Mittwoch, 30. Dezember 2015

Der Fantasy-Völker-Generator


In meinem letzten Artikel habe ich euch gezeigt, worauf ihr achten müsst, wenn ihr ein eigenes Volk für euren Roman bastelt. Wem das zu aufwendig ist, für den habe ich eine Lösung: einen Völkergenerator! Alles, was ihr dafür braucht, ist ein sechsseitiger Würfel! Ihr dürft natürlich für euch die Liste beliebig erweitern und verändern. Beachtet, dass dieser Generator für Autoren gedacht ist. Wie es bei so einem Generator oft der Fall ist, kann es zuweilen zu logischen Unstimmigkeiten kommen. Bitte weist mich darauf hin, und für Fragen und Anregungen stehe ich natürlich gern zur Verfügung.



Samstag, 26. Dezember 2015

Der (Autor als) Gott

Unsere Macht ist das Maß unserer Pflicht. 
Henry Edward Manning

Mittwoch, 23. Dezember 2015

Völkerbastelleitfaden für Autoren

Das letzte halbe Jahr habe ich fast jeden Monat bereits etablierte Fantasyvölker vorgestellt. Zum Abschluss der Reihe will ich euch noch einen Leitfaden mitgeben, wie ihr eure eigenen Völker in zwei Schritten erstellen könnt.

Samstag, 19. Dezember 2015

Mein erster NaNoWriMo – ein Erfahrungsbericht

Jahrelang hatte ich mich erfolgreich davor gedrückt. Allein der Gedanke, 50.000 Wörter in nur einem einzigen Monat zu schreiben, schien mir absolut unvorstellbar. Bisher hatte ich mich hauptsächlich Kurzgeschichten gewidmet. Zwar hatte ich bereits einige Romanprojekte angefangen, war aber nie über die ersten 20.000 Wörter hinausgekommen.


Mittwoch, 16. Dezember 2015

Was weiße Wände, Postkarten und Lieblingsbücher mit Kreativität zu tun haben | Kreativität fördern – Teil 2

„Kreativität ist angeblich ansteckend. Aber nur wenige wissen, dass sie auch anstrengend ist.“
Wolfgang J. Reuss

Als Autor/in setzen wir uns jeden Tag an unseren Schreibtisch, öffnen unser Schreibprogramm und tippen stundenlang Wörter in die Tasten. Oder nehmen uns genau das zumindest vor. Wir verbringen also viel Zeit an einem bestimmten Ort. Dabei wollen wir fokussiert und kreativ sein, uns ganz auf unsere Arbeit konzentrieren können, neue Ideen entwickeln und uns gleichzeitig auch noch wohlfühlen. Doch wie muss unsere Arbeitsumgebung aussehen, damit wir möglichst produktiv und zufrieden sind?




Samstag, 12. Dezember 2015

Die Schneeflockenmethode

Ein spannender und stimmiger Plot kommt nicht aus dem Nichts – er erfordert eine Menge Arbeit. Jeder Autor kann selbst entscheiden, ob er diese Arbeit vor dem Schreiben, oder nach der ersten Rohfassung erledigt. Wichtig ist nur, dass er eine Methode findet, die für ihn funktioniert.


Die Schneeflockenmethode ist eine von vielen Möglichkeiten, an ein Romanprojekt heranzugehen. Sie wurde vom amerikanischen Physiker und Schriftsteller Randall "Randy" Scott Ingermanson entwickelt und unterscheidet sich in seiner Herangehensweise sehr von der 3-Akte-Struktur oder dem 7-Punkte-System.

Mittwoch, 9. Dezember 2015

Faszination Antagonist

Definition

Der Antagonist (griech. ανταγωνιστής – „Gegenspieler“) in Drama und Prosa ist der Gegner des Protagonisten und damit eine maßgeblich treibende Kraft der Handlung. Die Rolle des Antagonisten besteht ganz allgemein darin, dem Protagonisten Schaden zuzufügen und seine Handlungsabsichten zu durchkreuzen. (Wikipedia)

Samstag, 5. Dezember 2015

Clean-Writing

Wenn du diesen Begriff noch nie gehört hast, dann liegt es daran, dass ich ihn mir ausgedacht habe, als mir ein Phänomen bewusst geworden ist, eine Autorenkrankheit, mit der ich sicher nicht allein bin, die noch schlimmer ist, als die Angst vor dem weißen Blatt. Du kannst von Clean-Writing betroffen sein, ohne dass es dir auffällt, denn du kannst trotzdem schreiben. Wahrscheinlich schreibst du sogar sehr viel.

Mittwoch, 2. Dezember 2015

Der rote Faden – oder: Was sich zu kürzen lohnt

Viele Autoren kennen das ja: Man recherchiert, trägt Materialien zusammen und lässt sich inspirieren. Viele neue Dinge kann man erfahren und entdecken. Und jede Neuigkeit entfesselt einen Strom anderer Neuigkeiten. Was es nicht alles zu erfahren und zu hinterfragen gibt, unglaublich!



Dienstag, 1. Dezember 2015

Kolumne: Wir müssen über Politik reden!

Eigentlich will man sich ja in der schönen und besinnlichen Vorweihnachtszeit nicht mit so einem unangenehmen Thema wie Politik beschäftigen. Schon gar nicht, wenn man Autor ist und keine potenziellen Leser und Käufer vergraulen will.

Samstag, 28. November 2015

Wir gründen eine Sekte


Dazu brauchen wir als erstes einen Guru, Anführer, Heiligen, Messias oder wie auch immer wir ihn nennen wollen. Dieser Mann, es ist in fast allen Fällen ein Mann, ist eine soziopathische Persönlichkeit. Das heißt, er hat sehr feine Antennen für die Bedürfnisse seiner Mitmenschen, gleichzeitig aber keinerlei Skrupel, diese für sich zu nutzen, zu manipulieren und so seine Interessen durchzusetzen. Mitgefühl ist ihm ebenfalls fremd, wobei er es versteht, den Eindruck zu erwecken, er könne in allen Menschen lesen und sie zum Glück führen. Er hat eine phantastische Biographie, die ihn zu dem gemacht hat, was er jetzt ist, ein Heiliger (die ist natürlich frei erfunden und all die Straftaten und psychischen Erkranken in seinem Leben wird er lieber verschweigen).

Mittwoch, 25. November 2015

Was ist das? Ein Autor?

Ein Gott.

"Ich rotz es einfach hin und schon issers. PAM."
Paul Weigl, Poetryslammer
Was macht dieses Gefühl aus, gottgleich zu sein und zu handeln? Worum geht es dem Autor? Um Kontrolle? Wenn doch so vieles im Leben nicht in unserer Hand liegt, dann doch bitte die eigene Erzählung. Aber nein. So einfach ist es nun auch nicht. Kontrolle geht einher mit Verantwortung. So ist es doch zuerst der Autor, der angeklagt wird, seine Figuren dem Untergang geweiht zu haben. Es sind aber nicht bloß diese tragischen Elemente, die der Autor beeinflusst, sondern auch die kleinsten Kleinigkeiten: Augenfarbe, Frisur, Vergangenheit, alles ist wichtig.

Samstag, 21. November 2015

Was du über Schreibwettbewerbe wissen solltest

Es gibt sie zahlreich und sie begegnen wohl jedem, der gerne schreibt, früher oder später: Schreibwettbewerbe. Sie eröffnen uns neue Möglichkeiten, zum Beispiel die Veröffentlichung einer Kurzgeschichte in einer Anthologie. Manchmal winken auch attraktive Geldpreise oder ganze Romanveröffentlichungen.


Mittwoch, 18. November 2015

Schreiben auf Reisen: ein Erfahrungsbericht

In den letzten Artikeln habe ich dir einige Tipps gegeben, wie man mit dem Schreiben unterwegs umgehen kann, und ein paar Formen des Schreibens auf Reisen vorgestellt. Wenn du auch in deinem Urlaub nicht auf ein bisschen literarische Arbeit verzichten willst, bietet sich dir eine breite Palette an Möglichkeiten, um deine Gedanken festzuhalten. 

Samstag, 14. November 2015

Über die phantastischen Wesen - Von den Menschen

Oft wird in den Geistes-und Naturwissenschaften die Frage gestellt: »Was ist der Mensch?« In diesem Artikel wird dieser Frage aus schreibkreativer Sicht, natürlich besonders für den Fantasybereich, nachgegangen werden.


Mittwoch, 11. November 2015

Kreativität fördern – Teil 1

Für meine Artikelreihe über Kreativität habe ich mich durch ein mehr als 600-seitiges Buch von Mihaly Csikszentmihalyi (2014) gelesen: Flow und Kreativität – Wie sie Ihre Grenzen überwinden und das Unmögliche schaffen. Das letzte Kapitel nennt sich „Die Förderung der persönlichen Kreativität“ und soll die Frage beantworten, wie wir alle unser Leben kreativer gestalten können. Endlich! Ein paar handfeste Regeln, die man ganz einfach befolgen kann – dachte ich. Doch das Ergebnis sieht etwas anders aus. Die Ideen sind ziemlich weit gefasst und sehr allgemein. Kurz habe ich überlegt, meine letzten Artikel zur Kreativität komplett neu zu überdenken, schließlich wollte ich hier zum Schluss ein paar klare Aussagen stehen haben.


Samstag, 7. November 2015

Das 7-Punkte-System

Mögliche Wege, um eine Geschichte vor dem Schreiben zu planen, gibt es viele. Für welches Gerüst man sich dabei entscheidet, hängt vor allem davon ab, wie genau man beim Planen vorarbeiten möchte.
Heute möchte ich über das 7-Punkte-System von Dan Wells sprechen. Das 7-Punkte-System ist so ein Plotgerüst und mein persönlicher Favorit. Dan Wells nennt als Inspirationsquelle den "Star Trek RPG Narrator’s Guide", das Regelwerk eines Pen & Paper-Rollenspiels.
Wenn die ersten Ideen einer Geschichte stehen, finde ich das 7-Punkte-System besonders nützlich, weil es eine ausführlichere und übersichtliche Version der 3-Akte- und 5-Akte-Struktur darstellt.



Mittwoch, 4. November 2015

Achtung Aufnahme! Helfen Audioaufnahmen beim Schreiben?

Sicher kennt das jeder. Man hat alle Ideen im Kopf, aber kaum öffnet man voller Elan sein Worddokument, Notizbuch oder Spiralblock: Der Satz will verflixt noch mal nicht auf das Papier.
Dafür kann es vielerlei Gründe geben, meistens aber dominiert das Gefühl, dass es so nicht richtig ist oder man möchte den Satz, auf irrationale Weise, gerne für sich behalten.



Sonntag, 1. November 2015

So überlebst du den NaNoWriMo

Es gibt eine Zeit im Jahr, die ist besonderer, als alle anderen. Es liegt ein Zauber in der Luft, dem man sich nicht entziehen kann. Er spornt einen zu unglaublichen Leistungen an. Es ist eine Zeit, in der viele, viele Menschen wach werden und tun, was sie lieben: Sie schreiben.

Samstag, 31. Oktober 2015

Gastartikel: Sex in Horrorgeschichten

Sex in Horrorgeschichten ist wie Mentos in Coca-Cola.
Sag jemandem, dass du Erotikgeschichten schreibst, und du wirst belächelt, wahrscheinlich für versaut gehalten.
Sag jemandem, dass du Horrorgeschichten schreibst, und du wirst belächelt, wahrscheinlich für einen Psychopathen gehalten.
Und jetzt stell dir vor, was passiert, wenn du sagst, dass du erotische Horrorgeschichten schreibst. Siehst du deinen Gesprächspartner schon laufen? 

Mittwoch, 28. Oktober 2015

Kamasutra, Bondage und Blümchensex – Worauf steht dein Charakter?

Auch außerhalb von Erotik- und Liebesromanen haben Sexszenen eine Existenzberechtigung. Sei es, weil sie für die Handlung oder die Entwicklung der Charaktere in irgendeiner Form von Bedeutung sind oder weil sie dem Leser einen Aspekt der Figuren näherbringen sollen, den man auf anderem Wege nur schwer bis gar nicht vermitteln kann.




Wie detailliert ihr eine Sexszene schreibt, bleibt euch überlassen. Aber selbst, wenn ihr nur Andeutungen macht, sollte das intime Miteinander eurer Figuren daraus ersichtlich sein, wenn die Szene für euren Roman von Bedeutung ist.

Samstag, 24. Oktober 2015

Wie genau sollte Sex dargestellt werden?

Manchmal habe ich den Eindruck, dass Sex in der Literatur nur auf zwei Arten gezeigt wird: Entweder mit Luststäben und platzenden Knospen oder gar nicht. Die ganze Bandbreite dazwischen wird leider viel zu häufig außer Acht gelassen. Warum ist das so? Und woher weiß man als Autor, wie viel Sex für die Geschichte gut ist? Zunächst möchte ich festhalten, dass es mir keinesfalls um explizit pornographische Literatur geht, sondern um Unterhaltungsliteratur, Jugendbücher, Liebesromane, ...


Mittwoch, 21. Oktober 2015

Gastbeitrag: Lesben in Büchern ...?

Auf den ersten Blick scheint explizit lesbische im Vergleich zur übrigen Literatur dünn gesät. Dabei ist Homosexualität in der Literatur ohnehin schon nicht besonders verbreitet, sucht man aber gezielt danach, stellt die Mehrheit der Bücher gleichgeschlechtliche Beziehungen zwischen Männern in den Mittelpunkt, was in der Porno-Industrie wiederum anders aussieht. An dieser Stelle könnte sich ein endloser Sermon darüber finden, wie sehr Lesben immer noch als Sexobjekte und Männerfantasien aufgefasst und abgetan werden, aber darum soll es in diesem Artikel schließlich nicht gehen. Trotzdem scheint dieser Umstand, egal, wie viel sich in der Gesellschaft in der Hinsicht schon getan hat, mit ein Grund dafür zu sein, dass man nach lesbischer Literatur, von der man einen gewissen Gehalt erwarten kann, suchen muss.

Samstag, 17. Oktober 2015

„Dann fick dich doch selber!“ - Selbstbefriedung als Charakterisierungsmittel

Wenn es ein Thema gibt, das für jeden noch alltäglicher ist und über das die meisten Autoren noch weniger gern schreiben als Sex, dann ist das Selbstbefriedigung. Das liegt wohl besonders daran, dass viele Autoren denken, dass sie zu viel über sich selbst und ihre Vorlieben preisgeben würden – oder es ist ihnen einfach unangenehm, weil es gesellschaftlich verpönt ist. Viele halten es auch für unwichtig, ähnlich einer Beschreibung des Stuhlgangs, weil es eben so alltäglich ist oder es keine für die Geschichte relevanten Erkenntnisse mit sich bringt. Es könnte auch die Angst mitschwingen, dass es ein billiges Mittel ist, um das Buch zu vermarkten, nach dem Motto „Sex sells“.

Mittwoch, 14. Oktober 2015

Gastartikel: Schreiben über Sex oder Sex beim Schreiben

"Seine Hand auf ihrem Kopf. Ihre Augen, ihre hohe, verschwitzte, irgendwie eiförmige Stirn und ihre Haare, mit denen sie nichts machte, nichts anderes, als seine Schenkel zu streicheln, nichts anderes als ihn anzuschließen an ihren Stromkreis. Ein paar Haarspitzen blieben haften an seinem Schwanz und übernahmen die Versorgung."

Samstag, 10. Oktober 2015

Im Korsett und hinter Spitzenvorhängen - Wie prüde waren die Viktorianer?

Denkt man an die viktorianische Ära, hat man weit ausladende Kleider, Herren mit Zylindern und eine sehr zugeknöpfte Zeit vor Augen. Man blickt auf die industrielle Revolution und die Arbeiterbewegung. Literatur ist etwas für den samtbezogenen Salon mit schmucken Sitzgelegenheiten und üppigen Blumenarrangements in Porzellanvasen.


Mittwoch, 7. Oktober 2015

Gastbeitrag: Homosexualität in der Literatur – Aus der Sicht eines Mannes


Wenn ich an Literatur denke, in der es um Homosexualität geht - insbesondere mit Männern - habe ich früher immer so ein bestimmtes Bild im Kopf gehabt. Das war eine Mischung aus muskulösen Männern und ekligen Worten. Ich weiß nicht, warum ich dieses Bild im Kopf gehabt habe. Man könnte natürlich sagen, die Cover mancher Bücher sind nicht ganz unschuldig. Man könnte aber auch sagen, dass daran eine Kurzgeschichten-Sammlung, die ich gelesen habe, schuld war. Als ich diese Geschichten gelesen habe, wurde nämlich genau dieses Bild geäußert. Die Sprache war furchtbar schlecht, Wörter wie "bearbeiten" "saugen" – und den Rest erspare ich an dieser Stelle – haben natürlich beim ersten Gehversuch in diese Richtung den Grundpfeiler gelegt.
 Ich muss sagen, das hat mich abgeschreckt. Wirklich abgestoßen. Selbst als Schwuler hat man seine eigenen Grenzen, weil man nicht jedes Klischee erfüllt, was man vielleicht geboten bekommt. Weil wie bei allen anderen Menschen auch, hat da jeder eben seine eigenen Vorlieben. Das waren aber nicht meine. Und deswegen hatte ich danach nicht wirklich Lust, noch weitere Bücher in diese Richtung zu lesen.

Samstag, 3. Oktober 2015

„Das erste Mal“ – Geschlechtsverkehr von Jugendbuch bis Erotikroman

Vor ein paar Jahren hätten wir über diesen Artikel vielleicht noch geschrieben „Achtung, nicht lesen, wenn ihr noch nicht 16 seid!“ oder wir wären nie im Leben auf die Idee gekommen, einen ganzen Monat lang über das Thema „Sex“ zu schreiben. Aber sind wir mal ehrlich: Die Gesellschaft hat sich verändert und damit auch der Buchmarkt.


Donnerstag, 1. Oktober 2015

Kolumne: Sex sells – vom Hausfrauenporno bis zur Dreilochstute

Spätestens seit SoG ist die erotische Literatur salonfähig geworden. Natürlich gab es auch vorher schon „Schmuddelliteratur“ in Form von freien Texten im Internet und eindeutigen Bänden in Bahnhofsbuchhandlungen, die auf ihren Covern meistens halb entblößte Männer zeigen, welche wiederum schmachtende, üppig bestückte Damen in den Armen halten.


Mittwoch, 30. September 2015

Interview: Fanfictions – Sind das überhaupt richtige Geschichten?


Hallo Sonea, stell dich doch einfach mal kurz vor und dann geht’s los!
Hallo Tinka, vielen Dank für die Einladung zu diesem Interview. Ich bin Baujahr 1982 und komme aus dem schönen Rheinland. Seit sechs Jahren schreibe ich unter dem Pseudonym Lady Sonea Fanfictions zu der Fantasybuchreihe „Die Gilde der schwarzen Magier“ von Trudi Canavan – einer Trilogie, die man als Fantasyliebhaber meiner Meinung nach gelesen haben sollte. Im richtigen Leben arbeite ich als Softwareentwicklerin und lebe wie meine Namensgeberin in einer großen Stadt am Fluss. Wenn ich meine Freizeit nicht mit Schreiben verbringe (was hin und wieder tatsächlich vorkommt), lese ich Fantasy und historische Romane, höre Metal, gehe joggen, schaue diverse Serien oder gehe spazieren. Außerdem bin ich sehr experimentier- und bastelfreudig, was sich auf verschiedene Weise äußert angefangen von Kochrezepten übers Fotografieren bis zu meinem neusten Projekt, der Erweiterung fiktiver Sprachen für meine Fanfictions.

Samstag, 26. September 2015

Science Wriction: Schwarze Löcher


Schwarze Löcher. Aus irgendeinem Grund wirken diese, oft als interstellare Staubsauger dargestellten, astronomischen Objekte sehr anziehend auf Geschichtenschreiber. Pun intended. Aber funktionieren sie tatsächlich so, wie sie immer beschrieben werden? Was sind schwarze Löcher überhaupt? Ich versuche im Folgenden diese Fragen zumindest teilweise zu beantworten.

Mittwoch, 23. September 2015

Zeit ist Silber, Geduld ist Gold

Ich muss noch schnell- / Ich will noch eben- / Ich brauche das aber JETZT.


Jeder war schon einmal in einer Situation, in dem er das Obige gesagt, gedacht oder auch umgesetzt hat. Ob bei einer wissenschaftlichen Ausarbeitung, einer kreativen Schreibaufgabe oder dem Verfassen eines Buches – Geduld ist eine Tugend, die zum Wohl des Selbst, aber auch zum Wohl des Endergebnisses beherrscht werden sollte. Aber geht das denn so einfach? Man kann doch nicht einfach abwarten und Tee trinken, schließlich gilt es oft, einen Zeitplan einzuhalten. Geduld ist jedoch mehr als nur das bloße Abwarten, obwohl die eigene Erfahrung auch hier feststellen kann, dass auch Warten manchmal zu einer utopischen Aufgabe wird. Der Begriff der Geduld kommt von dulden. Man kann also etwas Bestimmtes hinnehmen und ertragen. Gleichzeitig umfasst Geduld aber auch das Durchhaltevermögen, die Toleranz von Entmutigungen, die Kontrolle des eigenen Gemüts, sowie Gelassenheit, Selbstdisziplin und ja, auch die Sorgfältigkeit.


Samstag, 19. September 2015

Wenn die Muse dich nicht küsst – 10 Quellen der Inspiration

Das Szenario kennen wir wohl alle: Wir sitzen vor dem leeren Bildschirm, starren auf den blinkenden Cursor und uns will einfach nichts einfallen. Je mehr man sich darauf versteift, unbedingt eine Idee haben zu müssen, desto blockierter wird man.

Das kommt dir bekannt vor? Dann habe ich gute Neuigkeiten für dich: Es gibt Mittel und Wege, die Kreativität wieder anzustoßen, damit die Ideen wieder anfangen zu sprudeln.



Mittwoch, 16. September 2015

Über die phantastischen Wesen: Völker auf Pflanzenbasis

Diese Gruppe von intelligenten, kulturschaffenden Wesen ist unter Fantasyliebhabern schon länger bekannt und hat mit „Groot“ aus „Guardians of the Galaxy“ sowie den Ents aus HdR seinen Einzug in die Populärkultur gehalten. In der Fantasyliteratur und -kultur gehören pflanzenbasierte Völker schon seit geraumer Zeit zum Standardinventar. Hier trifft man auch auf Dryaden, die, je nach Hintergrund, Baum-Mensch-Hybriden, Baum-Elf-Hybriden oder komplett herbalen Ursprungs sind. Lustigerweise sind die Orks aus dem Warhammer-Universum eigentlich Pilze bzw. wachsen aus Pilzsporen. (Ich weiß, dass Pilze keine Pflanzen sind, aber in diesem Artikel tue ich einfach mal so.) Zudem sollten an dieser Stelle auch Schrate und Baumgeister erwähnt werden. Erste sind von Geistern belebte Pflanzen, meistens Bäume, und zweite die Geister von Pflanzen, die gebunden oder frei durch die Weltgeschichte fliegen.

Samstag, 12. September 2015

Leitfaden zum Erschaffen eines Magiesystems

Wer einen Fantasyroman schreiben will, kommt oft nicht um ein Magiesystem herum. Dieses muss nicht zwingend in all seinen Einzelheiten während des Romans beschrieben werden, weil dies vom Leser als Infodump empfunden werden kann. Doch indem ihr euch selbst damit auseinandersetzt, erweitert ihr euer eigenes Verständnis der von euch erschaffenen Welt, was euch hilft, Logikfehler zu vermeiden. Holt euch dazu ruhig Inspiration aus der bekannten Fantasyliteratur.

Im Folgenden stelle ich euch einige Aspekte vor, über die man sich bei der Erschaffung eines Magiesystems Gedanken machen sollte.



Mittwoch, 9. September 2015

Die 3-Akte-Struktur

Plotten oder nicht Plotten – das ist oft die Frage, wenn sich ein Autor an eine neue Geschichte setzt. Die einen schwören darauf, die anderen machen lieber einen großen Bogen darum.
Nicht jedem liegt es, vor dem Schreiben ein grobes Gerüst der gesamten Handlung zu basteln, doch vielen Autoren kann es helfen, ihre Probleme in den Griff zu kriegen. Egal ob es sich dabei um Probleme des Spannungsaufbaus handelt oder ob der Autor mitten in der Handlung hängen bleibt und nicht mehr weiß, wie es weitergehen soll.
Ein Romanprojekt ist groß. Es hat viele Szenen, Orte und Personen – gar nicht so leicht, aus diesen Bausteinen eine stimmige Geschichte zu konstruieren. Dabei helfen Plotmuster wie die 3-Akte-Struktur, die ich heute vorstellen möchte.




Samstag, 5. September 2015

BoD – Dein Buch auf Bestellung

Im Gegensatz zu DKZV (Druckkostenzuschussverlagen) wirbt BoD nicht damit, ein Verlag zu sein. BoD beschreibt sich als Unternehmen „für Autoren und Verlage und Anlaufstelle für das Publizieren von E-Books und Büchern ab einem Exemplar“*.


Mittwoch, 2. September 2015

Wer bin ich heute? - Method Acting, Schauspiel, Actors journal

Heute ein auf den ersten Moment seltsam erscheinender Beitrag. Was bitte hat Schauspiel mit Schreiben zu tun oder Fähigkeiten, die Schauspieler anwenden, sich in ihre Rollen hinein zu finden. Ich bin selbst der Überzeugung, dass bis an einen gewissen Punkt dieselben Fähigkeiten angewand werden müssen – der Autor muss glaubhafte Figuren schaffen, genauso wie ein Schauspieler diese auf die Bühne oder die Leinwand übertragen muss.

Dienstag, 1. September 2015

Kolumne: „Wer hat Angst vorm bösen Amazon?!“

Ständig wird in der Öffentlichkeit über die bösen Geschäftsmethoden von Amazon geredet. Dass sie miese Geschäftsmethoden haben, den Einzelhandel besonders im Buchmarkt kaputt machen und ihren Mitarbeitern schlechte Arbeitsbedingungen bieten. Das ist alles richtig, aber auch nicht die ganze Geschichte.

Samstag, 29. August 2015

Scrivener im Test

Allgemeines


Scrivener ist eines von zahlreichen Schreibprogrammen, die gerade auf dem Markt angeboten werden. Sein Hersteller Literature & Latte hat mit der Mind-Mapping-Software Scapple noch ein anderes Programm im Angebot. Sowohl Scrivener als auch Scapple gibt es mittlerweile für Windows- und Apple-User.
Neben einer 30-tägigen Testversion bietet Literature & Latte auch einen Rabatt für National-Novel-Writing-Month-Teilnehmer und Camp-NaNo-Teilnehmer an. Der Normalpreis der Software liegt aktuell bei ca. 40 $ USD, wobei es auch eine Studentenversion gibt, die ein bisschen günstiger ist.




Mittwoch, 26. August 2015

Der kreative Prozess

Die meisten von euch dürften diese Situation kennen: Ihr sitzt da, vor der leeren Seite, und wisst einfach nicht, wie ihr anfangen sollt. Eine Idee für eine gute Geschichte hattet ihr schon eine Weile nicht mehr? Eure Protagonisten hängen in irgendeiner verfahrenen Situation und ihr habt keine Ahnung, wie ihr sie da wieder raus bekommen sollt? Und dann, plötzlich, unter der Dusche, beim Gassi-gehen oder Wäsche aufhängen, ist sie da. Die Idee. Glasklar steht sie vor euch, und ihr wundert euch, warum ihr nicht schon viel früher drauf gekommen seid.




Samstag, 22. August 2015

Panji – Der Held der Tempelreliefs auf Ostjava

In Südostasien finden sich zahlreiche Tempel, die schon vor langer Zeit errichtet wurden und heute immer noch teilweise in einem sehr guten Zustand sind. An diesen finden sich viele Reliefs zu verschiedenen Geschichten. Ich möchte euch heute einen dieser Tempel vorstellen, an dem vor allem die Geschichten des Helden Panji zu finden sind. Panji ist im Prinzip eine Märchenfigur, die immer eine Art Kappe auf dem Kopf trägt.


Jedoch erlebt er nicht nur eine, sondern sehr viele kurze Geschichten. Ich möchte euch damit zeigen, dass man sich auch für Kurzgeschichten gut von diesen Reliefs inspirieren lassen kann. Es ist dabei nicht so wichtig, die wahre Geschichte dahinter zu sehen, die auch in Büchern nachgelesen werden kann. Viel mehr ist es doch gut, dass es tatsächlich so viele Möglichkeiten gibt, die Szenen zu deuten. Also, wenn ihr Lust habt, dann kommt mit auf eine kleine Reise in die verschlungenen Pfade Ostjavas und in die gewaltige Höhe von 1090 Metern. 

Mittwoch, 19. August 2015

Die kognitive Leichtigkeit und das Schreiben

Wie schon dem Titel zu entnehmen ist, thematisiert dieser Artikel den Zusammenhang zwischen der kognitiven Leichtigkeit (cognitive ease / Verarbeitungsflüssigkeit: fluency) und dem Schreiben. Anfangs sollte festgehalten werden, dass die nachfolgenden Ideen von Daniel Kahnemans „Thinking, fast and slow“ inspiriert sind. (http://www.amazon.de/Thinking-Fast-Slow-Daniel-Kahneman/dp/0141033576)


 


Samstag, 15. August 2015

Über die phantastischen Wesen: Feen, Kobolde, Wichtel und anderer magischer Kleinkram


Heute will ich mich einer Art „Restekiste“ der phantastischen Literatur widmen. Natürlich können sich Feen, Kobolde, Wichtel, Irrlichter und sonstige magische Kleinwesen vom Erscheinungsbild und ihren Fähigkeiten in euren Welten stark unterscheiden, aber in Geschichten erfüllen sie alle dieselben narratologische Funktion: die des magischen Helfers. Selten laufen einem solche Geschöpfe als Protagonisten über den Weg, wobei sie sich meiner Meinung nach gar nicht so schlecht in dieser Funktion machen.


Mittwoch, 12. August 2015

Schreiben auf Reisen: Mediales Schreiben – oder Schreiben für andere

Im letzten Artikel habe ich dir einige Möglichkeiten vorgestellt, wie du während einer Reise deine Erinnerungen festhalten kannst. Dabei können das Reisetagebuch oder das Reisenotizbuch auf eine lange Tradition zurückblicken, schließlich existierten sie lange Zeit ohne Computer und Internet. Zwar gibt es auch heute noch Formen, wie die Ansichtskarte und den Reisebrief, die ganz ohne das World Wide Web auskommen, jedoch wird mittlerweile auch sehr gerne auf moderne Medien zurückgegriffen. Es ist dir natürlich freigestellt, wie du deine Erlebnisse festhalten willst und ob du das nur für dich selbst machst oder andere daran teilhaben lässt. Um dir dahingehend ein wenig Hilfestellung zu geben, erfährst du in diesem Artikel alles rund um das Mediale Schreiben. Ob du nun SMS verschickst, twitterst, mailst oder doch einen Reiseblog betreibst - die Daheimgebliebenen werden sehr dankbar sein, von dir und deinen Erlebnissen zu hören.

Samstag, 8. August 2015

Vita – Buch fertig. Und jetzt?

Monate- oder sogar jahrelang hast du an einem Buch geschrieben und gefeilt. Jetzt ist es fertig und du möchtest es veröffentlichen. Der klassische Weg zu einer Veröffentlichung führt über einen Verlag. Und dafür musst du für dich und dein Buch eine Art Bewerbung schreiben. Was genau du dem Verlag schicken solltest, steht in der Regel auf der Verlagsseite. In diesem Artikel stelle ich dir einen Bestandteil dieser Bewerbung vor. 


Mittwoch, 5. August 2015

Content Marketing – Wie du die richtigen Inhalte findest

Um im Social Media langfristig erfolgreich zu sein, ist die regelmäßige Pflege der Netzwerke und des Autorenblogs unabdingbar. Doch gerade das ist eine Herausforderung, an der viele Autoren irgendwann scheitern. Es ist gar nicht so einfach, immer wieder neue und interessante Inhalte auszubrüten, um Fans und Follower zu unterhalten. 


Samstag, 1. August 2015

Ich bin Musik! Musik, Playlists und der Soundtrack fürs Schreiben

Heute geht es um das Thema „Schreiben und Musik“. Musik ist eine der Kunstformen von denen jeder sagt, dass er sie mag, jeder hat „seine“ Musik. Nun ist die Frage, braucht man Musik auch beim Schreiben. Da scheiden sich die Geister. Die einen sagen: Unbedingt! Die anderen: Absolute Stille! Nun, ich finde ab und an und wenn es passt, wieso denn nicht? Musik kann hilfreich sein in die richtige Stimmung zu kommen, kann beruhigen und auch helfen die Gefühle, die man beschreiben will, zu beschreiben. Und man sollte nicht vergessen: Musik ist etwas, was jeden erreicht! 


Kolumne: „Lass es Liebe sein“ - Über Love Interests

Dass es einen Love Interest in Romanen geben muss, scheint eine unumstößliche Tatsache zu sein, wenn man diverse Schreibratgeber fragt. Selbst in Filmen trifft man ihn eigentlich immer an – außer in Kriegsfilmen und Romanen, hier tritt dann Kameradschaft und Freundschaft statt Liebe auf den Plan. Aber warum soll denn möglichst immer ein Love Interest vorhanden sein? 

Mittwoch, 29. Juli 2015

Das Verschwinden von MH370 – Verschwörungstheorien als Inspiration


Seid Menschengendenken sind bereits viele Verschwörungstheorien entstanden, meist aus dem einfachen Grund, dass die wahre Begebenheit nicht geklärt werden konnte. Doch auch heutzutage, trotz modernster Technologien tappen wir Menschen bei vielen Ereignissen weiterhin im Dunkeln. So zum Beispiel auch bei dem Verschwinden von MH370. Am 8. März 2014 startete die Boeing geplant um 0:41 Uhr Ortszeit in Kuala Lumpur und sollte mit ihren 239 Passagieren um 6:20 Uhr in Peking landen. Seit dem letzten Funkspruch um 1:19 Uhr hatte niemand mehr Kontakt zu den an Bord befindlichen Personen. Um 1:25 Uhr drehte die Maschine ab und verließ damit ihre geplante Flugbahn über das Südchinesische Meer und Vietnam. Trotzdem suchten die Einsatzkräfte aus Malaysia zunächst im Südchinesischen Meer. Erst einige Zeit später weitete sich die Suche auch auf die Straßen von Malakka aus (die hauptsächlich für das Vorkommen von Piraten bekannt sind) bis schließlich auch das Kaspische Meer und der Indische Ozean von zahlreichen Flugzeugen und Spezialschiffen untersucht wurden. Am 25. März teilte der malaiische Premierminister Najib Razak dann auch noch mit, dass die Boeing offiziell im südlichen Indischen Ozean abgestürzt sei obwohl dies nie bewiesen wurde. Dies traf natürlich auf viele Proteste und da auch das Unterwasserboot Bluefin-21 erfolglos blieb, sammelten sich zahlreiche Theorien zu dem Verbleib von MH370 an.