Samstag, 24. Juni 2017

Diversity – Das kleine Umdenken

In den letzten Wochen bin ich immer wieder darauf gestoßen, dass Leser sich über die Diversity in Büchern, also die Vielfalt, beschwert haben.

Doch was umfasst diese Vielfalt alles? Wie gehe ich als Autor/-in damit um? In meinem Kopf hat dieser Beitrag als Rant begonnen und nun hoffe ich, das Ganze etwas differenzierter betrachten zu können.


Mittwoch, 21. Juni 2017

Welches Konfliktpotenzial steht zwischen deinen Charakteren?

Eine meiner größten Schwächen ist es, über Charaktere zu schreiben, die ähnlich ticken. Daraus ergibt sich, dass sie sich fast immer einig sind, die Geschichte ohne großartige wörtliche Rede auskommt und meine Charaktere sich so gut wie nie streiten. Das ist ein ziemliches Problem, weil so überhaupt keine oder nur wenig Spannung in einer Geschichte entstehen kann. Ich bin zwar ein ziemlich friedfertiger Mensch und versuche, mich so oft es geht in andere hineinzuversetzen und sie zu verstehen. Wenn aber eine langweilige Geschichte das Ergebnis ist, dann muss ich daran arbeiten, es ordentlich zwischen den Figuren krachen zu lassen.

Samstag, 17. Juni 2017

Protagonist vs. PoV

Wer an einer Geschichte schreibt und sich mit anderen Autoren austauscht, kommt früher oder später an den Punkt, an dem er gefragt wird, wer denn sein Protagonist ist. Und nicht selten besteht die Antwort aus mehreren Namen.

Mittwoch, 14. Juni 2017

Plotten mit vielen Charakteren

George R. R. Martin macht es vor - man kann Romane mit einem sehr großen Cast schreiben, ohne dabei durcheinanderzukommen oder einen Strang völlig aus dem Blick zu verlieren. Leider weiß ich nicht, wie genau der große Meister dabei vorgeht und ob - oder wie - er seine Geschichten plant. Aber auch mein Cast an Erzählcharakteren hat sich inzwischen stärker verselbstständigt, als mir lieb ist. Da ich keine reine Plotterin bin - Szenenpläne oder ähnlich enge Korsetts sind mir ein Graus - habe ich nach einer praktischen und übersichtlichen Methode gesucht, um gleichzeitig alle wichtigen Erzählcharaktere mit ihren Strängen unter einen Hut zu bekommen und trotzdem locker genug zu planen, um mir Freiheiten zu lassen.


Samstag, 10. Juni 2017

Der Antagonist ist immer der Böse – Regeln für Gegenspieler, gegen die man verstoßen kann und sollte

Jonathan steht am Morgen auf. Die Sonne scheint durch sein Fenster, und draußen singen die Vögel. Er ist sofort total ausgeschlafen und startet mit Kaffee und einem leckeren Frühstück in den Tag. Auf dem Weg zur Arbeit geschieht absolut nichts, und er kommt wie immer rechtzeitig ins Büro. Seine Mitarbeiter grüßen ihn freundlich, die Chefin lächelt ihm zu und die Arbeit macht mal wieder total Spaß. Den Abend verbringt er mit seiner Freundin, die ihn bereits mit seinem Lieblingsessen zu Hause erwartet hat.

Ganz ernsthaft, würdest du so eine Geschichte lesen wollen?

"Es passiert ja gar nichts", würdest du dich wahrscheinlich beschweren und das Buch kurzerhand weglegen.

Denn wie wir alle wissen, interessieren wir uns mehr dafür, wer wen betrogen und wer mit wem gestritten hat, als für eine harmonische Beziehung oder einen friedlichen Alltag. Und genauso ist es in der Literatur. Eine Geschichte über einen Helden, dem alles gelingt, ist einfach nur todlangweilig. Ein spannender und guter Plot lebt vom Konflikt.

Und da spielt natürlich einer eine ganz besondere Rolle: der Antagonist. (Ich benutze im Folgenden die männlichen Formen, meine aber genauso auch Antagonistin, Protagonistin, Heldin etc.)


Mittwoch, 7. Juni 2017

Starke Frauenfiguren – Das Waisenkind

Der Ein oder Andere kennt die Geschichte von Anne Shirley vielleicht. Geschrieben wurde sie von Lucy Maud Montgomery und spielt ca. Juni 1877 bis September 1919. Veröffentlicht wurde Annes Geschichte das erst mal 1908 in dem ersten Band der Reihe „Anne of Green Gables“. Warum ich euch das erzähle? Netflix hat mit der ersten Staffel „Anne with an E“ in sieben Folgen einen Großteil des ersten Buches verfilmt und das auf eine fantastische Art und Weise.

Samstag, 3. Juni 2017

Hello Stranger! – Wie du deine Charaktere besser kennenlernst

Um eine gute Geschichte zu schreiben, muss mal vielerlei Dinge beachten. Man sollte Ideen im Kopf haben, vielleicht auch einen detaillierten Plot, das Setting sollte ausgearbeitet sein und eventuell Worldbuilding betrieben werden. Doch ein ganz wichtiger Punkt ist es, jene zu erschaffen, die der Geschichte Leben einhauchen: die Charaktere. Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, diese zu entwickeln und besser kennenzulernen. Im Folgenden möchte ich dir ein paar Werkzeuge an die Hand geben, mit denen du Charaktere kreieren kannst.