteller und Lektor, die wunderbare „Freindschaft“, ist etwas Besonderes. Manchmal entwickelt sich ein freundschaftliches Verhältnis daraus, weil die Chemie stimmt und man spürt, dass man am gleichen Strang zieht. Wenn dann zum Beispiel am Sonntagmittag eine panische Whatsapp kommt: „Ich hab da und da einen anderen Text mit einem ähnlichen Detail im Plot gefunden, meiner ist dann doch ein Plagiat! Hilfe, das ganze Manuskript ist kaputt!“ – dann ist auch mein Sonntag gelaufen. Ich bin nicht mehr entspannt auf dem Ausflug in den Tierpark oder so – ein Teil von mir ist beim Text und überlegt, wie man die literarische Kuh vom Eis bekommt. Meine Gedanken arbeiten dann immer – ganz abseits von bezahlten Normseiten. Und wenn dann kurz vor Mitternacht die Erleuchtung kommt, stehe ich auf und arbeite. Sehr zum Leidwesen des Partners. Aber hey, there's no business like Buchbusiness!

Manchmal geht das aber auch nicht so gut. Dann kracht es zwischen Schriftsteller und Lektor, und es klappt einfach nicht. Die Vorstellungen sind zu unterschiedlich, die Kritikfähigkeit auf beiden Seiten stimmt nicht – auch das ist dann wie in einer Freundschaft: Man zieht einen Schlussstrich. Macht eine Endabrechnung über die geleistete Arbeit, wünscht sich gegenseitig alles Gute und legt das Projekt ad acta. Das ist dann weder die Schuld des Autors noch die des Lektors – es passt einfach nicht. Das kommt bei menschlichen Beziehungen schon mal vor. Sicherlich gibt es einen anderen Lektor, mit dem die Arbeit besser passt und bei dem das Projekt die Blütezeit erreicht, die es verdient hat.


Nicht nur zum Applaudieren auf der Welt

Wenn die „Freindschaft“ aber stimmt, dann darf es umgekehrt auch mal krachen. Man muss nicht immer einer Ansicht sein, man kann auch im Widerspruch wachsen. Oft entstehen dann ganz neue Sachen, die dem Text neuen Drive geben. Auch das gibt es in der „Freindschaft.“

Man ist immer im Miteinander und im Gegenüber. In dieser Spannung können im Text die tollsten Dinge passieren. Und wenn man trotz mancher Kontroverse nach dem Projekt das Gefühl hat, dass man etwas Gutes hat entstehen lassen, kann man sich verabschieden mit einem „Bis zum nächsten Mal“ – auch wenn es garantiert wieder anstrengend wird.





Die Schreibmeer-Kolumne. Einmal im Monat dürfen unsere Autoren unter diesem Deckmantel aus den Tiefen des Schreibmeers blubbern.

Mittwoch, 28. September 2016

Ein Hoch auf das schulische Schreiben

In vielen Schreibgruppen und Schreibforen sieht man es immer wieder: Das Schimpfen auf den Deutschunterricht aus der Schule. „Mein Lehrer hat uns nur Quatsch beigebracht!“, „Mein Lehrer hat meinen Stil ruiniert, daran knabbere ich heute noch!“ und „Wie wir in der Schule geschrieben haben ist ja der totale Schwachsinn, das beißt sich total mit Schreibratgeber XYZ!“, so oder so ähnlich lässt es sich immer wieder in entrüsteten Wortmeldungen lesen.

Samstag, 24. September 2016

Die Aufklärung - Der Mut, sich des eigenen Verstandes zu bedienen (Kant)

Die Aufklärung – Aufbruch, Neuordnung, Befreiung von zementierten Dogmen. Europa startet auf der Welle der lutherischen Reformationsbewegung in neue, freiheitliche Gefilde. Das Zeitalter von etwa 1650 bis 1800 ist geprägt von neuen Ideen, von Errungenschaften der Naturwissenschaft und von der Aufhebung philosophischer Denkverbote.

Mittwoch, 21. September 2016

Sensibler Umgang mit Gewalt und Missbrauch

Im heutigen Artikel möchte ich euch ein Thema näherbringen, das mir persönlich sehr am Herzen liegt: der sensible – oder vielmehr angemessene – Umgang mit Gewalt- und Missbrauchsthemen.


Darüber zu sprechen halte ich für wichtig und notwendig, denn als Autoren haben wir mit dem, was wir schreiben und wie wir schreiben, Macht über unsere Leser. Wir können sie beeinflussen, für bestimmte Themen sensibilisieren und damit ihre Denkweise beeinflussen. Wir sind unseren Lesern Vorbilder.

Samstag, 17. September 2016

Wie werde ich ein erfolgreicher Autor?

Wir träumen doch alle davon, irgendwann einmal der nächste Tolstoj, Tolkien, King oder auch „nur“ Sparks zu werden. Ein erfolgreicher Autor, wie er im (haha) Buche steht, vielfach gekauft, gelesen und geliebt. So schwer kann es doch nicht sein. Sogar Frau Rowling hat's geschafft. Schmeiß die Schreibmaschine an und los geht’s!


Mittwoch, 14. September 2016

Lesedrachen – Eine Höhle voll Bücher

Zuhause über zwanzig halb- oder ungelesene Bücher und trotzdem gibt es noch ein paar neue dazu, wenn man aus der Stadt oder vom Einkaufen wiederkommt. Wer kennt dieses Phänomen nicht? Dieses Bücher „horten“, wie manch einer es gern abfällig nennt, ist für einen Autor aber oft ein Vorteil. Bücher die man liebt – deren Story und/oder Schreibstil man liebt – kann man ohne Probleme immer und immer wieder lesen. In diesem Artikel soll es dementsprechend um die Unterstützung der eigenen Kreativitätsmaschine und der eigenen Schreibfähigkeit durch das Lesen gehen.


Samstag, 10. September 2016

Der Durchhänger oder Bäh-Moment

Ihr kennt das sicher alle, man ist so schön mitten in einem Projekt, es läuft gut, fühlt sich gut an und die Vorfreude ist groß. Und plötzlich kommt man an diesen Punkt. Man mag nicht mehr, es fällt einem nichts mehr ein, man fühlt sich ausgelutscht und ausgelaugt und sehnt sich nach seinem Bett, seiner Teekanne, der Schokolade oder dem Strand.

Mittwoch, 7. September 2016

"Kauf mich! - Der Klappentext

Der Klappentext – ein paar Zeilen auf dem Rücken des Buches, die kurz beschreiben, worum es geht. Das kann doch nicht so schwer sein, nachdem man schon ein ganzes Buch geschrieben hat, oder?
Ist es aber.
Der Klappentext ist oft das entscheidende Argument, warum sich ein Leser zum Kauf des Buches entscheidet. Dabei hat der Klappentext viele Aufgaben: Er soll neugierig machen, Atmosphäre transportieren und letztendlich zum Kauf animieren. Und das innerhalb kürzester Zeit, denn oft werden Klappentexte nur überflogen.


Samstag, 3. September 2016

Die Kurzgeschichte – nur was für Anfänger?

Sie ist wohl die am meisten unterschätzte Gattung der Literatur: die Kurzgeschichte. Viele Autoren fiebern nur dem großen Traum Roman nach und vergessen darüber, dass die Kurzgeschichte eigentlich eine sehr effektive Schreibgattung ist.

Im Folgenden möchte ich mich mit der Kurzgeschichte befassen und diese Textform einmal näher beleuchten.



Donnerstag, 1. September 2016

5 Gründe, warum Schreiben als Beruf scheiße ist!

In einem meiner letzten Artikel habe ich dir ja schon erklärt, warum Schreiben als Hobby scheiße ist. Heute möchte ich dir zeigen, dass du das Schreiben auch nicht zum Beruf machen solltest, weil es ebenfalls ziemlich scheiße ist – sogar noch viel scheißer!

Mittwoch, 31. August 2016

7 Tipps für mehr Social statt Ego Media, um neue Leser zu bekommen

Freunde? - Ja.
Hier ist meine Facebook-Seite! - Äh.

Dieser Artikel besteht nur aus meiner Meinung und den Dingen, die ich mehr oder weniger mache. Wenn du lieber das Nashorn sein (Einhörner sind in einigen Büchergruppen echt beliebt) und alles niedertrampeln und jeden umrennen willst, viel Spaß! Dieser Artikel ist nichts für dich ;-)


Samstag, 27. August 2016

Eine kunstgeschichtliche Reise #4: Schlösser und Burgen


Willkommen zurück auf der kunstgeschichtlichen Reise. Im letzten Artikel ging es um das Herrenhaus und seinen Einsatz in euren Geschichten. Begleitet mich dieses Mal in die zauberhafte Welt der Schlösser und Burgen.

Mittwoch, 24. August 2016

Prologe schreiben

Prologe – die einen lieben sie, die anderen finden sie schlichtweg überflüssig. Wie Prologe gekonnt eingesetzt zu einem wichtigen und sinnvollen Element eines Romans werden und was es zu beachten gilt, damit sie nicht als überflüssig empfunden werden, werde ich euch in diesen Artikel ein wenig näherbringen.




Samstag, 20. August 2016

Webseiten für Autoren – sinnvoll oder Spielerei?

Stell dir vor, Facebook macht von heute auf morgen seine Schotten dicht.

Öh.

Was machste jetzt? Reichweite weg. Fans weg. Alles futsch.

Wenn ich bei Google nach „Tinka Beere“ suche, dann ist die erste Seite voll von Beiträgen von mir. Ganz oben meine Webseite, darunter die zwei aktuellsten Beiträge bei Google+ von mir, danach ist meine Facebook-Seite auf verschiedenen Arten verlinkt, dann folgen „Bilder zu tinka beere“, meine Amazon-Seite und mein Twitter-Profil. Rechts bekomme ich meinen Blogging-Guide bei den Shopping-Ergebnissen angezeigt, darunter mein Google+-Profil mit meiner E-Mail-Adresse und dem neuesten Beitrag bei Google+.


Mittwoch, 17. August 2016

Vom Fluch kreativ zu sein

„Huch“, denkt ihr euch jetzt, „so ein negativer Titel? Was ist denn da los? Wie sollte Kreativität denn eine Last sein, oder noch schlimmer – ein Fluch?“

Ich werde es euch erklären. Schließt die Augen und stellt euch folgendes vor: Ihr kommt nach der Arbeit oder nach der Uni nach Hause und seid total platt. „Jetzt einfach mal eine Runde auf der Couch entspannen“, denkt ihr euch. Sobald die Musik läuft und ihr ein wenig entspannt, fängt eure Kreativitätsmaschine an zu laufen. Eure Fantasie geht voll mit und füttert sie mit Ideen, euer Wissen tut sein Übriges und schwupps - Schluss ist es mit der Entspannung! Jetzt müssen schnell Papier und Stift her, damit bloß nichts verloren geht, was man später noch brauchen könnte.


Samstag, 13. August 2016

Warum es wichtig ist, Projekten Zeit zu geben: Der „Aha-Effekt“

Man liest diesen Tipp in Schreibratgebern oder auf Autorenwebsites in verschiedenen Worten immer wieder: „Lass den Text ruhen!“ 

Aber was hat es damit auf sich? Stimmt es, dass man einen anderen Blick auf den Text bekommt, wenn man ihn eine Weile „vergessen“ hat?

Und auch diese Erfahrung dürften die meisten von euch schon gemacht haben: Man brütet ewig über einem Problem, zermartert sich das Hirn, kommt aber einfach nicht weiter. Dann, plötzlich, im Schwimmbad, auf der Toilette oder im Auto macht es „klick“ und die Lösung ist da. Einfach so, aus dem Nichts.
 

Mittwoch, 10. August 2016

Erstellung fiktiver Landkarten

Wenn du Fantasy oder Science Fiction schreibst, kommst du früher oder später an den Punkt, an dem du dir Gedanken über eine Karte deiner Welt machst. Berühmte Beispiele gibt es viele: Ganz besonders schön finde ich die Karten der Welten von „Der Herr der Ringe“ oder „Das Lied von Eis und Feuer“. Die meisten Fantasyromane haben vorne oder hinten eine Karte im Buch.

Samstag, 6. August 2016

5 Gründe, wieso Schreiben als Hobby scheiße ist!

Immer und immer wieder werden Hobby- und auch (neben-)berufliche Autoren mit Vorurteilen und Unverständnis konfrontiert. Mir geht das ganz schön auf die Nerven. Dabei fing das ganze schon an, als ich das Schreiben noch nicht einmal als Hobby – geschweige denn als Beruf – gesehen habe.


Mittwoch, 3. August 2016

Was Bücher und Wein gemeinsam haben: Zielgruppendefinierung für Autoren

Stell dir vor, du bist Weinbauer und besitzt ein wunderschönes Weingut in Bordeaux. In ganz Frankreich bist du schon bekannt und dein Wein ist sehr beliebt, aber jetzt möchtest du über die Grenzen hinaus ausliefern. Du hast dir ein kleines Sümmchen für eine Reise zusammengelegt, auf der du deine Weine vorstellen möchtest und natürlich packst du nur die edelsten Tropfen ein. Du hast dir Flyer und auch eine richtig schicke Visitenkarte drucken lassen. Du hast dich für Deutschland entschieden, denn deiner Meinung nach trinken die Menschen dort zu viel Bier und zu wenig Wein. Deine Reise beginnt in Berlin.


Montag, 1. August 2016

Kolumne: Der edle, gutaussehende Protagonist oder ein Plädoyer für die Normalität

„Der edle Ritter Kunibert mäht seine Feinde wie Stroh nieder und bekommt am Ende die schöne Waldtraud, schönste aller Frauen“ oder: „Das verkappte Mauerblümchen Melissa findet sich selbst und lebt mit dem wunderschönen und tollen Torben bis ans Ende ihrer Tage“; so oder so ähnlich kann man die Handlung vieler Bücher und Filme zusammenfassen. Auch wenn ich weiß, dass die Tendenz in eine andere Richtung geht, kommen mir noch viele solcher Werke unter die Augen, auch wenn die Idealisierung unter einem temporären Faktor, den ich gerne das „Mauerblümchensyndrom“ nenne, versteckt ist.



Samstag, 30. Juli 2016

Arbeit, mehr Arbeit und noch mehr Arbeit …

Wo bleibt da noch die Zeit zum Schreiben. Morgens wird geschlafen bis die Arbeit beginnt. Vielleicht noch ein kleines Frühstück und dann geht's los. Und Abends? Da sieht es meist nicht anders aus. Erschöpft kommen wir nach Hause, lesen jetzt lieber selber oder sehen uns einen Film oder eine Serie an. Von Motivation und Kreativität keine Spur.